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Autor Thema: Cerb´s Gamereviews  (Gelesen 33208 mal)
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Cerberus
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« am: 29. Oktober 2011, 19:15:49 »

Bevor einer meckert... der Alpha3 hat ich gezwungen  Zunge

Ich war in dem Forum wo ich vorher war mit dem Bereich Reviews betraut und habe daher auch selbst welche geschrieben. Das Forum ist ja nun nicht mehr. Die Reviews schon etwas älter, allerdings würde ich gerne auch weiterhin Reviews zu meinen Games schreiben und der Alpha ist der Ansicht, dass hier trotzdem ein guter Platz dafür wäre.

Ich fange einfach mal mit einem meiner Lieblingsspiele an und schau mal wie das so ankommt.

Assassins Creed 2 – Blut und Wahrheit


~~~~~oOo~~~~~


Ich sehne mich nach Rache an jenen, die meine Familie verraten haben um eine Verschwörung zu verschleiern, die größer ist, als alles, was ich mir jemals vorstellen konnte.
Ich bin Ezio Auditore da Firenze. Ich bin ein Assassine.


~~~~~oOo~~~~~





KURZINFO:

Erscheinungsdatum: 19. November 2009
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action-Adventure
Sprache: Deutsch, Englisch
Sprachausgabe: Deutsch, Englisch
Plattformen: PS3, Xbox, PC (Erscheinung hier in 2010)
Editionen: Normal, White Edition, Black Edition


Story:


Rückblick auf den ersten Teil:

Die Hintergrundgeschichte von Assassins Creed basiert darauf, dass in jedem von uns genetisch verankerte Erinnerungen unserer Vorfahren gespeichert sind. Der Animus (lateinisch für Seele) bringt diese an die Oberfläche. Der erste Teil von Assassins Creed beginnt im Jahre 2012 mit der Entführung von Desmond Miles, einem Barkeeper Mitte 20, von dem Pharmakonzern Abstergo. In ihren Datenbanken als „Subjekt 17“ bezeichnet, wird Desmond gezwungen den Animus zu benutzen um so an die Erinnerungen an seinen Vorfahren Altaír Ibn La-Ahad (das bedeutet „fliegender Adler“ oder auch „der Sohn niemands“) zu gelangen. Mit Hilfe des Animus erlebt er das Leben von Altaír neu und liefert somit den Templern Informationen über ein altes Artefakt. Das Spiel endet mit einer seltsamen Nachricht von „Subjekt 16“ und lässt den Protagonisten sowie auch den Spieler mit einem Haufen Fragen zurück und hier beginnt die Geschichte von Assassins Creed


Geschichtlicher Hintergrund (des Spiels):

Der geschichtliche Hintergrund bei Assassins Creed erzählt von einem jahrhunderte alten Kampf zwischen den mächtigsten Geheimbünden: den Templern, die die Menschen in ihrer Freiheit einschränken wollen und der Bruderschaft der Assassinen, die für den Erhalt der Freiheit kämpfen.
Beide Gruppen streben nach dem Besitz uralter Artefakte und neuer Technologien, mit denen sie ihren Glauben aufrechterhalten und ihre Position stärken wollen.


Gegenwart:

„Mein Name ist Desmond Miles und ich bin ein Kriegsgefangener. Es ist ein Krieg von dem ich nichts wusste, zwischen zwei Gruppen die ich nie für real hielt. Templer und Assassinen. Der Animus zeigte mir die Wahrheit. Was ich alles sah, was ich alles war! Tausend Jahre Geschichte fließen durch meine Adern, zum Leben erweckt durch diese Maschine.

Sie wollen mit ihr und mir etwas finden. Sie nennen es den Apfel, ein Artefakt, einer von vielen so genannten Edensplittern. Die Templer sammeln sie. So behalten sie ihre Macht. Und wenn die Templer noch einen Splitter finden wird sich alles ändern,. Sie wollen uns alle versklaven. Als sie mich hierher brachten hatte ich Angst davor mich zu wehren. Jetzt habe ich Angst vor dem was kommt wenn ich es nicht tue.

Aber ich schaffe es nicht allein. Vielleicht muss ichs auch nicht. Ich traf jemanden. Ihr Name ist Lucy. Sie scheint auf meiner Seite zu sein. Aber sie ist fort. Entführt von diesem Bastard Warren Vidic und seinen Templerherren. Ich weiß nicht was mit ihr geschehen wird oder was mit mir geschehen wird. Ich weiß nur, dass ich hier raus muss und zwar ziemlich bald. Mein Name ist Desmond Miles und das ist meine Geschichte.“


So spannend beginnt die Einleitung des Spiels. Desmond ist zwar auch hier wieder der Hauptdarsteller in Assassins Creed 2. Jedoch erlebt ihr nur wenige Zwischensequenzen mit ihm, da seine Aufgabe darin besteht das Lebens seines Vorfahren, wie auch schon im ersten Teil, neu zu erleben.


Renaissance:

Dieses Mal geht’s aber nicht zurück ins 12. Jahrhundert sondern diesmal nach Italien zur Zeit der Renaissance (15. Jahrhundert). Desmond schlüpft hier in die Rolle des 17jährigen Bankierssohnes Ezio Auditore da Firenze (Firenze ist italienisch für Florenz). Das erste Mal begegnen wir Ezio bei seiner Geburt um dann einige Jahre in die Zukunft zu springen. Dort erleben wir Ezio als einen großspurigen jungen Mann der sicher gerne mit revalisierenden Familien anlegt.


Dieses Mal handelt Ubisoft ganz nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“. Die Geschichte unseres Vorfahren Ezio wird langsam und spannend inszeniert. Über kleinere Missionen lernen wir seine Familie kennen, z.B den untreuen Liebhaber seiner Schwester vermöbeln, seinem kleinsten Bruder beim Federn sammeln helfen oder Botengänge für seine Eltern erledigen. Liebevoll und in geschickt dargestellten Sequenzen wird uns Ezio näher gebracht und schon bald kann man gar nicht anders als ihn mögen. Noch darf Ezio sich allerdings das Assassinengewand nicht überstreifen. Das geschieht erst nach einer Spielzeit von ca. 1 bis 2 Stunden. Und selbst dann haben wir es noch immer nicht mit einem voll ausgebildeten Assassinen zu tun. Ezio lernt erst Schritt für Schritt wie ein Assassine zu handeln und zu kämpfen. Und dies geschieht nicht aus freiem Willen. Eine Intrige und eine Verschwörung führen zur Verhaftung seines Vaters und seiner zwei Brüder und anschließend zu deren Hinrichtung. Ezio schwört Rache und verlässt zunächst Florenz um seine Schwester und seine Mutter in Sicherheit zu bringen. Er findet Unterschlupf in der Villa von Mario Auditore, seinem Onkel, in Monteriggioni, von wo aus er zukünftig seine Missionen planen wird.

Charaktere:

Desmond Miles:
Desmond ist in einem modernen Assassinendorf aufgewachsen und zwar unter ständiger Aufsicht seiner Eltern. Mit 16 ist er von zu Hause weggelaufen und schlägt sich seitdem als Barkeeper durch. Damit er nicht entdeckt wird hat Desmond sich weder eine Kreditkarte noch ein Telefon zugelegt. Der Motorradführerschein erwies sich jedoch als Fehler und er geriet Abstergo in die Finger.


Lucy Stillman:



Lucy ist eine Schläferin der Assassinen. Sie arbeitet nur bei Abstergo um deren Pläne auszuspionieren. Im zweiten Teil von Assassins Creed 2 funktioniert sie den Animus so um, dass Desmond quasi im Schlaf zum Assassinen ausgebildet werden kann.


Shawn Hastings und Rebecca Crane:



Beide gehören zur gleichen Einheit wie Lucy. Rebecca ist das Computergenie, welche den Animus neu programmiert und Shawn, eine männliche Zicke, ist für die Informationsbeschaffung und -verarbeitung zuständig.


Ezio Auditore:



Ezio ist der zweite Vorfahre von Desmond den wir kennenlernen. Sein Name leitet sich aus dem griechischen Wort Aetos ab, was Adler bedeutet. Im Gegensatz zu Altaír ist Ezio kein ausgebilderter Assassine und lernt nur notgedrungen im Laufe des Spiels sämtliche Fähigkeiten und Tricks. Das Spiel umfasst insgesamt 27 Lebensjahre.


Leonardo da Vinci:



Leonardo da Vinci war Mechaniker, Ingenieur, Bildhauer, Maler und Philosoph zur Zeit der Renaissance und wird im Laufe des Spiels zu Ezios bestem Freund. Für ihn erfindet Leonardo diverse Waffen und entschlüsselt wichtige Dokumente.


