Google+

TFSource Lilly & Friends Unrealbooks Actionfiguren24

Gerrut Camaro Reprolabels-Toyhax TF Robots Kapow Toys

Teletraan Board 18. Januar 2018, 03:05:05 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
Willkommen im Teletraan Board!

Anzeigen der neuesten Beiträge

Alles zu unserer deutschen Transformers Fan Convention C.O.N.S. findet ihr hier!
Bitte nehmt euch etwas Zeit und lest das Regelwerk hier!

Viel Spaß!

 
 
Übersicht Hilfe Suche Kalender
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Transformers Energon - Ein Rückblick  (Gelesen 16199 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Philister
NTF Transformers Papst
Administrator
Leader
*
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5419


Wo die jungen Hüpfer noch was lernen können...


Profil anzeigen WWW
« am: 16. Januar 2012, 09:03:28 »

Weil mich Laserwave so nett drum gebeten hat: Zwinkernd

------------

Transformers: Energon (oder auch: Armada – Die Fortsetzung)

Nachdem man mit Armada eine neue Generation von Kids für Transformers begeistert hatte, sollte die Fortsetzung Energon mit der neuen Zielgruppe zusammen mitreifen. Man entfernte sich wieder von den extrem unbeweglichen, sehr Gimmick-lastigen Figuren von Armada (von den diversen Repaints mal abgesehen) und ging wieder mehr dazu über, die Spielzeuge auch gelenkig zu machen. Das Minicon-Gimmick wurde (größtenteils) fallengelassen und stattdessen wurde ein neues, serienweites Thema eingeführt: Kombination.

Speziell in Japan, wo die Reihe unter dem Namen „Transformers: Superlink“ rauskam, war und ist Roboter-Kombination ja ein Riesenthema, insofern überrascht es nicht, dass es in Energon/Superlink so eine große Rolle spielte. Fast sämtliche Autobot Figuren konnten sich untereinander (jeweils zu zweit) kombinieren oder mit Zusatzmodulen verbinden. Die Decepticons als die Bösen hatten es zwar nicht so mit Kombination, benutzten dafür aber im großen Stil die Energonwaffen, die zwischen den Figuren beliebig austauschbar und ebenfalls kombinierbar waren. Außerdem waren die Ports für die Energonwaffen identisch mit den Minicon-Ports aus Armada, insofern war auch eine Interkompatibilität zwischen den Serien gegeben.

Gegen Ende der Reihe kamen schließlich auch noch drei klassische 5er Combiner raus als Hommage an die G1 Combiner Devastator, Bruticus und Superion. Überhaupt war Energon mit Hommagen an die alten G1 Transformer nur so gespickt, schließlich umfasste die Serie im Jahr 2004 das 20jährige Jubiläum der Transformer. Die Energon Figuren sollten noch über Jahre hinweg für diverse Repaints und Exklusivfiguren herhalten. Leider blieb der kommerzielle Erfolg hinter den Erwartungen zurück. Händler, durch den enormen Erfolg der Armada Toys verwöhnt, orderten die ersten Wellen der Energon Toys in gewaltiger Stückzahl, wovon dann sehr viele in den Regalen liegenblieben. Hasbro war schließlich sogar gezwungen einen Teil der Toys zurückzukaufen, nur um Platz für die späteren Toys der Energon Reihe zu schaffen.

Natürlich gab es auch zu Energon eine TV Serie, die inhaltlich eine Fortsetzung der Armada Serie darstellte. 10 Jahre waren im fiktiven Universum vergangen, die meisten Charaktere hatten neue Körper (= neue Toys) und erneut ging es um den Weltenverschlinger Unicron, mit ein Grund dafür dass die Serien-Trilogie (mit dem Abschluss „Cybertron“) am Ende den übergreifenden Titel „Unicron-Trilogie“ erhielt.

In vielerlei Hinsicht war die Energon TV Serie das genaue Gegenteil von dem Vorgänger Armada. Während Armada ewig brauchte, um in Schwung zu kommen, aber dafür ein furioses Finale hinlegte, zeigte Energon zu Beginn viele interessante Handlungsstränge, die jedoch im Laufe der Serie zunehmend fallengelassen wurden. Hinzu kam eine selbst im Vergleich mit den frühen Armada-Folgen schlampige Synchronisation (ins Englische, in Deutsch lief die Serie nie), sowie die Tatsache, dass sich die Handlung der Serie mehrfach wiederholte. Die Decepticons wollen Unicron wiederbeleben, schaffen es, Unicron wird wieder zerstört. Dann wird er noch mal wiederbelebt. Nochmal zerstört. Und dann ergreift er von Galvatron Besitz und wird schließlich ein drittes Mal zerstört. Oder anders ausgedrückt, Energon hatte gerade genug Handlung für etwa 20 Folgen, das ganze wurde aber auf über 50 Folgen gestreckt.

