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Autor Thema: Transformers- FanFiction by DerSisch  (Gelesen 131535 mal)
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DerSisch
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"Ihr könnt nicht entkommen, akzeptiert euer Ende."


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« am: 26. Oktober 2012, 22:49:52 »

Ok, im Laufe der Zeit werde ich hier einige zusammenhängende Geschichte veröffentlichen (um genau zu sein, wie ich mir am liebsten immer die Filme oder Serien die auf der Erde spielen gewünscht hätte--> Erwartet ein paar Anachronismen).

Ich habe bereits FanFiction in Form von Kurzgeschichten und einzelnen Kapiteln für Warhammer 40.000 geschrieben und einige davon sogar "veröffentlicht" (sowohl im Internet, als auch mal bei Besuchen im Spiele- Club der Nähe oder im Games Workshop Leibzig/ bzw. Dresden, der Rest liegt noch in dem Speicher von meiner alten Mühle^^) Wer gerne einige Einblicke in meinen Schreibstil für "ernsthafte" Geschichten haben will (ja ich kann ernstahft schreiben...), kann ja fragen, dann kann ich entweder Links geben oder eben hier im Thema posten.

Nun aber zurück zu meinem persönlichen Transformers Projekt: Die grobe Story der Geschichte steht schon fest und auch zirka 70-80% der Charaktere, wer aber (gute) Ideen hat, darf natürlich gerne anschreiben (natürlich werde ich gute Ideen oder Charaktervorschläge mit erwähnungen belohnen^^), nur zur Klarstellung: Das ganze wird für mich endlich mal wieder ein Anreiz sein ein Schreib- Projekt zu starten (und hoffentlich auch durchzuhalten) Und mindestens 200 Seiten Papier zu bekritzeln--> Ja es wird eine Umfangreiche Geschichte), soviel sei gesagt, das ganze basiert nicht auf den Filmen, Spielen oder Serien (Keine Sorgen, ich werde auf dem Boden bleiben und geliebte Momente einfließen lassen), es geht Autobots vs. Decepticons, es spielt auf der Erde, es werden bekannte Transformers (und auch ein oder zwei weniger bekannte) dabei sein. Für Verbesserungen und Vorschläge bin ich natürlich offen)
Bisher gliedere ich die Story (ich will ja nix Spoilern, obwohl mir grade auffällt das man aus den Titeln der Abschnitte (die wieder in "Kapitel" unterteilt sind) einen gewissen roten Faden ableiten kann...) in 4 Teile (und ja, in Englisch klingen sie halt besser  BigSmile

1. Teil: Legacy
2. Teil: Solution
3. Teil: Revelation
4. Teil: Deliverance


Dieses Schreibprojekt wird mich sicherlich über ein paaaar Monate ziehen, aber wenn alles glatt läuft, könnte ich vielleicht etwas stolz auf mich sein^^
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"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
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"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
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Norrin-Raad
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Unwissenheit erleichtert das Urteilen.


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« Antworten #1 am: 27. Oktober 2012, 10:16:56 »

Na dann....Möge die Macht mit dir sein.....klingt interessant denke da bleibe ich bei.
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DerSisch
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« Antworten #2 am: 27. Oktober 2012, 21:01:36 »

Ok, hier der Prolog zum Einstimmen:

1. Teil: Legacy

Prolog

Was ist eine einzelne Welt in diesem Universum wert? Es gibt Millionen andere, unzählige Monde, tausende Sterne. Sie alle sind einzigartig, jede unterscheidet sich von der anderen, doch was ist eine dieser Welten wert? Wird der Wert an ihren Bodenschätzen gemessen? An ihrer Technologie? Ihrer Bevölkerungsdichte? Ihrem Wissen? Ihrer Vielfalt?
Wenn dies so wäre, dann wäre der Untergang von Cybertron eine Katastrophe für das Universum gewesen.

Heute mag es sich wie ein Märchen anhören, doch Cybertron war ein geschliffener Diamant, der alle anderen Welten überstrahlte. Diese Welt war reich an Energie, reich an Wissen und diente unzähligen Lebewesen als Heimat. Doch so hoch ein Stern auch steigen kann, irgendwann fällt er und so kam der Krieg über diese Welt.
   Machtgier formte eine Revolution, mit der die friedlebenden Autobots nie gerechnet hätten: Die Decepticons.
   Der Rat von Iacon reagierte zu langsam auf die wachsende Bedrohung die sich von den Arenen von Kaon ausbreitete, die Decepticons nutzten Geschwindigkeit, Brutalität und Stärke um immer weitere Teile von Cybertron zu erobern. Die edlen und stolzen Primes waren es, die Licht ins Dunkel der Invasion brachten, dort wo sie kämpften und zu ihren BrĂĽdern standen, hielt die Linie und wurde der Griff der Decepticons gelockert.
   Doch Ă„onen des Krieges lichteten die Reihen der Primes. Einige fielen Verrat und Ăśberzahl anheim. Andere Starben unter den Klauen von tödlichen Feinden. Wieder andere erlagen der Macht ĂĽber die sie geboten hatten.
   Doch mit jedem toten Prime, mit jeder neuen Ruine einer einstigen Autobot- Stadt, jedem Wächter der fiel, wuchs die Macht des AnfĂĽhrers der Decepticon. Megatron, ein Name der in den Herzen jedes freiheitsliebenden Wesens entsetzen auslöst. Seine Legion brannte sich ĂĽber Cybertron bis am Ende nur noch wenige Städte der Flut trotzen konnten.
   In den letzten Ă„onen des Krieges kämpften nur noch drei Primes. Sentinel Prime, schwer verletzt, verfiel in Stasis. Zeta Prime, starb durch die Hand des grausamsten Wesens auf Cybertron, bei der Verteidigung der Autobot- Hauptstadt Iacon und am Ende oblag es einem ehrhaften und geschickten Krieger die Autobots zu fĂĽhren.
   Er hieĂź Optimus. Er war der letzte Prime. Doch als die Flut kam, bewies sich der junge AnfĂĽhrer schnell und obwohl selbst Fortress Maximus und Omega Suprime deaktiviert wurden, so hielt die Verteidigung der Autobots.

Cybertron zerfiel dennoch, und am Ende konnte weder Technologie noch Glaube diese Welt retten, das lebensspendende Energon wurde rar. Und am Ende entdeckte der Wissenschaftskader der Decepticons eine Welt, die fortgeschritten genug war um Energie für Megatrons Armee bereitzustellen und militärisch schwach genug um schnell erobert zu werden. Alles steht auf Messers Schneide.
   Sollte Megatron diese Welt erobern, hätte er genug Energie um seine Armee zu reaktivieren und Cybertron nach seinen WĂĽnschen wieder aufzubauen. Optimus Prime ist eines klar, er muss jetzt handeln um sowohl Cybertron, diese neu entdeckte Welt und letztendlich auch das gesamte Universum zu retten.

Also, in was wird der Wert einer Welt gemessen? An ihren Rohstoffen? An ihrem Wissen? An ihrem Leben? Nun, dann wäre der Fall von Cybertron ein tragisches Ereignis im Universum.
   Aber der wahre Wert einer Welt, wird an ihrem Vermächtnis gemessen.
« Letzte Änderung: 09. September 2013, 20:48:16 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 27. Oktober 2012, 22:53:32 »

 Daumhoch schön!
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« Antworten #4 am: 28. Oktober 2012, 11:32:39 »

Der Prolog liest sich gut. Macht Lust auf mehr  super
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DerSisch
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« Antworten #5 am: 28. Oktober 2012, 17:28:05 »

Danke erstmal fürs Feedback, arbeite momentan an Kapitel 1- Titel:Der Vorbote der Vernichtung schon zwei Seiten sind gefüllt, hier will ich aber nichts weiter spoilern (natürlich nur um zu erreichen das ihr noch aufgeregter seid, ich bin fies^^) Ungefähr mitte bzw. Ende der Woche werdet ihr mehr wissen...
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DerSisch
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« Antworten #6 am: 31. Oktober 2012, 13:07:40 »

OK, wie versprochen, das erste Kapitel (Ach so: Da ich mich immer etwas schwer tue beim ersten Kapitel, hoffe ich das euch diese Version einfach zusagt (ich habe fast zwei weitere in meinem Speicher^^)