Kampfsystem:

Der Hauptkritikpunkt des ersten Teils waren die zwar nett inszenierten aber auf Dauer extrem langweiligen Kämpfe. Meist führte ein Konterangriff bereits zum Sieg und auch waren die Gegner in ihrem Verhalten nicht besonders intelligent. Dies hat Ubisoft sich zu Herzen genommen und im zweiten Teil ausgebügelt. Das Verhalten der Gegner variert und einige sind sogar in der Lage Konter zu blocken. Außerdem bekommen wir es mit den unterschiedlichsten Gegnern zu tun, da wären Bogenschützen, Wachen, Söldner, Verrätern und andere. Die nun mehr oder weniger intelligent sind. Und ihr habt immer die Wahl wie ihr zum Ziel kommt. Sei es ob ihr nur mit Fäusten auf die Gegner losgeht, euch mit den versteckten Doppelklingen zu Wehr setzt oder ob ihr euch einem Schwerterduell stellt. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Denn nicht immer ist die offene Konfrontation der beste Weg. Gegen die Bogenschützen sind oftmals die Wurfmesser die bessere Wahl um ungesehen an das Opfer heranzukommen.
Neu sind auch die Fähigkeiten zur Ablenkung. So seit ihr in der Lage lästige Menschenmengen oder Trubadure mit der Aktion „Geld werfen“ abzulenken oder euch mit einer Rauchbombe die Möglichkeit zur Flucht zu verschaffen. Vielleicht wollt ihr euer Attentat auch ganz heimlich ausführen und euer Opfer vergiften, welches dann unter Sinnestäuschungen leidet, wild um sich schlägt und ganz nebenbei die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ihr könnt eure Ausrüstung verbessern in dem ihre neue Modelle erwerbt oder ihr investiert in neue Waffen. Gelegentlich werdet ihr von Leonardo Updates zu euren ganze persönlichen Waffen erhalten wenn Ihr ihm die Assassinenkodexseiten bringt.
 
Da ihr natürlich immer nur eine Waffe der jeweiligen Kategorie mit euch führen könnt, könntet ihr zum Beispiel in die Situation kommen, mit euren Schaschlikmesserchen gegen einen heftig gepanzerten Gegner antreten zu müssen. Entweder ihr sucht euer Heil in der Flucht, oder aber ihr mopst euch einfach eine Waffe von den bereits besiegten Gegner. Dies ist nämlich neu. Ihr könnt fallengelassene Waffen aufheben und verwenden. Es könnte allerdings hier passieren, dass diese irgendwann im Opfer stecken bleibt, im Gegensatz zu euren eigenen Waffen, und ihr müsst euch dann eine neue Waffe suchen.




Steuerung:

Meine Erläuterungen zur Steuerung beziehen sich hier auf die PS3 Version. Sie dürfte der Steuerung der Xbox aber recht ähnlich sein. Grundsätzlich habt ihr 4 Basisknöpfe, Dreieck ist die Kopftaste (sie dient dem Adlerblick, sowie der Synchronisation der Karte oder auch dem Anheuern von Fraktionen), Kreis ist die Handtaste (mit ihr könnt ihr nach Gegner greifen und sie festhalten oder auch in bestimmten Situationen mit anderen Personen oder Orten interagieren), Viereck ist die Waffenhand (ihr könnt auf ihr die Waffen ausrüsten und Angriffe ausführen) und die X-Taste mit der ihr Lauft, bzw in gleichzeitiger Verwendung mit R1 die Wand hochlauft um eine Klettertour zu beginnen.
Im Laufe des Spiels lernt ihr verschiedene Moves, die sich alle, ohne hektisches Buttonsmashing gut ausführen lassen. Problematisch allein könnte der erweiterte Wandsprung sein, bei dem man zunächst mit dem L-Stick + X-Taste und R1 in Richtung Wand laufen muss um dann am höchsten Punkt erneut Viereck und dann mit L nach rechts oder links steuern soll, wobei Ezio aber häufig doch dazu neigt nach hinten wegzuspringen statt dem Kommando rechts oder links zu folgen.
Ansonsten läuft die Steuerung sehr angenehm und intuitiv von der Hand, so dass ich hier kaum etwas zu bemängeln habe. Die Freerunningaktionen sind natürlich auch im zweiten Teil wieder mit dabei. Allerdings hat man das Ganze hier etwas angepasst. Ezio kann sich mit Leichtigkeit um Häuseecken schwingen und auch ansonsten gestalten sich die Kletteraktionen mit ihm wesentlich realistischer.
Im ersten Teil stand man oftmals da und fragte sich „Warum kann er da jetzt nicht raufklettern?“ und insbesondere das "um Ecken klettern" gestaltete sich im ersten Teil mehr als schwierig bis gar nicht.

Eine weitere Neuerung des Games ist, dass man endlich mit dem Hauptcharakter schwimmen kann. Altaír ertrank noch hoffnungslos in den Fluten einer Pfütze, während Ezio die vielen Wasserkanäle einen willkommenen Fluchtweg bieten. Denn seltsamerweise können die Gegner nicht schwimmen. Hier würde man sich allerdings noch weitere Handlungsaktionen wünschen, zum Beispiel ein pfiffiger Angriff aus dem Wasser heraus wäre doch nett. Vielleicht im nächsten Teil.




Gameplay:

Die Geschichten von Altaír, Ezio und Desmond werden wunderbar miteinander verwoben und wirken sehr abgerundet und durchdacht. Die Missionen, hier bezeichnet als DNA-Sequenzen, sind in kleinere Untermissionen unterteilt. Manchmal kann man die Reihenfolge frei wählen, manchmal ist die Reihenfolge festgelegt. Ist eine Erinnerung abgeschlossen hat man immer wieder genügend Zeit um sich eine der zahlreichen weiteren Aufgaben zu stellen. Ihr könnt Briefzustellungen übernehmen, Auftragsattentate erledigen, untreue Ehemänner verprügeln, Rennen absolvieren oder Schätze suchen. Dabei sind die Aufgaben im Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich, so dass man nie das Gefühl bekommt ständig das Gleiche zu tun. Um die Motivation zu steigern gilt es natürlich auch Monteriggioni wieder aufzubauen. Das heruntergekommen Provinznest ist nicht unbedingt gerade einladend und die Kasse ist leer. Investiert ihr euer Einkommen so besuchen mehr Leute euer neues Zuhause und euer Einkommen steigt. Damit könnt ihr euch dann neue Rüstungen und Waffen kaufen, oder weiter in den Ausbau investieren. Dabei sollte man natürlich in erster Linie zunächst den Schmied aufrüsten, denn nur wenn er genug Geld zur Verfügung hat wird er sein Geschäft ausbauen und so bessere Waffen und Rüstungen für euch bereithalten.
Um eine besonders seltene Rüstung zu erhalten, die die nämlich Altaír gehörte und im Keller der Villa nur auf euch wartet, müsst ihr die 6 Siegel in Assassinengräbern finden mit denen die Kammer verschlossen ist. Ein weiteres großes Rätsel welches es für Ezio zu lüften gilt. Und nebenher werden wir in einer abschließenden Sequenz etwas mehr über diese 6 Assassinen erfahren.


Präsentation, Atmosphäre, Motivation:

Wie bereits unter Gameplay beschrieben ist die Motivation in Assassins Creed 2 durch die vielen Nebenaufgaben gar keine Frage, aber auch die wirklich spannend erzählte Geschichte veranlasst den Spieler sich mehrere Stunden vor den Fernseher zu setzen um zu erfahren, wie es weiter geht. Die Atmosphäre des Spiels wird natürlich auch durch die atemberaubende Landschaft und liebevoll dargestellten Figuren verstärkt. Man fühlt sich ins 15. Jahrhundert zurückversetzt. Auch hat man darauf verzichtet übermässig oft in die Gegenwart zu Desmond zurückzukehren, damit der Spieler nicht immer wieder aus dem Geschehen gerissen wird.
Die Missionen unterscheiden sich stets von der vorherigen. Oftmals wird der Spieler aufgefordert ungesehen den Verschwörern zu folgen und Gespräche zu belauschen. Desweiteren darf man eine Flugmaschiene benutzen, auf einen Kutschbock steigen oder eine Gondel bedienen. Hinzu kommen wirklich gelungene Dialoge die mal witzig aber auch mal sehr tiefgründig sein können. Hier steckt einfach viel Liebe in den Details.