Ein weiteres Manko war die Animation, die teils CGI (die Transformers) und teils klassischer Zeichentrick war (die Menschen). Die CGI Transformer wirkten im Vergleich mit der zu dem Zeitpunkt bereits 8 Jahre älteren Beast Wars Serie jedoch primitiv, unbeweglich und leblos. Mimik gab es praktisch keine (außer Mund-auf, Mund-zu), somit wurde in einigen Schlüsselszenen sogar dazu übergegangen, die Gesichter der TFs dann doch wieder zu zeichnen anstatt mit dem Computer zu animieren, denn sonst wäre gar nichts gegangen. Als einzige Entschuldigung dafür kann man anbringen, dass die Energon Serie im Vergleich mit Beast Wars eventuell ein deutlich niedrigeres Budget hatte.

Kleine Randnotiz noch: Wie schon zu Armada gab es auch zu Energon eine Comicreihe vom Verlag Dreamwave. Allerdings ging Dreamwave mittendrin Pleite, so dass die Reihe nie zu ende geführt wurde. Erst letztes Jahr veröffentlichte Schreiber Simon Furman auf seinem Blog, wie die Reihe hätte enden sollen.

Was bleibt unterm Strich? Energon war unter dem Aspekt des Toy-Designs sicherlich eine gute Weiterentwicklung gegenüber Armada und der nächste Schritt auf dem Weg hin zu den aktuellen Classic/Generations Designs. Kommerziell allerdings konnte die Reihe nicht an den gewaltigen Erfolg von Armada anschließen und die TV Serie ist unter Fans ein starker Kandidat für die schlechteste Transformers Serie aller Zeiten. Nach dem Ende von Energon folgte Transformers: Cybertron als Abschluss der Trilogie. Dazu ein anderes Mal mehr.
Gespeichert

Laserwave13
V.I.P.
Combiner
*
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3448


ミスタースパーコル Mr. Sparkle


Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 16. Januar 2012, 21:46:18 »

Da sag ich doch vielen vielen Dank!! Hoffe ich hab Dich damit nicht in zeitliche Schwierigkeiten gebracht roterkopf

Wie auch schon bei Armada sehr geil geschrieben, schätze solche Infos sehr super

Bin selbst ja grad am guggen von Energon um die Unicron Trilogy wenigstens auch mal gesehen zu haben und da den Wissenstand noch bissel aufzubessern. Danach hätt ich alle Serien durch, bis auf Beast Wars, aber ob ich mir die Fell-Former noch antu weiß ich net.

Meine Hoffnung bei Energon war ein größerer und gewaltigerer Auftritt von Unicron nachdem ich das Finale von Armada nicht soo berauschend fand wie man oft liest, mir war Unicron einfach zu inaktiv. Allerdings ist bei Energon auch nicht mehr zu holen was das angeht. Lediglich einige Charakterunterschiede bei Figuren wie Hot Shot sind nett. Allerdings über die Decepticons verlieren wir lieber kein Word, nicht mit Armada und solchen Sachen wie Sideways zu vergleichen.

Allerdings etwas gutes hat Energon, leider fehlt das in der Zusammenfassung. Wenn man die Serie gesehen hat, kann man Michael Bay nahezu jede Witz und Nerv Figur aus den 3 Filmen verzeihen. Selbst alles zusammen ist ein NICHTS gegen Energon Kicker. Das wohl nervigste Kind und menschliche Wesen das TF je ertragen musste. Zumindest was ich bisher gesehen hab.

Nochmal vielen vielen Dank an Philister für diese tolle Zusammenfassung!! So das man immernoch dazulernen kann und auch ab und an mal erinnert wird was TF und damit auch die Fans schon alles erlebt haben. Und natürlich um sich auch mal an älteren Toys zu erfreuen die sonst vielleicht untergehen würden nur weil man sie eben nicht kennt.

 Daumhoch Daumhoch Daumhoch
Gespeichert



Nein, meine Sammlung ist nichts für kleine Kinder!
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
Teletraan Board  |  Transformers  |  Unicron Trilogie  |  Thema: Transformers Energon - Ein Rückblick
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2015, Simple Machines