1. Kapitel: Der Vorbote der Vernichtung

Die Zeit hier oben, genoss er am meisten, hier war man frei, nein, nicht frei, man fühlte sich so, wenn auch nur kurz, ein Klicken kündigte bereits an, was er seit zwanzig Minuten befürchtete. Die Realität holte ihn wieder ein.
   â€žLeutnant, zurĂĽck zur Basis, Landeanflug auf Bahn 5“, erklang es im Funk. Er ĂĽberprĂĽfte noch kurz die Instrumente und bemerkte etwas auf seinem Kurzstreckenradar, etwas, was zugleich gefährlich nah war und eigentlich nicht dort sein sollte. Er hatte auf einmal ein seltsames GefĂĽhl.
   â€žStation, hier Leutnant Wilder, ich hab hier was, Ausweichmanöver eingeleitet“, jetzt wurde es interessant, so etwas hatte es noch nie gegeben. Jedenfalls nicht bei ihm. Nicht bei einem gewöhnlichen Patrollieflug. Das Radar hätte eher reagieren mĂĽssen, egal was das war, es hätte schon einige Kilometer vorher, wenn nicht gar Meilen vorher etwas anzeigen mĂĽssen. Selbst wenn das, was es auch immer war, seinen toten Winkel ausgenutzt hätte oder unterhalb des Radars geflogen war, es war einfach nicht möglich, nicht hier ohne das er wenigstens kurz einen Sicht- oder Sensorenkontakt gehabt hätte.
   Er zog die Maschine nach links und flog eine kurze ausholende Rolle, als er wieder auf das Radar blickte, war das Objekt so plötzlich verschwunden, wie es aufgetaucht war.
   â€žStation, hier stimmt was--“ wollte er sagen, doch wurde unterbrochen.
   â€žWir hatten es auch kurz auf dem Schirm, es liegt nicht an ihrer Maschine, fliegen sie vorsichtig weiter, Augen auf. Rundflug ums Gebiet, wir schicken UnterstĂĽtzung.“
   Er drehte die Runde weiter, doch bis auf der Anzeige erschien nichts, jedenfalls nichts, bis die anderen Eagles erschienen, drei an der Zahl. Sein Radar und alle anderen Instrumente funktionierten groĂźartig, die Langstreckensensoren der Station hatten ebenfalls ausgeschlagen, hier war also etwas. Oder hier war etwas gewesen. Egal was es war, er wollte es finden. Vielleicht konnte er sich nicht auf den Radar verlassen, aber seine Augen hatten ihn noch nie im Stich gelassen. Er musste sich auf sein GefĂĽhl verlassen, doch selbst nach zwanzig Minuten voller Anspannung und einer erfolglosen Suche, erhielt der Schwadron den Befehl abzubrechen und nach Hause zu fliegen.
   Widerstrebend musste Wilder zugeben, dass er nur noch wenig Treibstoff hatte. Nebenbei war er nicht auf einen Kampf vorbereitet, wieso eigentlich Kampf, fragte er sich plötzlich? Es könnte eine Zivilmaschine gewesen sein, die vom Kurs abgekommen war… aber nein, die flogen hier nicht, sie sollten nicht hier fliegen (nicht ohne das vorher Funk- Kontakt aufgenommen wurde), selbst wenn sie sich verfranst hatten oder es einen Notfall gäbe…
   Wilder flog seit fast acht Jahren, er wusste, hier stimmt etwas nicht. Später wĂĽrde dieser Vorfall entweder komplett in den Akten verschwinden oder, was er vermutete, auf ein fehlerhaftes Radar geschoben. Doch er wusste, das er dieses komische GefĂĽhl gehabt hatte, er wusste das hier etwas gewesen war und er konnte sich vorstellen, das, egal was es war, immer noch irgendwo hier war, auch wenn es nach dem Radar verschwunden war.
   In einer perfekten Pfeilspitzen- Formation flogen die Mehrzweckkampfflugzeuge F-15E zurĂĽck zur Basis, dem LuftwaffenstĂĽtzpunkt Cameri in Italien. Während des Fluges hatte Wilder immer wieder ein komisches GefĂĽhl, er sah sogar mal kurz Etwas oberhalb der obersten Wolkendecke aufblitzen, tat dies aber, mit etwas widerstreben, als Nebenprodukt der Anspannung und des langen Fluges ab.

Leutnant John Wilder, er hat eine saubere Akte, etwas mehr als acht Jahre aktiver Einsatz und hatte Einsätze im Nahen Osten und anderen Krisengebieten. Alle Mission die er geflogen war, hatte er erfüllt.
   Im letzten Jahr wurde er in einem BĂĽndnis- Programm nach Italien versetzt, wo er mit seiner Flug- und Kampferfahrung Rekruten ausbilden sollte. Das Programm selbst ging ihn kaum etwas an, militärisch- politischer Einsatz und Politik wurde von älteren Männern gemacht, die Steuergelder verprassen, jedenfalls das sagt Wilder immer, wenn er danach gefragt wird. Er ist ein talentierter Pilot der jeden Befehl ausgefĂĽhrt hat.
   Das jedenfalls steht in seiner Akte. Die Wahrheit sieht anders aus. Er fragt sich oft, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er weiter ĂĽber RĂĽbenfelder geflogen wäre. Und hätte Insektenschutzmittel oder etwas anderes abgeworfen, statt Raketen und Bomben. Ja, dies fragt er sich oft und er fragt sich wieso er Befehlen blind gehorcht hat. Man hat ihm gesagt, dass es feindliche Ziele gewesen sind, er hat sie als feindlich angesehen und das Feuer eröffnet, ein Fehler? Absolut. Er hat nie hinterfragt. Er hat diese Ziele nie von Angesicht zu Angesicht gesehen. SchuldgefĂĽhle plagen ihn jede Nacht, wahrlich frei fĂĽhlt er sich nur in der Luft, doch die Realität holte ich immer wieder ein, er kann ihr einfach nicht davon fliegen…

„War ja ganz schön aufregend, was?“, scherzte Mike später.
   â€žWas?“, fragte Wilder erschöpft und rhetorisch zurĂĽck.
   â€žNaja, ich hatte bei nem Aufklärungsflug noch nie was… Ungewöhnliches auf dem Radar, bist du sicher das deine Eagle nicht einfach nen Knick hat?“
   â€žDa die Langstreckensensoren es auch bemerkt haben… nein“, das war das fĂĽnfte Mal das das Gespräch mit Mike auf diesen Schluss kam.
   War es seltsam das so etwas auf dem Radar erschien? Ja, auf jeden Fall, jedenfalls in dieser Ecke. Das hier war Europa, keine Krisenzone. Er war ein erfahrener Pilot und hatte einige Luftgefechte und UnterstĂĽtzungsaufträge hinter sich gehabt, sich ĂĽber so etwas aufzuregen, kam ihm komisch vor, aber nach gut einem Jahr, wo das aufregenste war herauszufinden, was die Kantine in die Suppe mischte, sprach sich der Vorfall mit dem Objekt extrem schnell herum. Eigentlich hatte er gedacht, dass es hier in Italien besseres Essen gäbe.
   Nachdem er seinen Bericht gemacht hatte und sich kurz aufs Ohr gelegt hatte, waren einige andere Piloten zu ihm gekommen. Als hätten die nichts Besseres zu tun... Wilder war es egal, er konnte sie schnell abwimmeln, nur Mike war hartnäckig, tatsächlich war der Junge ziemlich geschickt, er erinnerte Wilder an sich selbst, in seiner Zeit als Anfänger, er hoffte der Junge wĂĽrde nicht die selben Fehler wie er machen. Allein ihn Junge zu nennen, er war höchstens neun Jahre älter... Er wĂĽrde, bis er endlich schlafen konnte, die Geschichte bestimmt noch drei bis viermal durchkauen…

Manchmal geschieht es, dass eine Idee, die Welt von Grund auf ändern kann.
   Das Feuer war die erste groĂźe Erfindung der Menschheit. Dann kam das Rad. Die Schusswaffe. Die GlĂĽhbirne. Das Flugzeug. Und dann ĂĽberschwemmen sich groĂźe Erfindungen einfach.
   Die meisten dieser Erfindungen gingen zuerst mit Fehlschlägen einher. Der Mensch lernt mit Fehlschlägen, doch manchmal kann es passieren, dass ein Fehler einen Erfolg bringt und noch viel seltener passiert es, dass eine Erfindung gleich zu Anfang gelingt. Und das hier, war garantiert so etwas.
   â€žDas… das ist… unglaublich“, stellte Joules, Alex’ Assistent fest.
   â€žWisst, ihr was diese Kurve hier bedeutet?“, fragte Doktor Alex MĂĽller, ein Mann im besten Alter, der sich auf Energieforschung spezialisiert hatte und nun seinen Durchbruch feiern konnte, rhetorisch während er auf den Bildschirm vor sich deutete, „Meinen Herren… Wir haben soeben eine neue Energiequelle erschaffen.“
   â€žIch glaub es einfach nicht“, staunte Viktor, Alex’ Kollege und treuer Freund, während er nervös im Labor auf- und ablief.
   â€žGlaub mir, dass hier… genau das, wird die Welt verändern. Effiziente, gĂĽnstige und Umweltschonende Energie, wie wir sie uns bisher nur im Traum vorgestellt haben.“
   â€žUnter der Vorraussetzung, das wir es noch einmal schaffen…“, warf Joules ein, typisch fĂĽr ihn, als Pessimist.
   â€žDas werden wir. Wir haben die Aufzeichnungen. Viktor, bereite alles vor, es wird Zeit fĂĽr den Feldtest.“
   â€žSo frĂĽh?“, warf Viktor ein.
   â€žJa, je eher desto besser.“
Soviel ging in seinem Kopf herum. War es tatsächlich ein Erfolg? Konnte man sie wirklich effizient nutzen… Er arbeitete seit gut drei Jahren daran, offiziell seit zwei Jahren.
   Viktor war ihm immer eine StĂĽtze gewesen, er war ein schlauer Kopf und Joules war ein guter Assistent, er brauchte jedoch Anweisungen um erfolgreich zu arbeiten. Er hatte es geschafft. Nein, sie hatten es geschafft. Er konnte die Welt verbessern, saubere und effiziente Energie, die nur noch einen kleinen Feinschliff benötigte. Irgendwann wĂĽrde genau das, was sie gerade erschaffen hatten, die Welt antreiben. Er beobachtete noch kurz die Werte und nickte dann und verlieĂź das Labor, zog seinen leichten Schutzanzug aus und stieg unter die Dusche.
   Ein groĂźer Tag fĂĽr ihn.
   Diese Energie wĂĽrde die Welt verändern.
   Zu diesem Zeitpunkt wusste er gar nicht, wie Recht er damit hatte…

In dieser Nacht sahen einige Astronomen seltsame Kometen, die sie vorher noch nie gesehen hatten, sie waren relativ klein und würden nie durch die Erdatmosphäre kommen und Schaden verursachen, doch sie nahmen alle direkten Kurs auf die Erde und hatten selbst auch eine lächerlich kleine Entfernung zueinander.
   Es wurde als Zufall oder Defekt der Teleskope angesehen (oder jemand hatte sie einfach ĂĽbersehen) und nicht weiter beachtet.
   Später beobachtete man in ganz Europa viele seltsame Himmelslichter, die sich niemand wirklich erklären konnte. Einige Zivilisten sprächen später von einigen Meteoriteneinschlägen, andere von seltsamen Lichtanomalien oder plötzlich aufkommenden starken Winden.
   Was keiner wusste, dass es sich weder um seltsame Lichter, StĂĽrme oder Meteoriten handelte, keiner wusste es, aber mit diesen Anomalien hatte der Kampf um die Erde begonnen…