Ein kleiner Hinweis noch nebenbei für alle Spieler die wie ich in den Zwischensequenzen gerne zum Colaglas oder den Gummibärchen greifen. Den Controller solltet ihr in der Hand behalten, den Ubisoft hat doch öftermal Quicktime-Events eingebaut, wo ihr ein Knöpfchen betätigen müsst um eine entsprechende Aktion auszulösen. Es hat zwar keinen Einfluss auf die Geschichte oder das Spielgeschehen. Ich würde sie jedoch nicht missen wollen.


Musik:

Zur Musik lässt sich eher weniger sagen. Sie ist angenehm im Hintergrund zu hören und ist der jeweiligen Situation angepasst, aber niemals tritt sie störend in den Vordergrund. Dabei handelt es sich eher um klassische Musik. Die Musik ist an den verschiedenen Orten unterschiedlich. Hier in diesem Bereich möchte ich allerdings auch einmal auf die wirklich gelungene deutsche Sprachausgabe hinweisen. Die Dialoge sind nämlich wirklich stimmig übersetzt worden und auch die italienisch gesprochenen Sätze kann man im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation ebenfalls sehr gut deuten. Selten habe ich eine so gute Übersetzung gesehen und schon gar nicht in einem Spiel.


Grafik:

Die Grafik ist natürlich irgendwie das Herzstück von Assassins Creed 2. Die Landschaften und Städte wirken unglaublich realistisch. Die Bäume bewegen sich im Wind und beim Laufen über die Dächer hört und sieht man wie sich die Schindeln bewegen. Die historischen Gebäude wurden unglaublich detailreich der damaligen Zeit nachempfunden. Und wenn man sich mal die Stuckverzierungen und die Fresken in den Gebäuden anschaut, dann sieht man wie viel Herzblut dort reingebracht worden ist. Aber nicht nur die Gebäude und die Landschaften wurden wundervoll dargestellt. Auch die Menschen sind sehr detailreich dargestellt worden. Es gibt in den Äußerlichkeiten deutliche Abgrezungen zwischen Arm und Reich . Allerdings wiederholen sich hier die einzelnen Figuren und man hätte dort noch etwas mehr an der Mimik arbeiten können. Die Hauptpersonen jedoch sind wunderbar detailreich. Kleinste Details und Blutspritzer sind auf Ezios Rüstung und Gesicht zu erkennen.
Einziges wirkliches Manko an der Grafik ist meiner Meinung nach das Wasser, was irgendwie eine seltsame Oberflächenstruktur aufweist. Das Wasser wirkt eher gelartig und reagiert seltsam wenn Ezio darin schwimmt. Das Ganze erinnert etwas an Colgate-Zahnpasta.




Mein Fazit: Eigentlich ein Muss für jeden Liebhaber von Action Adventures und mein Lieblingsteil der Reihe.


« Letzte Änderung: 09. November 2011, 20:33:21 von Cerberus » Gespeichert

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Alpha3
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« Antworten #1 am: 29. Oktober 2011, 19:38:54 »

Sehr schönes Review. Daumhoch
Hatte ja das Vergnügen, es schon vorher lesen zu dürfen. roterkopf

Ehrlich gesagt, bekomme ich Lust darauf, eben dieses Spiel zu zocken.

Gruß
Alpha3
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Desperoth
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« Antworten #2 am: 29. Oktober 2011, 19:56:34 »

Kann mich alpha nur anschlie'en, habe auch wieder lust es zu spielen.
Sehr schčnes Review!
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Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten

Klickt für meine Reviews.
Cerberus
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« Antworten #3 am: 30. Oktober 2011, 14:22:38 »

Lieber Alpha, das hattest du bei AC2. Das war aber ne Ausnahme.  Zwinkernd Und da das anscheinend zumindest gern gelesen wird und ich bis jetzt auch noch keine negativen Äußerungen gehört habe, so würde ich heute ein weiteres meiner Lieblingsspiele einstellen.