Es war früh, die Sonne stieg gerade über dem Horizont auf, als es an der Tür zu seinem Quartier klopfte. Das Geklopfe war energisch und obwohl er es gewöhnt war früh aufzustehen, wollte John Wilder eigentlich noch weiter schlafen. Vermutlich wieder Mike, der wieder etwas Reden wollte, oder einer vom Kommando, der den Bericht verlegt hätte, und einen neuen bräuchte.
   â€žLeutnant Wilder, aufmachen, sofort!“, wurde von der anderen Seite der TĂĽr befohlen.
Er stand auf und öffnete die Tür. Er war erstaunt Major Warren vor sich zusehen, den Befehlshaber der US- Kräfte auf diesem Luftstützpunkt. Er war deutlich älter als Wilder und seine grauen Haare waren geölt.
   â€žSir?“, fragte er erstaunt und versuchte einigermaĂźen Haltung anzunehmen und zu salutieren.
   â€žWas haben sie vor? Wollen sie mich fĂĽr dumm verkaufen?“, schnauzte Warren.
   â€žĂ„h… was?“, fragte Wilder verdutzt.
   â€žStellen sie sich nicht komplett dämlich an! Wieso steht ihre Maschine mitten auf dem Landefeld?! Worum haben sie sie verschandelt?!“, fuhr Warren in seiner Tirade fort.
Langsam wurde Wilder wach und trat einen Schritt zurück, damit Warren ihm nicht noch eine verpassen konnte. An seiner Schläfe pulsierte eine Ader ganz nervös, bisher hatte er ihn zweimal so erlebt, und er hatte die armen Hunde die er angeschrieen hatte immer bedauert, jetzt selbst angeschrieen zu werden und das zu so früher Stunde (ganz davon zu schweigen, dass er nicht wusste worum es ging) machte ihn einerseits nervös und wütend, aber er wusste, dass er den Kommandanten wohl lieber nicht unterbrechen sollte.
   â€žSir, was meinen sie?“, wagte er sich kurz vor, bereute jedoch schon jetzt die Erwiderung.
   â€žDas wissen sie genau!“
   â€žSir, wovon reden sie? Ich bin die ganze Zeit hier gewesen“, erklärte Wilder und zeigte in sein Quartier und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
   â€žAch so! Worum sagen sie das nicht gleich, dann ist ihr Flieger natĂĽrlich ganz von allein aus dem Hangar gerollt und steht jetzt mitten auf der Startbahn? Und angemalt hat er sich auch noch, was?“, fragte Warren sarkastisch.
   â€žSir?“, versuchte Wilder noch einmal, doch Warren deutete ihm mit raus zu kommen.
Er zog sich seine Fliegerweste schnell ĂĽber und folgte dem erbosten Major. Der Weg war kurz, sein Quartier lag keine Minute vom Flugfeld entfernt.
   Und tatsächlich da stand sie: Seine McDonnell Douglas F- 15E, seine Dienstnummer stand an der Seite des Cockpits, er kannte die Maschine seit sieben Jahren, aber sie sah anders aus, nicht nur wegen der blauen und roten Streifen auf den Tragflächen und dem Rumpf, es war ein anderes GefĂĽhl und noch zwei Frage bohrte sich in seinen Kopf: Wieso stand seine Maschine mitten auf dem Startfeld? Und wer hatte sie angemalt?
   â€žHaben sie jetzt eine gute Erklärung?“, fragte Warren, mittlerweile etwas beruhigter, vielleicht weil er Wilders verblĂĽfften Blick sah oder weil die frische Luft ihn abgekĂĽhlt hatte.
   â€žSir, was ich sagen kann: Ich habe nichts damit zu tun. Es könnte ein… nun, ja ein Streich sein, oder?“
   â€žJa? Und wie? Es gibt nicht viele die Zugang zu unserem Hangar haben, geschweige den, die Zugriff auf unsere Maschinen haben, noch weniger wären dumm genug dafĂĽr.“
   Da musste Wilder einlenken, ja, die US- Einheiten in diesem italienischen LuftwaffenstĂĽtzpunkt waren hier zum gegenseitig Austausch und anderer politischer Techtelmechteln da. Aber sie waren immer eine eigene Einheit mit eigenen Quartieren und Hangars gewesen, zu denen nur ihre Leute Zugang hatten.
   â€žIch kann es mir nicht erklären“, sagte Wilder, „aber, ich schlage vor das wir die Maschine in den Hangar zurĂĽckbringen, ich setze mich heute Vormittag dran, die Farbe abzukriegen.“ Hier ging es ums Image, das war hier wichtig, sollte die Presse von einem bunt lackiertem Kampfjet Wind kriegen, wĂĽrden einige einen schicken Artikel haben, die das US- Militär hier bloĂź stellen wĂĽrden, dass befĂĽrchtete jedenfalls Warren.
   â€žGut, tun sie das. Sie haben wirklich nichts damit zu tun?“, fragte Warren noch einmal nach, er war ein guter Kerl, aber wegen der Verantwortung die er trug, musste er eben den bösen Chef geben.
   â€žNein, so dumm bin ich nicht“, erwiderte Wilder, höfflich genug um wegen seiner Erläuterung nicht noch einmal angeschrieen zu werden, er salutierte kurz und ĂĽberquerte dann das Landefeld bis zu seiner Maschine, gerade als er die bereitgestellte Leiter an die AuĂźenhĂĽlle des Fliegers traf und er gerade das Cockpit öffnen wollte, passierte etwas, das sich Wilder nicht erklären konnte, plötzlich verschob sich ein Paneel der AuĂźenhĂĽlle komplett fast bis zu den Tragflächen, die Bugspitze des Fliegers klappte in sich zusammen und die Seitenruder stellten sich wie von Geisterhand selbst hoch. Aus lauter Ăśberraschung lieĂź Wilder die Cockpitscheibe los und stolperte nach hinten, er fand erst auf dem Boden das Gleichgewicht wieder, doch als sich die Tragflächen senkrecht aufschnellten und das Triebwerk sich in den Rumpf des Kampfjets bohrte, verlor er wieder das Gleichgewicht und landete auf dem Hintern. So gesehen rettete ihm genau das das Leben als ein Teil des Seiteruders nur eine Handbreite weit ĂĽber seinen Kopf schnellte und sich an das Cockpit setzte.
   Nach drei Sekunden, wĂĽrde keiner mehr glauben, dass gerade vor John Wilder noch ein Kampfjet gestanden hatte, den aus Teilen des Rumpfes entstanden geknickte aber stabile
Beine, die in Klauenfüßen endeten, die Tragflächen formten Teile eines Torsos und die oberen Teile stachen heraldisch in den Himmel empor, Das Cockpit formte eine Brust und Teile der Aufhängung, die Seitenruder und der untere Teil des Rumpfes bildeten Arme, die in tödlichen und scharfen Klauen endeten, die Turbinen saßen am Rücken und ein bösartiges Gesicht mit tödlichen roten Augen blitzen in der morgendlichen Sonne auf und leuchteten drohend auf alle Anwesenden hinab.

Dies, ist Starscream, der Vorbote der Vernichtung, ein schneller und starker Krieger, Anführer der Luftstreitkräfte der Decepticons, den Seekern.
   Er ist brutal und greift aus dem Hinterhalt an. Seine Waffen bringen seinen Feinden den Tod. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Starscream es auf Megatrons Thron als AnfĂĽhrer der Decepticons absieht, doch so wie er seinen eigenen Ruhm in der Schlacht mehren will und so groĂź sein Ehrgeiz auch ist, so groĂź ist auch die Furcht vor Megatron. Und Megatron sieht in ihm ein tödliches Werkzeug, was seine Befehle befolgt und sein Wort fĂĽrchtet.
   Doch Megatron unterschätzt Starscream, denn dieser wird jede sich ihm bietende Gelegenheit nutzen, um sich zum AnfĂĽhrer der Decepticons zu krönen.

Nun sehen die Piloten, die Soldaten, die Offiziere und die Mechaniker, sowohl der US- als auch der italienischen Luftstreitkräfte in Cameri ihrem Tod entgegen. Seine eine Klaue formt sich zu einem dreiläufigen rotierenden Raketenwerfer um, aus der anderen Hand schnellen zwei gekoppelte Rotationskanonen, die sich jetzt schon ausdrucksvoll drehten.
   Wilder weis in diesem Moment, dass er sterben wird, er nutzt seine Arme um sich nach hinten zu ziehen, weil er seine Augen nicht vor dem hochaufragenden Monster vor ihm abwenden kann.
   Dann hebt das Ding seinen Raketen- Arm und eine Rakete schnellt aus der ersten MĂĽndung heraus, während der Lauf sich weiterdreht um die zweite Rakete in Schussposition zu bringen. Dort wo die Rakete einschlug war frĂĽher der Tower der Anlage, nun ein Schutthaufen. Der Gatling- Arm hebt sich leicht und mit einem lauten Stakkato eröffnen die beiden Rotationsläufe ihr Feuer und mähen mehrere Schaulustige Piloten und Soldaten nieder, dort wo die Geschosse einschlagen bleibt nur blutige Masse zurĂĽck, Beton platzt und Fenster splittern. Jetzt wird Wilder klar, dass dieses Ding ihn noch nicht gesehen hat, sonst wäre er schon Tod.
   Er schaut ĂĽber seine Schulter, gerade in dem Augenblick, als das Monster seine Läufe in Richtung der Quartiere hält und Major Warren und das umstehende Personal in einem kurzen Geschosshagel tötet. Er rutscht weiter, er hat keine Hoffnung, dass er diesen Tag ĂĽberlebt, aber ein innerer Trieb scheucht ihm in Richtung Hangar.
   Dort könnte er sich einen Flieger schnappen und vielleicht einfach davonfliegen. Er konzentriert sich nur darauf. Er könnte sich fragen, was dieses Ding ist, ob es ĂĽberhaupt sein Flieger ist, woher es kommt, worum es hier ist, wieso es das tut, aber er denkt nur ans Ăśberleben. Das rettet ihm das Leben. Andere wehren sich, andere starren das Monster nur an, noch während Geschosse sie zerfetzen.
   Eine weitere Rakete saust davon und schlägt in einem italienischen SchĂĽtzenpanzer ein und bringt ihn zur Explosion. Umstehende Männer fallen um, Wilder hofft, das es bloĂź die Druckwelle ist, aber er weis es besser. In der Luft ist Staub und der Geruch nach Verbranntem liegt darin. Neben ihm fällt ein Mann um, es ist einer der Mechaniker, in seiner Brust klafft ein groĂźes Loch. Das Monster feuert eine weitere Rakete ab, sie schlägt mitten zwischen zwei FlugabwehrgeschĂĽtzen ein und schleudert diese durch die Luft. Einer der US- Soldaten hat einen Stinger- Raketenwerfer und legt ihn an, bevor er abdrĂĽcken kann explodieren einige der Geschosse aus den Gatlingkanonen und schmeiĂźen Steinsplitter durch die Luft. Er kommt nicht dazu zu schieĂźen. Einige Männer schieĂźen mit ihren Gewehren oder Pistolen auf das Monster, doch die SchĂĽsse prallen entweder ab, oder hinterlassen nicht einmal einen Kratzer auf der Oberfläche der Panzerung. Wilder rappelt sich auf und rennt so schnell er kann in Richtung Hangar. Er hört die Schreie der Männer, viele versuchen, wie er, um ihr Leben zu rennen, doch dieses Ding lässt niemanden entkommen. Er sieht ein vertrautes Gesicht bei der SchiebetĂĽr des Hangars: Mike Steen, er schaut wie gelähmt in Richtung des Monsters, starr vor Angst, wer könnte es ihm verdenken?
   Das Ding wendet sich in Richtung eines SchĂĽtzenpanzers und einiger italienische Soldaten die auf es feuern, er kennt keine Gnade. Der Raketenwerfer lädt nach, die nächsten drei Raketen sind in den Läufen, er dreht sich und innerhalb von vier Sekunden landen die Raketen mit tödlicher Präzision in ihren Zielen. Ein Quartier geht hoch, man kann nur schätzen wie viele Leute da drin waren. Die andere schlägt in einem geparkten F-15 am Rand des Flugfeldes ein. Die letzte explodiert mitten im Lazarettkomplex.
   Wilder erreicht den Hangar, er packt Mike an der Schulter und zeiht ihn zu den Maschinen, er bleibt kurz stehen, er traut seinen Augen nicht, aber dort steht seine Maschine, mit seinen Markierungen. Er schiebt seine Gedanken weg und handelt, er schubst Mike zu eine der Maschinen und schiebt eine der Leitern in der Nähe zu seinem Flieger, als er am Rand des Cockpits steht tritt er die Leiter wieder weg, er sieht im Augenwinkel das wenigstens zwei Piloten das selbe tun, einer davon ist Mike. Er schaut auf die Anzeige und ist dankbar dafĂĽr, dass seine Maschine aufgetankt ist, die BordgeschĂĽtze sind geladen, er hat zwar keine Raketen, aber hier geht es ums Ăśberleben.
   Drei neue Raketen sind im Werfer des Monsters. Die erste der drei zerstört die Langstreckenkommunikation, die zweite schlägt im Generatorraum ein, die letzte zerstört einen LKW der Treibstoff geladen hatte.
   Seit dem ersten Schuss des Monsters sind vierzig Sekunden vergangen und mehr als die Hälfte der Anlage liegen in TrĂĽmmern. Er schlieĂźt das Cockpit und lässt seine Maschine an. Die Gatlingkanonen beharken einen weiteren Militärlaster und zerreiĂźen ihn fast komplett, drei weitere Raketen schlagen nacheinander in den fĂĽr sie vorgesehenen Zielen ab. Dies ist kein Kampf. Dies ist ein Massaker. Wilder rollt langsam an, er ist ĂĽberrascht das das Monster ihn noch nicht bemerkt hat, in einem unachtsamen Moment merkt er, das sein Daumen zum Feuerknopf gewandert ist, es hätte keinen Sinn darauf zu schieĂźen, ohne Raketen wĂĽrde er keinen Schaden verursachen. Das sagt er sich jedenfalls, in Wahrheit hat er Angst das Ding könnte ihn einen Augenblick vorher sehen. Er wird schneller und er merkt das er jeden Augenblick abheben wird, in diesem Moment wendet sich das Ding seinem Jäger zu…

„Die Energiequelle ist eingebaut?“, fragte Alex rein rhetorisch, aber er wollte sich sicher sein.
Viktor nickt nur, und hält den Atem an. Alex legt den Schalter um, einen Augenblick passiert nichts, doch dann entflammt ein helles Licht vor ihnen. Jetzt ist es bewiesen: Die Energie versorgt sich selber und kann wie elektrischer Strom eingesetzt werden.
   â€žDoktor Tagaki, wie sehen die Werte aus?“, fragt Alex ĂĽber seine Schulter.
   Tagaki ist ein noch relativ junger Physiker, doch Alex traut ihm, und er macht seinen Job sehr gut. Er ĂĽberreicht ihm den Laptop, die Energiekurve steigt kurz an und bleibt dann konstant, anfangs haben Zweifel bestanden, doch jetzt nicht mehr.
   â€žJoules, der Universitätsvorstand soll bitte Morgen im BĂĽro erscheinen, sag ihnen… nun… am besten sagst du ihnen nichts, wir wollen sie ĂĽberraschen“, während er das sagt muss er einerseits grinsen aber auch eine Freudenträne sammelt sich in seinem Auge. Seine Forschung, nein ihre Forschung und ihr Projekt ist erfolgreich. Mit etwas Anpassung wird diese Energiequelle auch Treibstoffe herstellen können, es könnte jede Art von Energie herstellen.
   Drei Jahre Forschung und der erste Feldtest ist ein voller Erfolg. Die komplette Universität läuft mithilfe seiner Energiequelle und bald wird es die komplette Stadt sein. Irgendwann wird diese Energie die ganze Welt bewegen, da ist er sich sicher. Diese Energie ist jetzt fĂĽr ihn schon die Zukunft. Sie ist sein Lebenswerk.

Joules verließ die Universität nachdem er einen Termin mit dem Vorstand ausgemacht hatte. Er stieg in seinen Wagen und knallte die Tür hinter sich zu. Er brauchte dreißig Minuten bis zu seiner Wohnung. Er war müde, sie hatten fast zwei Tage durchgemacht, sie hatten großes geleistet, aber er war jetzt einfach nur noch erschöpft. Er hatte gut acht Liter Kaffee getrunken und vermutlich noch über ein halbes Dutzend Tabletten seines Aufputschmittels. Aber nun war die Wirkung komplett weg. Er kämpfte darum die Augen aufzuhalten und starte seinen Wagen, auf der Straße wäre er beinahe mit einem anderen kollidiert und hielt es für besser schnell rechts ranzufahren. Wäre er nur in der Universität wie Alex und Viktor geblieben. Er schlief sofort ein nachdem er den er den Motor abgestellt hatte.

Die Gatlingkanonen verschwinden, sie klappen sich einfach in den Arm zurück, stattdessen formte sich die Hand des Monsters in eine Art Griff, als plötzlich ein lila Licht erscheint und einige Armteile mit dem Licht verschmelzen sieht Wilder seinen Tod.
   Dieses Schwert hat nur begrenzt Ă„hnlichkeit mit einer Klinge, das dunkle Metall formt Leiter und Streben fĂĽr die Klinge, es zeigt auf der RĂĽckseite spitze Zacken, so groĂź wie Wilders Hand. Die Klinge selbst ist die Hand des Monsters, die dunkellila Klinge ist ĂĽberzogen mit seltsam geformten Runen und Sägezähne sind in unterschiedlichen Abständen zueinander an der Seite und auf der Klinge aufgepflanzt. Es ist eine schreckliche Waffe. Wilder sieht seinen Tod. Das Monster gibt einen kurzen Schub mit denen am RĂĽcken montierten DĂĽsen ab und springt eine beachtliche Entfernung weit, die Klinge saust auf Wilder zu, er erkennt in diesem Moment jedes Detail. Diese Waffe ist dazu da um Feinde schnell, aber schmerzhaft zu töten, die Schneide schlägt kurz hinter dem Glasdach auf und zerteilt die Maschine wie ein StĂĽck Butter, der Schnitt ist sauber, als wäre die Klinge auf keinerlei Widerstand getroffen.
   Das letzte was Wilder hört ist ein unmenschliches und brutales Lachen.
   Mikes Maschine wird komplett durchbohrt, das Monster reiĂźt die Waffe seitlich heraus, Treibstoff klatscht auf das Flugfeld.
   Die dritte Maschine versucht noch abzuheben, doch das Ding hebt seinen Gatling- Arm und ein kurzer FeuerstoĂź zerfleddert das Heck des Fliegers. Nach einem Wimpernschlag dreht sich das Monster wieder um und schlachtet alles ab, fast alles…

Starscream überprüfte nach dem kurzen und enttäuschenden Kampf innerhalb eines Nanozyklus seine Munition und Energie, er hatte mehr Munition verschwendet an diese Insekten als er gewollt hatte, nun ließ es sich nicht mehr ändern.
   â€žStarscream an Soundwave, StĂĽtzpunkt gesäubert, BrĂĽckekopf wird gesichert“, sagte Starscream und tippte auf eine Taste in seinem linken HandrĂĽcken.
   â€žThundercracker! Skywarp! An alle! Angriff auf die Stadt beginnen!“, befahl er.
   â€žWird sofort erledigt, Starscream!“, erklang die stets dĂĽstere Stimme von Skywarp.
   â€žMarkiere Ziele mit hoher Priorität…“, informierte Thundercracker.
   â€žEröffne das Feuer“, sagte der schon in freudiger Erwartung klingende Bass von Havoc.
Cameri lag innerhalb von fünf Minuten komplett in Trümmern, Rauch hüllte die Ruinen ein. Nach der Zerstörung kamen die Seeker zur Basis. Zwei F15 Eagles flogen in Richtung Basis, der eine war fast komplett in einem gräulichen blau gehalten, lediglich an den Tragflächen waren exakte rote und silberfarbene Streifen aufgezeichnet, der andere war komplett schwarz gehalten. Als sie auf den Boden aufkamen waren sie keine Kampfjets mehr, sie waren Monster.

Thundercracker und Skywarp.
   Der eine ist berechnend und gibt einen gut geplanten Angriff Vorzug vor einem dumpfen Gefecht.
   Der andere wirft sich am liebsten mit brutalen Angriffen in den Feind. Beide sind Starscreams treuste Untergebene und waren dies schon, bevor sie sich zusammen mit Starscream den Decepticons angeschlossen hatten.