Lieber Desperoth, und auch noch mal lieber Alpha. Dass ihr jetzt Lust bekommen habt das Spiel zu spielen freut mich zu hören. Demnach habe ich mein Ziel erreicht.  smiles

~~~~~~oOo~~~~~~

Heute möchte ich euch ein JRPG vorstellen.
Es handelt sich dabei um ein Spiel aus der Shin Megami Tensei Reihe von Atlus.

SHIN MEGAMI TENSEI - PERSONA 4

I am thou, thou art I
the time has come
to open thy eyes
to call for what is within



KURZINFO:
Erscheinungsdatum: 13. März 2009
Entwickler: Atlus
Publisher: Atlus, Square Enix
Genre: Rollenspiel
Sprache: Englisch
Sprachausgabe: Englisch mit englischen Bildschirmtexten
Plattformen: Playstation 2
Editionen: Das Spiel kommt mit einer Soundtrack-CD
USK: Freigabe ab 12


Die Geschichte

Ihr schlüpft in die Rolle eines 16jährigen Schülers. Ihr könnt den Namen frei wählen. Kenner der Reihe werden sich möglicherweise des Namens aus dem gleichnamigen Mangas Souji Seta bedienen.
Eure Eltern haben mal wieder einen Auslandsjob angenommen und ihr müsst die Schule wechseln. Ihr werdet von eurem Onkel und dessen Tochter aus dem kleinen verschlafen Nest Inaba aufgenommen. Schon kurz nach eurer Ankunft häufen sich merkwürdige Todesfälle und ruck zuck befindet ihr euch mitten im Geschehen und ermittelt auf eigene Faust.

Die Opfer, wie ihr recht schnell herausfinden werdet, werden nicht von Menschen getötet sondern von den sogenannten Shadows, die die „TV-Welt“ bevölkern und in die die Opfer entführt werden, bevor sie sterben. Die Opfer werden nicht einfach getötet. Sie sterben letztendlich an ihrer eigenen dunklen verborgenen Seite. Einer Seite die wir nur zu oft beiseite schieben und von der wir lieber behaupten es gäbe sie gar nicht. Das sind die Shadows. Ihr nehmt den Kampf gegen diese Shadows auf um den Drahtzieher für diese Morde zu finden.  Nur der Hauptprotagonist hat als einziger aus seinem Freundeskreis die Fähigkeit einen Eingang in diese Welt zu erschaffen. Also muss es noch jemanden geben, denn in diese Parallelwelt gelangt niemand von alleine.
Unterstützt werdet ihr nicht nur von euren neuen Freunden sondern von mächtigen Personas. Persona sind Abspaltungen der eigenen Persönlichkeit, sozusagen immer neue Facetten eurer selbst. Jede Persona hat andere Fähigkeiten. Einige sind besonders gut im Heilen, andere wiederum für Magie oder für physische Attacken. Stellt euch selbst ein individuelles Team zusammen. Doch dazu später mehr.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Spiels ist der Aufbau der sogenannten Social-Links, von Freundschaften. Sie sind nötig um euren Personas mehr Kraft zu verleihen. Baut ihr die Freundschaften aus, so seid ihr in der Lage mächtigere Personas zu fusionieren bis hin zu den ultimativen Personas, die eine unzerstörbare Freundschaft darstellen.


Ein weitere Besonderheit, die auch schon in anderen Teilen der Shin Megami Tensei eine Rolle gespielt hat, sind die verschiedenen Enden des Spiels. Persona 4 hat drei davon.


Charaktere:

Hauptcharakter, Souji Seta:



Den namenlosen und stets „schweigsamen“ Hauptcharakter könnt ihr selbst benennen. Wie eingangs schon erwähnt greift der ein oder andere vielleicht auf den Namen aus dem Manga zurück. Zu ihm gibt es wenig zu sagen. Im Prinzip seid ihr „er“. Doch...eine kleine Anmerkung habe ich noch. Gelegentlich werdet ihr in Kämpfen seine Stimme hören. Synchronisiert wurde der gute von Johnny Yong Bosch den einige möglicherweise aus der Serie „Power Rangers“ kennen werden.

Yosuke Hanamura:



Yosuke ist euer bester Freund. Er ist ein fröhlicher Junge und immer zu Späßen aufgelegt. Leider ist er nicht grad der beste Schüler und die Tatsache, dass seinen Eltern die Leitung des Einkaufscenters übernommen haben, macht ihn nicht grade beliebt bei den anderen.

Chie Satonaka:



Chie ist eine Sportskanone und liebt Kung-Fu-Filme über alles. Sie ist mit Yukiko befreundet und beneidet sie insgeheim um so ziemlich alles. Chie ist ein echter Kumpel und ist immer da, wenn ein Freund hilfe braucht. Yosuke geht ihr gehörig auf die Nerven.

Yukiko Amagi:



Yukiko ist die beste Freundin von Chie und eine hervorragende Schülerin. Im Familienbetrieb ist sie stark eingebunden. Sie fühlt sich verpflichtet, hat aber insgeheim doch andere Wünsche. Anfangs wirkt sie leicht abwesend. Yukiko beneidet ihre Freundin um ihr Selbstbewusstsein und wäre sehr gern mehr wie sie.

Igor und Margaret:



Diese zwei Personen findet ihr im Velvet Room. Igor lehrt euch den Umgang und das Verständnis von Personas und erläutert euch die Wichtigkeit von Freundschaften. Später wird er euch in die Personafusion einweihen und er ist auch ansonsten eine Quelle für Informationen. Seine Assistentin ist Margaret. Sie erteilt euch die Fusionsvorhersage und überwacht das Personakompendium (Sammelalbum).
Das soll es erstmal zu den Freunden des Hauptcharakters gewesen sein. Ihr werdet noch mehr Freunde im Laufe der Geschichte finden. Jedoch möchte ich hier nichts spoilern und somit dieser Geschichte vorgreifen.

Kampfsystem

Auch Persona 4 hat genau wie sein Vorgänger ein rundenbasiertes Kampfsystem. Die Gegner sind auf dem Spielfeld zu sehen. Attackiert ihr die Shadows zuerst, so ergattert ihr ein Player Advantage und ihr dürft zuerst angreifen. Welches eurer Teammitglieder zuerst am Zug ist, entscheiden die Skills. Greift der Shadow euch zuerst an, hat der Gegner diesen Vorteil. Ihr habt einen Supportcharakter, der euch nützliche Hinweise während des Kampfes gibt und sich die Schwächen der Gegner merkt. Trefft ihr eine dieser Schwächen oder seid ihr im Vorteil, so kann es passieren, dass ihr am Ende des Kampfes ein Shuffle Time bekommt. Hier könnt ihr neue Persona sammeln. Manchmal werdet ihr das Glück oder auch das Pech haben eine Arcana Chance zu erhalten. Grob gesagt kann man sagen, dass wenn die Karte auf dem Kopf steht stehts negative Effekte folgen (z.b. keine Karte oder die HP der Charaktere sinken gegen Null) oder wenn sie richtig herum steht stets positive Effekte haben (z.B. eine Statusverbesserung einer Persona oder starke Gegner verschwinden einfach). Zu guter Letzt: Werft ihr alle Gegner zu Boden habt habt ihr zum Schluss noch die Möglichkeit einen Gruppenangriff auszuführen der ordentlich HP abzieht.



Die Standardbefehle sind  Angriff, Blocken, Skill, Item oder Flucht einsetzen. Habt ihr euer Team so eingestellt, dass sie von selbst agieren, habt ihr hier keinerlei Möglichkeiten einzugreifen. Für meinen Geschmack ist die KI hier zwar wesentlich ausgereifter als noch im 3ten Teil der Persona-Reihe. Dennoch kommt es hier oftmals zu Fehlentscheidungen und die Rate, dass ihre einen Charakter verliert ist immer noch recht hoch. Ich persönlich habe es so eingestellt, dass ich die Befehle für die gesamte Truppe manuell eingebe. Das ist zwar manchmal etwas mühsam, aber definitiv der bessere Weg.



Beim Hauptcharakter kommt noch der Standardbefehl „Persona“ dazu. Er ist als einziger in der Lage mehrere Personas hervorzubringen. Und das ist wichtig. Er allein ist in der Lage strategisch und taktisch zu agieren um die möglichen Schwächen eurer Partymitglieder auszugleichen.
Zu Anfang könnt ihr lediglich 6 Stück bei euch tragen. Was allerdings schon ziemlich großzügig ist. Die Anzahl erweitert sich im Laufe des Spiels.
Zum Kamfpsystem ist eigentlich auch schon fast alles gesagt. Nach einem erfolgreichen Kampf könnt ihr Erfahrungspunkte, Geld und Items erhalten. Hattet ihr ein Shuffeltime so habt ihr eventuell auch das Glück gehabt eine neue Persona zu ziehen.



Anfangs ist es nicht ganz einfach sich mit der Benennung der Attacken zurecht zu finden. Man hat jedoch zu Beginn gut die Möglichkeit sich auszuprobieren. Angriffe gibt es zum einen magische (Zio, Bufu, Garu, Mudo, Hama etc), physische Attacken (Bash, Skewer etc.) und natürlich auch die statusverbessernde für das Team und das Gegenteil für die Gegner. Stellt euch ein ausgewogenes Persona-Team zusammen um all diese Bereiche abzudecken. Hier eine kleine Einstiegshilfe

Zio-Elektrizität
Bufu-Eis
Agi-Feuer
Garu-Wind
Hama-Licht
Mudo-Finsternis

Ähnlich wie in Final Fantasy haben auch die Attacken im späteren Verlauf Steigerungen. So wird aus Zio dann z.B. Zionga ein Verstärkung der Attacke auf einen Gegner oder Mazio eine Standardattacke die aber nun alle Gegner auf dem Spielfeld trifft.


Gameplay:

Persona gehört wohl mit zu den Spielen die sehr komplex sind. Zum Einen habt ihr jeden Tag einen festgelegten „Stundenplan“. Vormittags werdet ihr in aller Regel die Schule besuchen so es kein Sonntag, Feiertag oder Ferien sind. Entweder lauscht ihr den Lehrern, was auch angeraten ist, oder ihr müsst eventuell selbst Fragen beantworten. Mittags habt ihr gelegentlich die Möglichkeit mit euren Freunen gemeinsam zu essen, was im allgemeinen die Freundschaft steigern wird. Nachmittags finden dann verschiedene Kurse statt. Zum Beispiel könnt ihr euch einer Theater-AG anschließen, zwischen zwei Sportarten wählen oder Musik machen. Auch werden am Nachmittag und in den Abendstunden die angebotenen Nebenjobs auch eine wichtige Rolle spielen.
Persona ist ähnlich einer Ren´ai-Simulation (Aufbau einer Liebesbeziehung zu einer von mehreren angebotenen Charakteren). Bei Persona sind dies Freundschaften. Die sogenannten Social-Links.
Ihr werdet im Laufe viele Charaktere kennenlernen die sich zu Social-Links entwickeln können. Oben genannte Tätigkeiten sind dafür absolut notwendig. Verbringt ihr mit diesen Personen Zeit so werden sie sich euch nach und nach öffnen und euch ihre Geschichte erzählen. Das Interagieren mit diesen Personen ist wichtig. Durch richtige Antworten und durch den Kontakt steigert sich das Level dieses Social-Links bis auf sein Maximum.
Jede dieser Personen/Social-Links den ihr kennenlernen werdet werden einer bestimmten Arcana zugeordnet. Insgesamt gibt es 21 Arcana in diesem Spiel, also auch 21 Freundschaften die zu pflegen sind. Nur wenn ihr eine unzerstörbare Freundschaft aufgebaut habt, seid ihr in der Lage die ultimative Persona dieser Arcana zu fusionieren. Auf die Fusionierung komme ich später noch mal zurück.
Bis jetzt hört es sich noch recht einfach an. Dies ist aber nicht so. Manche Freundschaften können erst durch bestimmte Events etabliert werden. Öfter wird jedoch euer Skill für neue Freundschaften benötigt.
Skills sind Expression, Knowledge, Courage, Diligence und Understandig. Diese Skills baut ihr unter anderem aus durch korrekte Antworten in der Schule (dort werden auch Prüfungen durchgeführt), durch Besiegen von besonderen Shadows und durch den Umgang mit den Social Links. Das Zeitmanagement wird in diesem Spiel also eine große Rolle spielen. Man sollte sich also genau überlegen ob man lieber die Abendstunden fürs Lernen aufbringt, oder ob man einem Nebenjob nachgeht. Da dieses Game aber unbedingt auch einen zweiten Durchgang wert ist, kann man sich durch die Übernahme von erledigten Skills sich den zweiten Durchgang leichter machen und alle Social-Links komplettieren.
Ein kleiner Hinweis noch mal in Sachen Zeitmanagement. Euch wird vor jedem neuen Tag ein Kalender eingeblendet. Ist die Zeit nah, dass wieder ein neues Opfer in die Parallelwelt gezogen wird, so wird sich dies durch den Hinweis von mehreren Regentagen auf dem Kalender zeigen, beim Betreten eures Zimmers erhaltet ihr zudem dann die Möglichkeit „Watch Midnight Channel“. Danach bleibt euch zum Retten der Person nicht so wirklich viel Zeit. Ihr müsst nämlich auch bedenken, dass ihr auch eure Freizeit durchaus in der Parallelwelt verbringen müsst um euch und eure Kameraden zu leveln.



Eingangs bin ich schon kurz auf das Fusionieren von Personas kurz eingegangen. Diese Besonderheit ist wichtig, da man die starken Personas nur durch Fusionierungen erhalten kann. Am Anfang ist man nur in der Lage maximal zwei oder drei Persona zu einer neuen Persona zu verschmelzen. Ihr könnt nur Persona erhalten, die euren eigenen Level nicht übersteigen. Dazu kommen durch das Fusionmaterial noch diverse zufällige Effekte zustande. So ergeben bereits gelevelte und weiterentwickelte Basispersona wesentlich besseres Fusionmateria ab. Sie können nämlich erhaltene Fähigkeiten weitervererben. So ist es gar nicht so abwegig eine Persona mit der Haupteigenschaft Zio mit Attacken aus dem Bereich Eis oder Feuer zu erhalten. Für die Verschmelzung sind auch hier die Social-Links sehr wichtig. Wenn ihr eine Persona fusioniert, deren Arcana mit einem Social-Link übereinstimmt, den ihr bereits gelevelt habt, so wird diese Persona ordentlich Erfahrungspunkte erhalten und somit aufleveln. Ihr könnt, bevor ihr fusioniert Margaret befragen. Möglicherweise hat sie in ihrer Fusionvorhersage ein Goodie versteckt. So kann eine fusionierte Persona eine bestimmte Attacke erlernen oder bekommt mehr Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Im Laufe des Spiels könnt ihr bis zu 6 Persona miteinander verschmelzen. Eventuell erhaltet ihr sogar die Möglichkeit zu einer ganz besonderen Persona...? Lasst euch überraschen.





Steuerung:

Die Steuerung ist wie in den meisten RPGs doch eher simpel. Die X-Taste dient zum Auswählen von Aktionen und zum Interagieren mit Personen. Mit der Viereck-Taste könnte ihr zurück zum vorhergehenden Menüpunkt. Mit den Richtungstasten könnt ihr das Menü durchschalten.
Den Hauptcharakter steuert ihr aus der Third-Person-Perspektive durch eine festgelegte Umgebung. Das heißt ihr habt keine Möglichkeit die Kamera zu drehen. Die Umgebung steht fest. Dies gilt für die folgenden Locations: Yasogami High School, Central Shopping District, Junes Department Store, Samegawa Flood Plain und Dojima Residence.
In den Dungeons habt ihr dann allerdings die Möglichkeit die Kamerawinkel zu verändern und alle Seiten der Umgebung zu betrachten.


Präsentation, Atmosphäre und Motivation:

Soviel Zeit und Mühe man sich mit der Darstellung der Charaktere und ihren Geschichten gegeben hat, so abwechslungsarm kommen die Locations und Dungeons daher. Ich erwähnte ja bereits, dass die Kameraperspektive, abgesehen von den Dungeons, festgelegt ist. Es ist auf den Straßen Inabas nur wenig los. Nur wenige Gebäude lassen sich betreten und eine freie Interagieren gibt es gar nicht. Betrete ich ein Geschäft, so bekomme ich das Menü für den Ein- und Verkauf eingeblendet. Betrete ich Junes um den Nachmittag mit meinen Freunden dort zu verbringen, so lande ich in dem Dachcafe und kann mich durch das Sprechblasen-weiterklicken mit weiteren Informationen oder Planungen versorgen. Die Dungeons sind recht einfach aufgebaut. Man sieht einen nett gestalteten Eingangsbereich, z.B. ein Schloss oder einen Bunker. Das Innere ist zwar ein wenig dem Thema nachempfunden (Schlossgänge etc), aber es gibt optisch keine Abwechslung. Da wäre durchaus sehr viel mehr drin gewesen. Immerhin ist Persona 4 schon interessanter als Persona 3, wo jedes Level absolut gleich dem vorherigen war, nur die Gegnerstärke varierte.
Damits dann nicht so arg langweilig wird (Achtung Ironie), hat man sich dafür entschieden, dass der Gang der im letzten Betreten nach rechts geführt hat nun geradeaus geht, oder nach links, oder in einer Sackgasse endet.
Atmosphärisch ist Persona 4 aber sicher kein langweiliges Spiel. Die Charaktere bieten genügend interessante Geschichten und die Hauptstory ist auch nicht ohne mit überraschenden Wendungen.
In Sachen Motivation bietet das Spiel an, bereits gewonnen Skills und Personas mit in eine neue Spielrunde zu übernehmen. Das macht das Ganze nicht nur leichter, sondern man hat auch so die Möglichkeit das Personaalbum zu vervollständigen oder eben schon von Anfang an mit seinen Lieblingspersonas spielen zu können.


Musik:

Wer auf orchestrale Musikuntermalung steht, wird hier nicht fündig werden. Die Musik ist eher popig ausgelegt. Mir persönlich gefällt sie sehr gut. Sie ist stets den aktuellen Begebenheiten angepasst und grade in Bosskämpfen ist sie sehr dynamisch.



Ergänzend möchte ich erwähnen:
Die Sprache des Spiels ist Englisch. Viele mögen hier zurückschrecken, aber ich denke, dass das gar nicht so schwer ist. Mir ging es zumindest so und mein Englisch ist nicht das Beste. Zu 99 % könnt ihr den Text auf dem Bildschirm mitlesen. Das meiste ergibt sich aus dem Zusammenhang und meistens konnte die Internetseite Leo mit einer passenden Übersetzung aufwarten, wenns mal gar nicht anders geht. Schon nach kurzer Zeit war es gar nicht mehr schwer der Geschichte zu folgen und ich kann nur empfehlen das einmal auszuprobieren.

Was mir nicht wirklich gut gefallen hat, ist die sehr lange Einführungsdauer des Spiels von ca. 4 bis 4,5 Stunden. In dieser Zeit beschränkt sich eure Tätigkeit auf das Mitlesen, X-Knopf drücken und Abspeichern. Das ist doch sehr hart für diese Zeit. Aber danach erwartet euch ein wirklich tolles Spiel.

Fazit:
Das Spiel lohnt sich auf jeden Fall und meiner Meinung nach gehört es zu den besten RPGs die ich jemals gespielt hab.

Ein Schmackerl zum Einstimmen...
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=9YLXowTthzs" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=9YLXowTthzs</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=G5Dv1M8WMUs" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=G5Dv1M8WMUs</a>
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« Antworten #4 am: 30. Oktober 2011, 17:04:54 »

Das schaut nach einem sehr interessantem Spiel aus.
Den grafischen Aspekt lasse ich außen vor, da dieser eh nicht ein Spiel und dessen Spielspaß ausmacht.
Bei dem Spiel stelle ich es mir schwieriger vor, daran zu kommen.
Scheint aber den Aufwand wert zu sein.

Gruß
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« Antworten #5 am: 30. Oktober 2011, 17:16:46 »

Das Spiel und auch die Geschichte machen einen riesen Spaß. Die Dialoge sind teilweise einfach nur LOL.
Ich habe grade mal auf unser aller Lieblingsshop geschaut und war verblüfft, dass das 50 Euro kosten soll (neu). Ich hatte mein Exemplar zum Release für grad mal 30 Euro gekauft. Nunja. Es lohnt sich auf jeden Fall  Zwinkernd
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« Antworten #6 am: 05. November 2011, 19:36:11 »

Heute möchte ich euch ein weiteres meiner persönlichen Lieblingsspiele vorstellen. Ein Klassiker und beinahe schon Retro. Es nicht gespielt zu haben ist einfach ein RIESEN FEHLER.  Zwinkernd

Tales of Symphonia



Once upon a time,
there existet a giant tree
that was the source of all mana.


A war however,
caused this tree to wither away,
and a hero´s life was
sacrificed in order to take it´s place.


Grieving over the loss,
the goddess disappeared unto the heavens.
The goddess left the angels with the edict:
„You must wake me, for if I should sleep,
the world shall be destroyed“


The angels bore the Chosen One,
who headed towards the tower that reached up unto the heavens.


And that marked the beginning of the
"Regeneration of the World".


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ooOoo~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


KURZINFO:
Erscheinungsdatum: 19. November 2004
Entwickler: Namco
Publisher:
Genre: Rollenspiel   
Sprache: deutsch, englisch   
Sprachausgabe: englisch
Plattformen: in Europa nur GameCube, ursprünglich erschien das Spiel in Japan auch für die Playstation2


Die Geschichte:

Die Story dieses Rollenspiels ist ziemlich klischeehaft
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lloyd Irving, einen jungen und ziemlich naiven, dafür aber umso entschlosseneren Schwertkämpfer. Die Geschichte dreht sich um Colette, der Auserwählten, die dazu auserkoren ist die Welt zu retten. Zusammen mit der Lehrerin Raine, seinem besten Freund Genis, seinem Hund Noishe und dem geheimnisvollen Leibwächter Kratos machen sich die zwei auf den Weg zur Erneuerung der Welt um den versiegenden Mana-Strom wieder zum Fließen zu bringen. Colette hat eine lange Reise vor sich, denn bevor sie im Tower of Salvation ein Engel werden kann, muss sie Prüfungen bestehen. Während der Reise zur Welterneuerung wird Lloyd langsam klar, was es bedeutet ein Engel zu werden und er will sich nicht damit abfinden. Auch das plötzliche Auftauchen der Assassinin Sheena und eine Parallelwelt namens Tethe´alla macht das Ganze nicht einfacher, doch Lloyd setzt sich in den Kopf beiden Welten zu helfen und Colette zu retten.
Während des fesselnden Spiels, dass ca 80 Stunden umfasst, taucht der Spieler in eine fantastische Welt voller langer Dialoge, einer komplexen Story, überraschenden Wendungen und Geständnissen der einzelnen Charaktere ein, die ihn nicht mehr loslassen werden. Das Spiel ist stark von moralischen Grundsätzen geprägt, denn dem Spieler wird eine rassistisch orientierte Welt vor Augen geführt, in der Halbelfen diskriminiert werden und es Menschen zweiter Klasse gibt. Im Kampf Gut gegen Böse stellt man immer wieder fest, dass der Böse eigentlich gar nicht böse ist, sondern im Prinzip eigentlich das gleiche Ziel verfolgt.


Die Charaktere:




Von Rechts nach Links: Zelos, Presea, Sheena, Colette, Lloyd, Genis, Kratos, Raine





Lloyd Irving:

Dieser etwas flatterhaft erscheinende Schwertkämpfer ist die Hauptperson des Spiels. Er hat als Kleinkind seine Eltern verloren und wuchs deshalb bei einem Zwerg auf. Als er aus seinem Dorf verbannt wird, beschließt er, Colette auf ihrer Reise zu begleiten. Aufgrund seines speziellen Expheres ist er sehr stark, wird deshalb jedoch von den Desians verfolgt.


Colette Brunel:

Dieses junge Mädchen ist die Auserwählte des Mana. Als Tochter eines Engels ist es ihre Pflicht, zur Reise der Weltenerneuerung aufzubrechen und selbst zu einem Engel zu werden. Obwohl sie unselbständig und naiv ist, hat sie ein gutes Herz.


Genis Sage :

Obwohl er noch ein Kind ist, verfügt er über eine überdurchschnittliche Intelligenz. Er ist Lloyds bester Freund und setzt im Kampf Magie-Attacken ein.
 

Raine Sage:

Professor Raine ist Lehrerin und Archäologin und ebenso wie ihr kleiner Bruder Genis überaus klug. Ihre Heilzauber sind für das Team von unschätzberem Wert. Ihren Ruinen-Mode werdet ihr lieben. Kochen gehört nicht zu ihrer Stärke


Kratos Aurion:

Ein mysteriöser Söldner der zur Zeit der Reise der Auserwählten zur Welterneuerung nach Iselia reist. Nachdem Kratos Colette vor dem Angriff der Desians rettete wurde er von Colettes Großmutter engagiert die Auserwählte zu beschützen.


Sheena Fujibayashi:

Eine Assassinin, die versucht Colette, die Auserwählte von Sylvarant, zu töten. Durch sie erfahren Lloyd und die anderen zum ersten Mal von der Parallelwelt Tethe'alla. Sheena kämpft mit Wächterkarten, außerdem kann sie Elementargeister beschwören, wenn sie zuvor einen Pakt mit ihnen eingegangen ist.


Zelos Wilder:

Er ist der Auserwählte von Tethe'alla. Von der Kirche ursprünglich als Beobachter der Gruppe mitgeschickt, wird er bald zu einem guten Freund. Seine Fähigkeiten ähneln denen von Kratos.


Presea Combatir:

Obwohl sie aussieht wie ein Kind hat die schweigsame Presea schon viel durchgemacht. Durch ein Cruxis-Kristall-Experiment ist ihr ganzen Wesen stark verändert. Im Kampf hantiert sie mit einer riesigen Axt, die zwar eine hohe Durchschlagskraft hat, aber auch langsam ist.


Regal Bryant:

Ein verurteilter Mörder, den die Gruppe in Tethe´alla trifft und versucht die Auserwählte zu töten. Nach dem misslungen Versuch schließt er sich der Gruppe an, doch war ist er der schweigsame Mann eigentlich? Da Regal gefesselt ist kämpft er nur mit den Füßen.



Kampfsystem:


Das Kampfsystem von Tales of Symophonia ist komplex und sehr actionreich. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt und der Spieler steuert ausschließlich einen Charakter. Welcher das ist, bleibt dem Spieler überlassen. Es ist sogar möglich während des Kampfes einen anderen Teamkameraden zu steuern. Insgesamt können vier Charaktere gleichzeitig an einem Kampf teilnehmen. Einmal der Spieler selbst (in der Regel wird der Spieler sich wohl für Lloyd entscheiden) und drei weitere. Die Steuerung der anderen drei wird von der KI übernommen. Es sei denn ihr schließt noch weitere Controller an. So habt ihr die Möglichkeit mit Freunden die Kämpfe gemeinsam zu bestreiten. Allerdings kann man die Strategie vorher festlegen. So würde man zum Beispiel bei Raine wohl eher den Fokus auf das Heilen legen und Genis wegen seiner starken Magieattacken und schwachen physischen Angriffe eher aus der Ferne angreifen lassen, während man Kratos an die Front stellen kann mit Nahangriffen, aber auch mit Heilzauber, wenn es mal eng wird. Die Einstellungen sind recht komplex und man hat jede Menge Möglichkeiten. Im Groben kann man sagen, dass die Einstellungsmöglichkeiten dem Gambitsystem aus Final Fantasy 12 ähneln, wenn auch in abgespeckter Version. Dafür ist die KI die dahinter steht und die Handlungen festlegt entsprechenend intelligent.Zum Beispiel: Stellt ihr bei Raine ein, dass ihre vorrangige Aufgabe das Heilen ist, so wird dies auch absolut zuverlässig tun. Dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um  eine KP-Heilung, eine Status-Heilung oder eine Wiederbelebung handelt. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit eröffnet man sich durch die Verwendung von sogenannten Gemmen. Mit ihnen kann der Spieler bestimmen welche Attackengruppe der Charakter erlernen wird. Grundsätzlich ist aber eine bestimmte Richtung voreingestellt. Um weitere Attacken lernen zu können müsst ihr die einzelnen Techniken zuvor perfektionieren.