Die anderen Seeker landeten, es waren wenige, im Vergleich zu dem Luftangriffsheer das er einst auf Cybertron befehligte hatte, die Hälfte hatte er bei der Zerstörung von Iacon verloren, die meisten der Überlebenden waren nun in Stasis gefangen, wartend darauf, das er zurückkehrte.
Mit einem markerschĂĽttertem Krachen setzte der letzte Krieger unter Starscreams Befehl auf den Erboden auf.
   Obwohl die restlichen Seeker schon wahrlich groĂźe Monster waren, ĂĽberragte dieses sie alle. Meterdicke Panzerung schĂĽtzt die empfindlichen Stellen, muskulöse Arme hielten schwere GeschĂĽtze, ein langes Kanonenrohr ragte in den Himmel empor, die Schultern waren breit und verborgen noch größere Feuerkraft in Form von Raketenwerfern und GeschĂĽtzen, der Kopf ist länglich und Cockpitscheiben formten ein kriegerisches Gesicht. PropellerflĂĽgel formen Panzerlamellen unter der Hauptpanzerung und boten zusätzlichen Schutz.
   â€žHavoc, nett das du auch gekommen bist…“, stellte Starscream mit giftiger Galle fest. Er mochte ihn nicht. Havoc war stumpf und dumm. Er kann katastrophale Schäden austeilen und einstecken, ja aber er war dumm. Und er glaubte daran das Megatron der wahre AnfĂĽhrer der Decepticons ist. Dies war wohl sein größter Fehler.
   â€žStarscream… Sag Soundwave das er… Informationen sammeln kann“, erklang es im schweren Bass der Stimme von Havoc. Er wollte keinen Streit anfangen. Starscream wusste, dass seine Zeit kommen wird.
   â€žSoundwave, Mission erfĂĽllt, Operation kann jetzt beginnen.“
   â€žVerstanden“, erklang am anderen Ende des Koms eine absolut mechanisch und unmenschlich klingende Stimme.
Und gleich darauf stand eine der Wolken die über dem Stützpunkt hing in Flammen auf und ein einzelner Komet schnellte zur Erde…
« Letzte Änderung: 09. September 2013, 21:01:51 von DerSisch » Gespeichert

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"Yes."
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« Antworten #7 am: 21. November 2012, 17:10:25 »

Gut, sorry das ich hier relativ lange nichts mehr rein geschrieben habe, aber ich arbeite halt im handel und die Vorweihnachtszeit ist (mal ganz zu schweigen in der Weihnachtszeit) ziemlich stressig. Eigentlich sollte Kapitel zwei seit gut 1 oder 2 Wochen fertig sein, aber ich kam nicht viel zum schreiben  tippen, aber hier schon mal der Titel und ne kleine Info:

Auf sich allein gestellt

Wer im ersten Kapitel Botsfight vermisst hat, wird in dem Kapitel das vermutlich nicht mehr missen, mal sehen^^
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« Antworten #8 am: 24. November 2012, 20:03:37 »

Ok, bin jetzt grad fertig geworden und hab dann bemerkt das ich ein paar Seiten drĂĽber war, daher... ja die kommen in Kapitel 3, was dann aber schneller folgen wird, daher ist hier einiges noch rausgeschnitten, nehmt mirs nicht ĂĽbel^^

Ach ja: Ich freue mich natĂĽrlich ĂĽber konstruktive Kritik, Kommentare etc. seit nicht scheu, und sagt mir wenn ich ins Klo greife^^

Jetzt aber:

2. Kapitel: Auf sich allein gestellt

Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still.
Jetzt sah er nicht mehr verschwommen, alles war klar. Er war eingeschlafen, in seinem Auto, am Rand der Straße. Er hatte Hunger und Durst. Er brauchte einen Kaffee. Doch etwas machte ihn hellwach: Der Blick auf die Uhr! Joules würde den Termin mit dem Universitätsvorstand verpassen! Er startete seinen Wagen, wenn er sich beeilen würde, könnte er es schaffen. Er musste es schaffen, später konnte er noch einen Kaffee trinken, aber dieses Treffen war entscheidend für seine Karriere. Er fuhr so schnell er konnte, er überschritt dabei die Geschwindigkeitsbegrenzung, fuhr bei einem sehr rötlichen gelb an der Ampel vorbei. Er schämte sich dafür, er war eigentlich ein Mann, der Vorschriften nur irgend möglich befolgte. Doch jetzt war ihm das egal. Er fuhr gerade über eine Ampelkreuzung, wo die Ampel sich tatsächlich entschlossen hatte mal grün zu zeigen, als sein Wagen von der Seite gerammt wurde. Sein Auto ruckte zur anderen Seite und die Reifen protestierten (ganz davon zu schweigen das die Beifahrerseite jetzt nur noch halb so groß war, wie vorher). Er wurde weiter geschoben. Schade, dass dies eine T- Kreuzung war und er dadurch in ein Schnellrestaurant geschoben wurde. Sein Auto hob und senkte sich, er wurde hin- und hergeschleudert, Glas splitterte, Metall quietschte wegen der Belastung und er merkte wie er anfing das Bewusstsein zu verlieren, Blut floss an einer kleinen Kopfwunde in einem Rinnsal seiner Schläfe entlang, die Rutschpartie hatte aufgehört. Hatte er vorher schon Kopfschmerzen, fühlte es sich jetzt so an, als ob sein Kopf jeden Moment platzen würde, sein rechter Arm war eingeklemmt, aber er spürte ihn nicht, er wollte sich übergeben, er versuchte mit der linken Hand seinen Gurt zu lösen, sein Blickfeld trübte sich. Und das alles natürlich an einem Tag der seine Karriere entschied. Das konnte nur ihm passieren. Einige Leute kamen zu ihm gelaufen, vermutlich Gäste des Restaurant, einige schienen sogar verletzt zu sein, jedoch nur einige Schnitte und Kratzer, ein großer Mann öffnete die Autotür, doch dann schritt er plötzlich zurück, als hätte er etwas schreckliches gesehen. Joules hoffte nicht, dass es an ihm lag, doch ein dumpfes Auftreten, das klang wie eine Schrottpresse, ertönte direkt auf der Seite, wo der Verursacher des Unfalls sein sollte. Er hätte am liebsten seinen Kopf gedreht, aber er traute es sich nicht und vermutete, dass er sich übergeben müsste, wenn er es machen würde. Panik schien aus dem Gesicht des Mannes und er drehte sich um und nahm die Beine in die Hand, andere Gäste versteckten sich in den Trümmern von Tischen und Stühlen, oder taten es dem Mann nach. Ein Ruck erfasste den komplett kaputten Wagen von Joules, unfähig sich zu drehen, hob sich sein Auto auf einmal ein paar Zentimeter, bevor es gut mit mehr Kraft einen Meter in die Höhe gestemmt wurde. Joules konnte den Gurt lösen und als sich sein Wagen drehte fiel er einfach heraus, er hörte noch wie sein Auto wieder aufschlug, komischerweise klang es weiter weg, als er erwartet hatte, er hob sein Gesicht und erstarrte vor Angst. Vor ihm bauten sich zwei mehr als sieben oder acht Meter große Metallgestalten auf. Wüsste er es nicht besser, würde er sagen, dass es sich um riesige Roboter handelte. Sie hatten ein gewolltes kriegerisches Aussehen, der eine besaß große Hauer und zwei Augenpaare, lange und dicke Kabel sprossen aus seinem Rücken und schleiften gut zwei Meter auf dem Boden, der andere hatte wie sein Partner zwei Augenpaare, jedoch ein verhältnismäßig normales Gebiss, aus den Seiten seines grausam blickendes Gesichtes formten Drähte und Metallplättchen je drei Dreadlocks. Beide waren schwarz lackiert und Scheinwerfer leuchteten auf ihren Schultern. Ihre roten Augen glühten sowohl mit Verachtung als auch Brutalität. Er hatte also eine Gehirnerschütterung, ein Trauma. Wenn er Glück hatte, schließ er noch immer in seinen Wagen und war gar nicht aufgewacht, doch als der erste der beiden eine seiner großen Pranken nach ihm ausstreckte und ihn schmerzvoll packte, wurde er plötzlich aus seinen Überlegungen gerissen. Diese Pranken quetschten fast das Leben aus ihm, er hatte Tränen in seinen Augen und wollte schreien, doch er bekam keine Luft mehr.
„Lass ihm am Leben, Crowbar!“, befahl der andere mit den Dreadlocks.
Der andere knurrte nur widerstrebend zurĂĽck, doch lockerte den Griff etwas.
„Catalyst! Wir haben das Paket! Abtransport einleiten!“, sagte Dreadlock anscheinend zu niemandem.
Lautes quietschen von Reifen kündigte den dritten im Bunde an. Doch es war kein Roboter, sondern ein unbemannter Suburban, der wie von Zauberhand seine Tür öffnete, so das Crowbar ihn unsanft hineinwerfen konnte. Als Joules sich kurz aufrichten konnte spürte er jeden Knochen in seinem Leib und die Tür schloss sich wieder und der Wagen fuhr einfach weiter und legte selbst die Gänge ohne menschliche Beihilfe ein, eigentlich gar keine Beihilfe, keine Maschinerie oder ähnliches steuerte und gab gas, es war als fuhr der Wagen von allein.
„Was wird aus denen Crankcase?“, fragte Crowbar in grausamer Vorfreude und deutete auf die Leute im Restaurant.
„Soundwave sagt keine Zeugen“, informierte Crankcase dem anderen während sich seine Hand in eine Kanone verformte und er gleichzeitig mit der anderen zu seinem Rücken griff, nur um eine weitere Kanone zu ziehen.
„Sehr schön“, sagte Crowbar und zog eine Gatlingkanone die genau in seine Hand passt und legt an.
Am Ende liegt die Kreuzung und die Gebäude um sie in Trümmern, Einschusslöcher pflastern die Wände. Es gibt keine Zeugen. Das ist nicht ihr Stil. Das ist nicht der Stil der Dreads. Sie führen den Job aus. Und schrecken vor nichts zurück.

„Wo steckt er bloß?“, fragte Alex sichtlich besorgt und schaute wieder auf seine Armbanduhr. Joules kam nie zu spät und gerade heute, das war schlechtes Timing. Viktor las wie gewohnt in der Zeitung. Er wanderte im Flur auf und ab. Viktor ließ seinen Blick von der Zeitung ab und folgte mit dem Blick seinem Freund.
„Hier so rumzulaufen, lässt ihn nicht schneller kommen“, stellte Viktor.
„Ja. Du hast recht, dennoch sollten wir auf ihn warten“, erwiderte Alex, auch wenn er weiter lief. Viktor legte die Zeitung auf den Tisch und erhob sich von seinem Platz und marschierte Zielstrebig zum Kaffeeautomaten.
„Willst du noch einen?“, fragte Viktor ihn.
„Ich weis nicht wo du das alles hinschüttest“, stellte Alex fest, er setzte sich jetzt hin, dabei flog sein Blick kurz über die Zeitung:
In der Nacht zum 12. kam es vermutlich zu einem Einbruchsversuch im Autohaus Gerado, zwar wurde keines der Autos entwendet, trotzdem scheint der Besitzer Schäden erlitten zu haben, so wurde versucht über die Decke des Hauses einzudringen, herunterfallende Platten haben zum Teil schwere Schäden bei den Luxus- Wagen verursacht Wieso der Einbruch abgebrochen wurde oder die Täter nicht versucht haben einen leichteren Weg in das Gebäude zu finden, ist unklar.
Dabei musste er an die Nachrichtensendung denken, die Viktor und er gestern noch gesehen hatten, nun gut, er hatte sie gesehen, Viktor war bereits eingepennt. Dort hieß es, dass auf einen englischen Luftstützpunkt ein Einbruch stattgefunden haben soll, jedoch nichts entwendet wurde, einige Schäden hat das ganze dann doch verursacht.
Viktor setzte sich neben ihn und fing an den fĂĽnften Kaffee zu trinken.
Worum war Joules auch noch gefahren, hätte er doch wie Viktor und er selbst ein paar Stunden in der Universität ein Nickerchen gehalten. Er war um sechs los gefahren, er brauchte zwar eine halbe Stunde um zur Arbeit zu kommen, aber jetzt war es heller Tag.
Er war jetzt schon zehn Minuten überfällig. Er blickte nach draußen und sah wie Krankenwagen vorbei fuhren, vermutlich ein Unfall, er hoffte nicht das Joules etwas damit zu tun hatte. Tagaki hatte versucht den Vorstand zu beschäftigen, doch jetzt konnten sie Joules keinen Aufschub mehr verschaffen. Viktor hatte den Kaffee komplett ausgetrunken.
„Wir müssen, Alex“, informierte er ihn.
Er nickte nur und schloss sich seinem Freund und Kollegen an.

Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still.
Er spürte das warme Blut das an seiner Schläfe herunterlief und schmeckte den kupfernen Geschmack auf seiner Zunge. Er hob seine Arme, zum Glück beide noch da, wo sie sein sollten. Und drückte das gesplitterte Cockpit seines Fliegers auf. Er hörte immer noch das hämische und verachtende Lachen des Monsters in seinen Ohren, sah immer noch die tödliche Klinge auf sich zurauschen. Doch er lebte noch. John Wilder hob sich so lautlos wie möglich und unter furchtbaren Schmerzen aus dem zerschundenen Cockpit, sein Flieger war in zwei Hälfen geschnitten worden, Glücklicherweise hinter der Glasabdeckung. Er ließ sich kurz fallen um wieder Boden unter den Füßen zu haben und blickte sich um und sah nur Zerstörung. Die komplette Anlage war durchsiebt von Schüssen, überall lagen Trümmerteile herum, Glassplitter lagen verstreut auf dem Boden, Rauch quoll aus den Einschlagsstellen der Raketen. Und überall lagen Tote. Wilder musste sich setzen, er war schockiert von der Brutalität die er sah. Er wusste, dass er früher wohl nicht besser gewesen war, aber das jetzt auf Augenhöhe zu sehen…
Etwas raschelte neben ihm auf, er duckte sich sofort tiefer und wünschte das er etwas hätte um sich zu verteidigen. Er drehte sich um- zu spät, er blickte in die Mündung eines Sturmgewehrs. Er hob die Hände und verlor das Gleichgewicht. Der Mann der ihn mit der Waffe bedrohte senkte die Waffe, er war etwas größer, hatte dunkles Haar und eine gesunde bräune.
„Presto! Venite con me!“
„Was?“, fragt Wilder, wurde im nächsten Augenblick aber schon am Kragen gepackt und mitgezogen. Er zog ihn zu einem nahen Gebüsch, dort angekommen schubste er ihn unsanft hinein. Als er den Kopf hob sah er ein vertrautes Gesicht: Mike Steen. Verdreckt und blutig, wie er und die drei anderen Männer die sich hier versteckten.
„Mike!“, wollte Wilder fast schreien, doch besann sich kurz zuvor. Das war immer noch feindliches Gebiet.
„Wilder. Gut das du noch lebst…“, sagte der junge Pilot. Er deutete im Kreis rum:
„Das sind Vincent, Giovanni und Andrè.“
Wilder nickte kurz, zwei von ihnen waren Italiener, Vincent kannte er vom sehen, er gehörte zur Infanterie und trug neben seiner mit Blut und Staub verkrusteten Uniform eine Atemmaske und einige Granaten am Gürtel, ein M4 lag in seinen Händen und auf seinen Kopf war ein Vollhelm mit Schutzbrille, die momentan hochgeklappt war. Giovanni, der ihn gefunden hatte, war vermutlich ebenfalls ein Soldat, er hatte ein Sturmgewehr, welches Wilder nicht genau bestimmen konnte, in der Hand, unter dem Lauf war ein Granatwerfer angebracht, er hatte einen zusätzlichen Helm an seinen Gürtel geschnallt und zwei Pistolen baumelten in zwei nicht zueinander passenden Halftern, vermutlich geplünderte Waffen. Der andere Italiener trug einen verdreckten Overall unter einer Panzerweste, er trug einen Rucksack und eine Pistole. Mike hatte sich ebenfalls ausgerüstet und reichte Wilder einen Stahlhelm, den er nicht ablehnen würde, Giovanni reichte ihm eine seiner Pistolen.
„Was machen wir jetzt?“, fragte Wilder.
„Wir wissen es noch nicht, wollten abwarten, ob wir noch jemanden finden, aber… ich habe nicht mehr viel Hoffnung“, sagte Mike.
„Wir müssen die Leute warnen… vielleicht in der Stadt?“
„Distrutto, pensiamo“, sagte Giovanni
„Was?“, fragte Wilder wieder.
„Sie wird zerstört sein, nun… wir wissen nicht weiter.“
„Aber es wird doch wohl noch ein Telefon dort geben, oder?“
„Andare là fouri. Suicida.“
„Okay, so funktioniert das nicht“, informierte Wilder Giovanni.
„Er sagt, dass es Selbstmord wäre und er hat nicht Unrecht. Wieso kannst du kein italienisch?“
„Wieso redet er italienisch, wenn er mich anscheinend versteht?“, konterte Wilder.
„Andrè kann kein englisch... und Giovanni ist… sehr eigen.“
„Wir sollten gehen“, warf Vincent ein.
Wieder schob Wilder seine Fragen zurück und setzte den Helm auf. Ohne ein weiteres Wort ging er duckend in Richtung einer der großen Rauchsäulen von der Stadt.
„Entscheidung gefallen…“, bemerkte Mike nebenbei und folgte dem Schwadrons- Leutnant.

„Was wollen sie uns damit genau sagen?“, fragte der Universitätsleiter, Doktor Kurt Danner, ein schon älterer Mann mit einer durchaus großen Leibesfülle. Neben ihm saßen die anderen höchstrangigen Doktoranten der Universität, ihnen gegenüber Alex, Viktor und Tagaki.
„Nun, es handelt sich um eine hocheffiziente und relativ leicht herzustellende Energie, vorrausgesetzt man weis wie man sie herstellt“, fasste Alex noch einmal zusammen.
„Und haben sie einen Beweis?“, fragte Doktor Danner.
„Ja. Sehen sie diesen Computer?“, fragte Viktor und deutete dabei auf das besagte Gerät: „Oder den Bildschirm?“
„Ja und?“
„Was mein Kollege sagen will… Die komplette Universität läuft momentan von dieser Energie, durch eine von uns angeschlossene Batterie“, warf Alex ein.
„Was?“
„Ja, es tut uns leid, dass wir uns vorher keine Genehmigung eingeholt haben. Aber sie sehen selbst: Die Batterie versorgt die ganze Universität.“
„Diese Batterie?“, fragte Danner noch einmal.
„Sie hält nach unseren Rechnungen durchschnittlich fünfundsiebzig Jahre“, sagte Tagaki.
„Fünfundsiebzig? Im besten Falle, meinen sie, oder?“
„Nein, im besten Falle, über achtzig Jahre“, warf Tagaki ein.
Danner rieb sich den Nasenrücken und dann die Stirn, er wusste wohl nicht was er sagen sollte. Alex machte das ganze nur noch nervöser.
„Nun gut, wir müssen uns wohl erst noch beraten, sollte diese Energie jedoch tatsächlich so… so revolutionär sein, dann haben sie eine wahrlich große Errungenschaft entdeckt.“