Eine weitere Spezialtechnik wird im Verlauf des Spiels möglich. Die sogenannte Unisono-Attacke. Ist die Leiste für den Unisono-Angriff gefüllt, kannst du mit Z eine mächtigen Gemeinschaftsangriff einleiten (der auch verdammt schön anzusehen ist). Es können zwei bis vier Charaktere daran teilnehmen. Es gibt verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von Spezialattacken, aber nicht alle ergeben automatisch eine Unisono, da muss man ein wenig rumprobieren oder einen ToS-Experten fragen  Im Menü hat man dazu die Möglichkeiten die vier Game Cube Tasten (A B Y X) damit zu belegen. Leitet man mit Z dann die Unisono ein drückt man schnell die vier Tasten um die Attacke auszulösen.
Steuerung:
Die Steuerung in diesem Spiel ist recht simpel. Mit der Stick könnt ihr euch in Dungeons, Städten oder auf der Oberflächenkarte bewegen. Mit A wird interagiert, z. B um einen NPC anzusprechen oder um eine Tür zu öffnen.
Die Steuerung im Kampf gestaltet sich ebenfalls recht einfach. Der normale Angriff wird über die A-Taste ausgeführt. Durch mehrfaches Drücken kann man eine Schlagcombo (Tetra-Slash) auslösen, auch eine Combo aus Standard und Spezial ist möglich. Mit Z wird bei vollem Balken die Unisono-Attacke eingeleitet, so die Kombination von den 4, auf die A, B, Y, und X-Taste gelegten, Attacken der Kameraden, eine solche Gemeinschaftsattacke ergeben.
Werdet ihr in die Luft geschleudert so könnt ihr, wenn ihr im richtigen Moment die X-Taste drückt, verhindern, dass ihr stürzt und euch mühsam wieder aufrappeln müsst. Mit X und einer Richtungsbewegung am Stick könnt ihr ausweichen.





Gameplay:
Wie oben schon beschrieben ist die Bedienung des Spiels einfach und intuitiv erlernbar. Insgesamt gibt es 9 spielbare Charaktere von denen sich allerdings maximal 8 in der Party befinden können. An den Kämpfen hingegen nehmen lediglich 4 davon teil. Zu Anfang möchte ich mal auf die Besonderheiten des On-Screen-Charakters eingehen. Außerhalb von den Kämpfen ist nämlich lediglich nur ein Charakter sichtbar. Dieser Charakter ist aber wechselbar. Und hier hat sich Namco was Tolles einfallen lassen. Die NPC reagieren nämlich unterschiedlich auf die unterschiedlichen On-Screen-Charas. Colette zum Beispiel gibt Hunden einen Namen, Zelos flirtet mit den Frauen und bekommt Items geschenkt. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, z. B. bewegen sich Lloyd, Kratos und Zelos wesentlich zügiger über den Bildschirm, während Charaktere wie Presea oder Colette eher zu den langsamerern Charakteren gehören.
Ein weiteres nettes Feature sind sogenannte Skit-Punkte auf der Oberflächenkarte welche besondere Gespräche unserer Kameraden auslösen. Im Laufe dieses Gespräches muss man sich zwischen Antwortmöglichkeiten entscheiden, welche die Freundschaft zum Gesprächspartner erhöhen oder vermindern können.
Gelegentlich wird unten am Bildrand die Aufforderung Z drücken. Das Betätigen dieser Taste löst ebenfalls ein Gespräch aus. Manche Gespräche kann man auf jeden Fall sehen, andere werden nur durch bestimmte Events ausgelöst und manche können einen Fortschritt zu einem perfekten Spielstand bedeuten.
Während ihr euch auf der Oberweltkarte bewegt sind Gegner und Schatztruhen sichtbar. Durch berühren wird die Truhe geöffnet oder der Kampf ausgelöst.
Auf der Karte findet ihr ebenfalls Monumente wodurch ihr die Fernsicht aktivieren könnt. Ein wesentlich größerer Bereich wird einsehbar und ihr könnt in diesem Gebiet nun auf Noishe reiten. Während ihr Noishe reitet könnt ihr trotzdem angegriffen werden. Allerdings bleiben Skits und Truhen unsichbat. Noishe hat den Vorteil, dass ihr wesentlich schneller vorwärts kommt. Was  besonders vorteilhaft ist, wenn ihr ein Gebiet durchqueren wollt, wo die Gegner einfach zu schwach sind um euch noch genügend EXP zu liefern. Den Gegnern kann man auch recht gut ausweichen.
In den Städten halten NPC für euch häufig Informationen, Items und Nebenaufgaben für euch bereit. Also sollte man sich schon die Zeit nehmen mit ihnen zu sprechen.

Wie in vielen Rollenspielen spielt auch in Tales of Symphonia Magie und Elemente eine große Rolle. Elemente können sein Wasser, Wind, Erde, Feuer, Eis, Blitz, Finsternis und Licht. Und wie in jedem guten Rollenspiel ist es wichtig die Schwächen und Stärken seines Gegners zu kennen. Selbst wenn man mit Charakteren in dem Kampf zieht, die eher keine Magie verwenden, denn auch hier können Waffen und Ausrüstung elementare Eigenschaften besitzen. Manchmal ist das ganz offensichtlich, manchmal muss man ausprobieren. Die Kommentare der Partymitglieder helfen einem ob man auf der richtigen Spur ist (I found a weakness, Didn´t like it oder It´s ineffectiv). Nach einem Kampf erhaltet ihr natürlich Erfahrungspunkte und Geld. Mit speziellen Items lassen sich die Statuswerte wie Abwehr weiter ausbauen. Mit dem erworbenen Geld könnt ihr natürlich in neue Waffen und Ausrüstung investieren.
Die Dungeons bieten unglaublich viel Abwechslung und keines gleicht dem anderen. Ergänzt wird das Ganze durch teilweise recht knifflige Rätsel und einen abschließenden, zumeist genialen und spannenden Bossfight.


Präsentation, Atmosphäre, Motivation:

Tales of Symphonia ist der erste Tales of-Teil, der hierzulande erschienen ist und schlug ein wie eine Bombe. Die Entwicklung der Geschichte wird langsam und liebevoll inszeniert. Das ganze Spiel ist recht detailverliebt und jemand, der gerne untersucht und entdeckt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Geschichte in Tales of Symphonia ist eine typische „Weltrettungsgeschichte“, die aber durch ihre Vielseitigkeit und überraschenden Wendungen immer wieder überrascht und auch zum Nachdenken anregen kann. Gerade wenn man über die doch recht vorherrschende Themen Rassismus und Zwei-Klassen-Gesellschaft stolpert. Nichts desto trotz ist das Ganze in sich sehr stimmig und harmonisch miteinander verwoben. Auch für die Langzeitmotivation wurde gesorgt, so stehen nach Beenden des ersten Durchgangs doch eine recht große Auswahl an Goodies zur Verfügung. Auch das Spiel selbst bietet doch auch mehrere Schwierigkeitsgrade. Kombiniert man zum Beispiel den Schwierigkeitsgrad Mania Mode mit dem Goodie „1/2 EXP“ so kann man sich auf doch sehr herausfordernde Kämpfe gefasst machen. Ansonsten bietet dieses Rollenspiel sehr viele optionale Aufgaben und Gegner, so dass einem garantiert nicht langweilig wird. Die Tatsache, dass der Spieler durch gewissen Handlungen sogar ein wenig auf das Spiel an sich Einfluss nehmen kann, macht das Spiel noch lohnender.
ToS gehört zu den Spielen mit den meisten Sidequests. So hat man die Möglichkeit seine Kochfähigkeiten auszubauen und Rezepte zu finden. Das Kochen ist nach den Kämpfen eine tolle Möglichkeit um wieder zu Kräften zu kommen. Über die Sidequests findet man nicht nur noch mehr tolle Charktere und Geschichten sondern auch neue Waffen und Ausrüstung oder geheime Dungeons und optionale Bosse. Zudem kann man ein Itemalbum, das Figurienenalbum, die Monsterliste und Titelliste für die Charaktere vervollständigen.


Musik:

Die Musik ist ja immer wieder ein beliebtes Thema in Games. Musikalisch hat Tales of Symphonia so einiges zu bieten. Die Musik ist wunderbar zum jeweiligen Geschehen abgestimmt und stets angenehm. Sie unterscheidet sich natürlich von Ort zu Ort oder von den Kämpfen. Der OST von Tales of Symphonia gehört für mich zu den schönsten der Gamegeschichte. Die Musik geht einfach nur unter die Haut. Genretypisch fröhlich und an den entsprechenden Stellen packend dramtisch. Die Musik in den Kämpfen ist sehr dynamisch. Einige mögen sie vielleicht als etwas nervös bezeichnen. Das ist in diesem Fall geschmackssache. Ich finde, dass die Musik das ganze schön unterschreicht.


Grafik:

Die Grafik von Tales of Symphonia ist in der bunten Celshade-Optik gehalten, die aber ganz wunderbar zu diesem Spiel passt.  Teilweise wurde ein Unschärfeeffekt eingesetzt und die doch recht kantigen Figuren etwas weicher erscheinen zu lassen. Grafisch fällt lediglich die Oberflächenkarte aus dem Rahmen. Die Monster werden dort lediglich als sich bewegene schwarze „Kriechdinger“ dargestellt. Ebenso die Sichtweite und der Detailgrad ist hier eingeschränkt. Da wäre echt mehr drin gewesen wie man ja anhand der Städte, Dungeons und Kämpfe sehen kann. Aber ansonsten hat man grafisch hier nichts zu meckern.