Sie mieden Straßen und Wege und bewegten sich so schnell und leise sie konnten durch hohes Gras oder Sträucher, vor allem krochen sie durch den Dreck, Wilder und die anderen hatten nicht vor, jetzt doch noch entdeckt zu werden. Sie waren zwar bewaffnet, aber ihre Geschosse würden an diesem Ding einfach abprallen. Bei dieser Geschwindigkeit würden sie mit Glück in gut einer Stunde ankommen, wenn sie dort waren... nun… Wilder wollte Meldung machen, ein Angriff auf einen italienischen Luftstützpunkt mithilfe einer fortschrittlichen Kriegsmaschine. Was das Ding tatsächlich war, wusste Wilder immer noch nicht, es hatte die Gestalt von seinem Flieger angenommen, der aber ebenfalls im Hangar stand. Zweitens, wieso waren Streifen auf den Tragflächen und den Rumpf aufgemalt? Wie ist es unbemerkt dort gelandet? Wieso sind die Geschosse einfach abgeprallt? Wieso hat das Ding sie angegriffen? Selten hat er etwas so schreckliches gesehen. Wo kamen die Waffen her? Direkt aus den Händen, dass hatte er gesehen, aber wie?
Wilder wollte gerade geduckt weitergehen, als ein starker Windstoß das hohe Gras erwischte. Er hörte ein vertrautes Geräusch. Eine Eagle flog direkt über sie hinweg, im ersten Moment wollte Wilder aufstehen und winken, aber im nächsten ermahnte er sich, es konnte genauso gut dieses Ding sein. Er sah Mike neben ihm, der vermutlich genauso innerlich mit sich rang.
„Unten bleiben. Wir sind allein, vorerst“, flüsterte Wilder, er hoffte das der Flieger ihn nicht gesehen hatte, bisher sah es so aus. Sie warteten noch fünf Minuten dort, bevor sie sich weitertrauten.
Sie erreichten die Stadt am sehr späten Nachmittag, die Sonne stand schon etwas tiefer. Der Anblick der sich ihnen bot war schrecklich. Die Stadt lag in Trümmern, kaum ein Stein lag noch auf dem anderen, überall waren Ruinen, Autos waren zerschossen, einige brannten, andere lagen auf dem Dach, vereinzelte Krater auf den Straßen hatten tiefe Keile gegraben, überall lagen Metallteile und Steinsplitter. Diese Stadt war komplett vernichtet, eine Kirche war vermutlich direkt von einem großen Geschoss getroffen wurden und ist von inner heraus explodiert, Viele Fassaden von noch stehenden Gebäuden waren komplett mit Einschusslöchern durchsiebt, an einigen Stellen standen nur noch Balken und deuteten entfernt an, das dort Gebäude gestanden hatten, ein Laser war in der Mitte durchgeschnitten, vermutlich mit einer ähnlichen Waffe wie die die Wilders Flieger zerteilt hatte. Das schlimmste war der Geruch nach Tod und die verstreuten Toten. Diese Leute waren unschuldige Männer und Frauen. Und die die nicht komplett verkohlt waren oder gar zu Staub zerfallen, kündeten von dem schrecklichen Massaker. Hier konnte nichts überlebt haben. Giovanni sank auf die Knie und brach in Tränen aus. Wilder musste sich setzen, so etwas konnte nicht die Tat eines einzelnen dieser Dinger gewesen sein.
Keiner von ihnen fand ein Wort für diese Gräueltat. Wilder wusste, dass sie sich jetzt zusammenreißen mussten, dann gäbe es eine Chance andere zu warnen und selbst zu überleben. Er erhob sich von dem Trümmerstück das er als Sitzplatz genutzt hatte:
„Wir müssen weiter. Bleibt nah bei den Flammen.“
Mike sah ihn an, er wirkte auf einen Schlag zehn Jahre älter und nickte nur er half Giovanni auf. Vincent ging auf Wilder zu:
„Denkst du diese… Dinger nutzen Infrarot?“
„Alles ist möglich, so was hab ich noch nie gesehen“, antwortete Wilder.
„Alles ist möglich? Dann wären wir schon Tod, oder? Also wie ist der Plan?“
„Wir müssen eine Warnung schicken, ein Telefon oder was vergleichbares.“
„Und dann? Denkst du die glauben uns? Was ist, wenn es überall zu solchen Angriffen gekommen ist, Gott! Wir könnten zu den letzten Menschen überhaupt gehören?“
„Zu den letzten Menschen? Was denkst du war das?“, fragte Wilder skeptisch.
„Dieses Ding sah mir nicht nach was Menschlichem aus, es war… zu weit fortgeschritten. Oder irre ich mich da?“
„Nein, aber… du meinst Außerirdische?“, fragte Wilder besorgt.
„Wie du gesagt hast: Alles ist möglich“, antwortete Vincent ihn und schulterte sein Sturmgewehr.

Der StĂĽtzpunkt war komplett vernichtet wurden, hier lebte nichts mehr. Doch obwohl kein Mensch mehr lebte und auch die groĂźen Monster verschwunden waren, raschelte es hier und da.
Kein Mensch hier lebte noch, bis auf den von einem Schrapnell getroffenen US- Techniker Morrison. Er konnte sich nicht rühren, das Raketenschrapnell steckte mitten in seinem Bein und er war eingeklemmt zwischen zwei umgestürzten Konsolen. Als plötzlich Licht in den Raum geworfen wurde, war er hellwach. Zuerst wollte er um Hilfe schreien, doch dieses Ding konnte noch dort sein. Dann hörte er ein metallisches Klicken. Als er es dann sah, wurde er kreidebleich. Es ähnelte einem Panther, doch statt aus Fleisch und Fell zu bestehen, war diese Kreatur aus sich überlappenden und zusammenpassenden Metallteilen, statt Muskeln sah Morrison kleine Kolben und den Gelenken und zweifelte nicht daran das dieses Ding innerhalb weniger Augenblicke eine große Geschwindigkeit aufbauen konnte. Der Schweif der Kreatur war lang und geriffelt. Er endete in einem Ansatz aus drei Sichelklingen. Das Ding näherte sich dem Zentralrechner im kaputten Tower. Als es sein Maul öffnete und dabei auch spitzer Rasierzähne zur Schau stellte, schnellten Kabel mit verschiedensten Anschlüssen heraus. Diese legten sich an den Hauptrechner, einige bohrten sich tief in den Computer. Morrison wusste was hier passierte: Informationsbeschaffung. Er hätte diesen Tag wohl überlebt, wenn er nicht eine Pistole gezogen hätte und auf das Ding drei Schüsse abgegeben hätte. Drei Schüsse. Bei dem ersten reagierte das Ding mit einem Knurren und zog die Anschlüsse zurück und drehte sich zu ihm um. Beim zweiten kam es auf ihn zugesprungen. Beim dritten bohrte es seine Metallklauen in seinen Bauch. Einen vierten konnte er nicht abgeben, das letzte was er sah waren die Rasierzähne und die Kabelzunge des Biestes.

Der Abend kam allmählich. Auf einer Straße nahe den Alpen war alles verlassen, fast alles. Ein Blitzer stand am Straßenrand und wartete nur auf den nächsten Temposünder. Eine Kolonne aus einigen Autos fährt in waghalsiger Geschwindigkeit, aber dennoch so das sie zusammenbleiben entlang. Der Blitzer kommt kaum nach, damit Fotos zu schießen. Auf dem ersten Bild ist ein weißer Sportwagen mit mittigen blauen Rennstreifen auf der Motorhaube und den Seiten. Auf dem zweiten ein brauner Dacia, das dritte lichtet einen roten Sportwagen mit weißen Rennstreifen auf der Korsoserie ab. Das letzte ist ein roter BMW. Alle diese Autos haben eines gemeinsam: Auf ihren Blitzerfotos sind keine Fahrer zu sehen und ihre Nummerschilder werden nicht registriert sein. Auf dem Nummernschild des weiß/ blauen Sportwagens stand: J-AZZ 50.

„Und Glück gehabt?“, fragte Wilder als Vincent wieder kam.
„Negativ. Die Leitungen sind Tod. Genau wie auf dem Stützpunkt.“
„Das gibt’s doch nicht“, merkte Mike Steen an.
Sie hatten ihr Lager in einer halb zerbombten kleinen Kapelle im Stadtzentrum aufgeschlagen, sie hatten ein kleines Feuer gemacht, was ja nicht wirklich auffiel, da es verstreut in der Stadt immer noch brannte und hatten sich einige Konserven und einen Topf organisiert. Alle zwanzig Minuten war je ein Team aus zwei Leuten rausgegangen und hatte in der Stadt versucht eine Kommunikationsmöglichkeit oder andere Überlebende zu finden, bisher hatten sie kein Glück gehabt. Jetzt war Wilder dran, er nahm Giovanni mit, der immer noch ziemlich mitgenommen aussah und noch kein Wort gesagt hatte, seit sie in der Stadt angekommen sind. Es hatte zwar wenig Sinn eine Handfeuerwaffe mitzunehmen, sollte dieses Ding oder was Wilder vermutete diese Dinger sie finden, würden die auch nicht helfen, aber er selbst fühlte sich wenigstens ein bisschen sicherer damit. Auch wenn es schon einige Jahre her war, seitdem er eine Pistole in der Hand gehabt hatte, er hatte immer den Steuerknüppel eines Kampfjägers vorgezogen.
„Komm“, sagte Wilder so freundlich wie möglich und winkte Giovanni zu, der Italiener erhob sich von seinem Platz und entsicherte sein Sturmgewehr. Dann folgte er Wilder aus der Kapelle.