Vergleich Oberweltkarte und Örtlichkeit:




Persönliches Fazit:

Tales of Symphonia ist und bleibt ein ganz besonderes Spiel. Gerade das Kampfsystem kann mit seinen Möglichkeiten unglaublich punkten. Was anfangs etwas wirr erscheint wird schon nach kurzer Zeit durch taktisches Vorgehen abgelöst. Die Dungeons warten mit einer Fülle von Rätseln auf, zahlreiche Städte und Örtlichkeiten mit vielen Händlern, Gesprächspartnern und wunderschöne, storyfördernden Zwischensequenzen machen das Spiel perfekt. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu leicht und nicht zu schwierig. Je nachdem ob man sich zwischendurch ein wenig Zeit zum Leveln nimmt. Aber an sich hat man dazu viel Gelegenheit ohne explizit Levelpausen einlegen zu müssen. Mir ganz persönlich liegen die vielen schönen Sidequests am Herzen die uns die Charaktere in einer unglaublichen Tiefe näher bringen und auch durchaus mal Anlass sind das ein oder andere Tränchen zu zerquetschen. Die Hauptgeschichte kann man durchaus in ca 40 Spielstunden durchhaben. Ist man an den ganzen Nebenaufgaben interessiert kann man gut auf das doppelte bis dreifache kommen. Und eigentlich sollte man sich diese nicht entgehen lassen.

Tales of Symphonia ist ein Muss für jeden RPG-Fan und sollte unbedingt in jede Sammlung gehören.

Hier als kleiner Leckerbissen das Opening:

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ayIQp9fneGs" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=ayIQp9fneGs</a>

Ich krieg schon wieder Schauer auf dem Rücken ^^"

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« Antworten #7 am: 05. November 2011, 19:49:36 »

nur mal so als kleine anmerkung: du darfst gerne für jede review nen eigenen Thread eröffnen^^
ansonsten klasse Reviews^^
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« Antworten #8 am: 19. November 2011, 10:54:56 »

So. Heute halte ich nun endlich, nach langen Monaten des Wartens und eisernen Sparens, die Assassins Creed Revelations Collectors Edition in meinen Händen.

Logischerweise habe ich es noch nicht durchgezockt, aber dennoch ist die schöne Aufmachung ein kleines Review wert.
Im übrigen, wer zu jetzt zugreift und sich eine Erstauflage des Games holt, bekommt den ersten Teil der Assassins Creed Reihe kostenlos dazu. Smiley Und AUSSERDEM einen Rabattcoupon für Assassins Creed II und Brotherhood.

Die Box gefällt mir ausgesprochen gut. Viel viel schöner, als das, was Ubi bisher rausgebracht hat. Das Teil ist seine 70 Euro (als Vorbesteller) allemal wert. Schiebt man das Assassinen-Symbol nach oben, so öffnet sich die Box. Was mir nicht soooo super gefällt ist die Tatsache, dass der Soundtrack mit in der Gameschachtel ist, die DVD dafür in einer Papphülle. Hm... da wäre vielleicht eine andere Lösung schöner gewesen. Der Soundtrack fällt auch nicht ganz so üppig aus, wie ich das sonst von einem Soundtrack gewöhnt bin. 10 Tracks weniger als beim letzten Mal... In den Soundtrack habe ich gestern abend beim Lernen schon mal reingehört. Lässt sich sehr gut hören, wenn mir auch der Soundtrack von Brotherhood besser gefällt. Assassins Creed 1 befindet sich im übrigen mit auf der Revelationsdisk und ist über das Playstation Menü anwählbar.
Das Artbook sieht sehr edel aus und ist mit Hochglanzpapier bestückt. Ubi hat sich auch hier sehr viel Mühe gegeben und das Artbook besteht aus immerhin 68 Seiten. Hatten wir in Assassins Creed Lineage Ezios Jugend und seinen Vater beobachten können so zeigt uns nun Assassins Creed Embers Ezio im hohen Alter mit seinen eigenen Kindern. Assassins Creed Embers ist jetzt nicht mehr mit Schauspielern sondern animiert. Das Design erinnert mich ein wenig an CloneWars^^" Was ebenfalls anders ist, ist die Tatsache, dass die Gameschachtel in einem durchsichtigen Schwarz gehalten ist. Etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu anderen Spielen, aber meiner Ansicht nach passt das hervorragend zum Rest dieser Edition. Tja was soll ich sagen. Optisch ne fette 1. Mal gucken was der Inhalt noch so preis gibt.









Kurz zusammengefasst:
- Assassins Creed Revelations Das Game
- Assassins Creed Revelations Soundtrack
- Assassins Creed Embers DVD
- Assassins Creed 1 (in der Erstauflage von Revelations)
- Artbook

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« Antworten #9 am: 01. September 2012, 21:23:50 »

*abstaub*

So. Hier schon mal ein paar Ersteindrücke von Tales of Graces f welches am Freitag hier bei uns released wurde.

Ein komplettes Review kann ich natürlich erst schreiben, wenn ich das Spiel mindestens zu 3/4 durch habe, aber ein erster Eindruck kann nicht schaden.




Ich habe mir die Day-One-Edition gekauft. Wie das halt so ist bei Sammlern. Diese Special Edition kommt in einer Extrapapphülle und enthält ein 100 Seiten starkes Artbook, sowie einer Making-of CD und einem Soundtrack, der leider nur 12 Tracks beinhaltet. Da muss ich gestehen habe ich bei Games schon mehr auf einer CD drauf gehabt. Da solche Beilagen aber tendenziell eher weniger in Deutschland anzufinden sind, will ich hier auch mal nicht meckern.

Der Soundtrack passt zum Spiel und trifft meinen Geschmack. Ich fühlte mich direkt in die Zeit zurückversetzt, als ich exzessiv Tales of Symphonia spielte.

So. Worum geht es in Tales of Graces f? Dreht man die Spielehülle um so prangt dort das Motto "Freundschaften halten ewig" und das Thema Freundschaft ist ein ganz zentrales in diesem Spiel. Ich habe schon so einige Wendungen miterlebt in den 14 Stunden die mein Counter inzwischen aufweist.

Wo soll man da anfangen ohne zu spoilern? Hauptcharakter ist Asbel Lhant, der älteste Sohn des Fürsten Aston. So ein Status bringt diverse Pflichten mit, die unser kleiner Asbel aber nicht so gerne übernehmen will. Und dann ist da noch sein kleiner Bruder Hubert, der es als zweitgeborener Sohn nicht einfach hat. Das Trio wird von Cheria komplettiert, die mit den beiden Brüdern aufgewachsen ist und so manchen Streich miterlebt hat.
Und dann ist da noch die geheimnisvolle Sophie, die scheinbar ihr Gedächtnis verloren hat und die keiner kennt. ... Mehr sag ich nicht, das wird nur Spoilerei ^^

Im Prinzip strotzt das Spiel vor interessanten Figuren und macht süchtig.  BigSmile

Das Kampfsystem ähnelt dem von ToS, zumindest was, teilweise, das Auslösen von Spezialangriffen und Strategiemöglichkeiten betrifft. Welche Attacken und Fähigkeiten ein Charakter erlernt ist von den angelegten Titeln, auch schon bekannt aus ToS, geknüpft. Ich muss gestehen, ich bin noch nicht ganz bis in die Details vorgedrungen und manches stellt mich da auch noch vor Rätsel.
Ein richtiges Tutorial gibt es nicht und das Booklet ist mehr als dürftig. Im Prinzip ist dort nur die Tastenbelegung angezeigt und welche Leisten etc man auf welchem Bildschirm sieht. Viele Erläuterungen werden nach Kämpfen eingeblendet, was ich manchmal doch als recht nervig empfinde. Dann doch lieber ein ausführliches Booklet. Ich persönlich mag es nicht so, wenn man gerade mitten im schönsten Spielgeschehen von solchen Dingen abgelenkt wird, zumal einem diese Anzeige NACH einem Kampf eigentlich nicht mehr so viel bringt.

Die Bewegungsmöglichkeiten in Städten, Ortschaften oder in offener Landschaft (eine Weltkarte gibt es nicht mehr) sind etwas eingeschränkt. Man sieht viele Dinge, aber kann nicht überall hin auch wenn der optische Eindruck was anderes sagt. Oft jedoch wird man, wenn man, so wie ich gelegentlich, einen Abstecher machen möchte um z.B. zu trainieren, dezent darauf hingewiesen, dass dafür jetzt keine Zeit ist. Was mich gelegentlich doch etwas geärgert hat. Ansonsten ist man in ToGf nicht ganz so eingeschränkt, wie es noch im ToS "Nachfolger" Dawn of a new World der Fall war. Bei diesem Teil hat sich Namco wieder mal richtig ins Zeug gelegt!!!

Mein derzeitiges Fazit:
Nicht so episch wie ToS (das ist einfach ungeschlagen^^), aber ToGf lohnt sich auf jeden Fall und ich würde sagen... es nicht gespielt zu haben ist einfach nur ein R I E S E N G R O S S E R Fehler ^^

So... und jetzt muss ich erstmal was gegen meine Genickstarre unternehmen... man wird ja nicht jünger und das war heute schon anstrengend  Zunge
« Letzte Änderung: 01. September 2012, 21:25:34 von Cerberus » Gespeichert

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