Sie kamen gut voran, obwohl sie immer durch zerstörte Gebäude turnten und nach Lebenszeichen oder einer funktionierten Leitung schauten, hatten sie bisher weder das eine noch das andere gefunden, doch Wilder hatte das Gefühl das sie bald etwas finden würden, eine Art Vorahnung. Er erschrak als er plötzlich ein Geräusch vernahm und musste sich umdrehen um Gewissheit zu haben: Giovanni hatte ihn angesprochen und zwar in Englisch.
„Was?“, fragte Wilder erstaunt.
„Ich habe hier gewohnt. Ich bin hier aufgewachsen“, sagte Giovanni mit einem starken Akzent, aber dennoch deutlich. In seiner Stimme klang unheimliche Trauer mit.
„Es tut mir Leid…“, mehr fiel Wilder zu diesem Moment nicht ein.
„Dort drüben“, sagte Giovanni und deutete aus dem zerborstenen Fenster auf die Straße weiter unten: „dort haben meine Eltern gewohnt.“
„Dann sollten wir dort hin“, stellte Wilder fest, bevor er überhaupt wusste was er gesagt hatte.
„Lieber nicht“, erwiderte der Italiener und ging kletterte über ein Trümmerstück tiefer ins Gebäude. Vielleicht hatte er noch Hoffnung das seine Eltern lebten, seine Familie, würden sie dort nichts finden, wäre die Hoffnung zerstört gewesen, lieber Unwissend und wankend als klar in der Trauer. Wilder wusste nicht was er gemacht hätte, an der Stelle von Giovanni.
Plötzlich hörte er etwas anderes, ein vertrautes Geräusch über ihren Köpfen.
„Runter!“ flüsterte er, dennoch laut genug damit Giovanni wusste was er hörte.
Das Geräusch kam näher und als es direkt übe ihnen war, konnte Wilder es sogar ganz kurz durch ein Einschussloch im Dach sehen: Es war eine Eagle, aber es war nicht die, die den Stützpunkt vernichtet hatte, diese hier war komplett schwarz gefärbt. Was als nächstes Geschah würde Wilder nie vergessen, dieser trauernde fast verzweifelte italienische Soldat, der seine Heimat in Trümmer sah und ihre Bewohner massakriert stürmte wie ein Mann, de komplett von Sinnen war, aus dem Gebäude und schoss mit seinem Sturmgewehr in die Luft, während er immer wieder italienische Flüche ausspuckte. Das was dann geschah war keine Überraschung: Dort wo wenige Sekunden zuvor noch Giovanni in die Luft geschossen hatte, stand nun eine mechanische Geierklaue. Die Klauen waren geschliffen und auf geknickten Beinen stand ein stabiler und doch sehr agil wirkender Körper. Bis auf die Beinen den Kopf und die Färbung sah dieses Ding dem, Monster was den Stützpunkt in Grund und Boden getrieben hatte zum verwechseln ähnlich. Die roten Augen glühten bedrohlich und schauten sich morddürstend um. Wilder wollte entweder schreien oder weglaufen, in beiden Fällen wäre er gestorben, tatsächlich fiel er einfach auf den Rücken und verschwand fast nahtlos in der Trümmer übersäten Ruine. Doch das Ding schaute dennoch in genau seine Richtung, vermutlich weil der italienische Soldat mitten aus diesem Gebäude gestürmt war. Als das Ding einen Schritt vorwärts machte und dabei ein schmatzendes Geräusch entstand war Wilder klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe.
Doch genau das geschah…

Zuerst hörte er die Stimmen nur gedämpft, er wusste nicht wo er war aber er erinnerte sich leider: Diese großen Ungeheuer aus Metall, der Suburban der selbst gefahren ist, die Kreuzung, das Knallen von schnell aufeinanderfolgenden Schüssen.
„Wehe du hast ihn kaputt gemacht, Crowbar!“, drohte eine der Stimmen.
„Ach, und was willst du dann machen?“, tönte die andere.
„Ruhe jetzt! Er kommt“, sagte eine etwas autoritärere Stimme.
Er sah sie nur Schemenhaft, doch er erkannte zwei auf einen Blick wieder. Der eine mit den langen Kabeln die hinter seinem Kopf wuchsen und den starken mechanischen Pranken, der andere mit den Dreadslocks die ihn um das vieräugige Antlitz wuchsen. Der dritte sah den beiden anderen sehr ähnlich, auch er hatte ein kriegerisches Aussehen, war vorwiegend schwarz lackiert. Dort wo… wie hieß er? Crowbar schätzte er die langen Schleppkabel hatte oder der andere die Dreadlocks, so hatte dieser hier einen Irokesenschnitt aus demselben Material wie die anderen beiden. Er hatte auch anders als diese keine richtigen Hände, sondern eigenartig geformte Hybride aus Klingen und Kabeln.
„Der Fleischige ist wach“, bemerkte Crowbar mit seinen zwei mordlustigen Augenpaaren.
„Ruhe Crowbar!“, befahl Dreadlock mit einer herrischen Geste. Joules sah sich um, er hatte einen Traum, einen Alptraum. Er wurde auf einem zerbeulten Auto abgelegt, mitten in einer verlassenen Lagerhalle. Es sah verwahrlost aus. Eine dicke Staubschicht lag auf dem Boden und einige der Fenster waren zerbrochen. Joules sagte sich immer wieder das dies ein Traum war, wieso sollte er sonst noch am Leben sein? Als ein helles Licht hinter ihm erschien, bereute er es sich umzudrehen und spürte einen stechenden Schmerz in seinem Genick. Doch er verkniff sich einen Schmerzensschrei. Dort stand ein vierter Metallriese. Doch er sah anders aus, als die drei anderen. Er war nur etwas größer, wenn überhaupt und sein Körperbau war etwas geschwungener an den Schultern aber sein Auftreten zeigte deutlich das er ein geborener Krieger war, seine silberne Außenhülle spiegelte die nahe Umgebung um ihn. Seitenteile eines Autos bildeten die Schulterplatten und an seinen Armen hingen große Lautsprecher, seine Brust bestand aus überlappenden Teilen einer Motorhaube und wie es für Joules schien einer gefärbten Frontscheibe eines Autos. Als das Ding etwas sagte, hörte es sich so an, wie Joules sich eine Roboterstimme immer vorgestellt hatte, die drei anderen hätten der Stimme nach auch Menschen sein können, doch diese hier offenbarte keine Emotionen und war mechanisch und kalt.
„Ihr könnt gehen“, ließ der silberne Krieger die drei anderen wissen, diese gehorchten und verließen den Raum durch den selbe Schiebetür die auch der Silberne genommen hatte. Als der Schott schloss kam er näher, Joules konnte sich nicht rühren, er war nicht festgebunden, aber seine Angst ließ ihn verharren.
„Analyse: Sie sind Joules Merel. Doktor in Ingenieurswissenschaft. Momentan in einer Forschungen an einer Technischen Universität angestellt…“
Dies waren keine Fragen, sondern Fakten.
„… 29 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Kinder…“
Der Silberne zählte noch mehr Fakten auf, wo er wohnte, arbeitete, seine Personalausweisnummer und vieles andere. Joules blickte nur weiter nach oben, woher wusste dieser… dieser Roboter das? Schlief er noch, dann wäre es langsam Zeit aufzustehen.
„Ja…“, sagte jemand leise und Joules merkte, das er es war, die türkisenen Augen des Roboters fokussierten sich genau auf ihn.
„Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie.“
„Ja…“, keuchte Joules nur.
„Wo ist das Energon?“
„Das was?“
„Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie. Unzureichende Antworten werden bestraft- Wo ist das Energon?“, fragte der silberne Roboter in der selben monotonen Stimmlage.
Joules konnte sich nicht vorstellen was Energon war, er wollte es auch nicht, er wollte aufstehen, er wollte wegrennen oder aus diesem Alptraum aufwachen. Das Ding war gut vier Meter weg, aber es konnte mit einem Schritt bei ihm sein, dass wusste er, und was dieses Ding unter Bestrafung verstand, wollte er sich nicht vorstellen.
„Ich… ich habe noch nie etwas… etwas von… Energon gehört.“
Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, Angst lähmte ihn.
„Frenzy- Maßnahme Zwei initiieren“, sagte der Roboter und die Brustpanelen verschoben sich schnell zur Seite und daraus sprang geradezu ein kleines nur schemenhaftes Etwas. Joules konnte es nicht verfolgen, es war bereits vor ihm als er es sah. Das Ding war kleiner als er, wenn auch nur etwas, es war dünn und bestand aus silbernem Metall, der Kopf, falls es einer war, bestand aus einem Augenpaar das zwischen einem roten Hahnenkamm und einigen Plättchen bestand, die Wangen und Mund bildeten. Der eine schlanke Arm endete in einer rasiermesserscharfen Klaue mit drei Krallen, der andere in einer wilden Ansammlung aus Stacheln und, wie Joules vermutete Spritzen und einigen Klingenartigen Auswüchsen. Die Beine waren leicht geknickt. Und es streckte den Spritzen- Arm nach ihm aus. Joules wurde klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe.
Doch genau das geschah…

Draußen wurde es lauter, Sirenen heulten laut auf, in der Universität wurde es unruhig. Alex beschlagnahmte die Fernbedienung und schaltete den Fernseher in dem gemeinsamen Büro mit Viktor um an. Was er dort sah, ließ ihn sein Blut gefrieren.
„…wer für diese Gräueltat verantwortlich ist und wieso sie ausgeführt hat ist zur Zeit noch nicht bekannt, jedoch ermitteln Polizei und Spezialkräfte sowie Anti- Terror- Einheiten bereits. Stadtbewohnern wird empfohlen ruhig zu bleiben und nicht in Panik auszubrechen. Es wurden bereits…“
Er schaltete den Fernseher aus. Er kannte die StraĂźe, er fuhr sie auch sonst, wie Joules, wenn er heimfuhr. Sie war nur drei StraĂźen entfernt. Viktor konnte nicht glauben was er gesehen hatte. Der komplette Block war vernichtet wurden. Vieles war zensiert worden, doch eines war klar: Die Stadt war Opfer eines Anschlages gewesen. Und er hatte das komplett verbeulte auf dem Dach liegende Auto erkannt das auf der StraĂźe gelegen hatte: Das Auto von Joules Merel.
« Letzte Änderung: 27. November 2012, 19:18:53 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 24. November 2012, 20:47:51 »

Ein Dacia???  Schockiert  gruebel aber ehrlich ich will mehr davon Daumhoch Daumhoch Daumhoch
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« Antworten #10 am: 24. November 2012, 22:57:48 »

Ein Dacia???  Schockiert  gruebel aber ehrlich ich will mehr davon Daumhoch Daumhoch Daumhoch

Du weist doch nichtt wer der Dacia ist, oder? Und außerdem: Hey, so schlecht sind die nicht^^ Aber im nächsten Kapitel erfahrt ihr mehr, wer wer ist^^
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« Antworten #11 am: 24. November 2012, 23:10:07 »

Also wenn es so einer ist lasse ich mir das schon gefallen...und wer er ist weiĂź ich natĂĽrlich nicht denn es gibt ja ne Menge Bots....

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« Antworten #12 am: 24. November 2012, 23:17:10 »

nö um das handelsübliche Modell^^

Ist ja ein TARN- Modus  tanz
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« Antworten #13 am: 24. November 2012, 23:23:48 »

Also 3 auffällige Sportwagen und ein Dacia in einer Kolone na wenn das keine gute Tarnung ist Zwinkernd  roterkopf
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« Antworten #14 am: 24. November 2012, 23:33:38 »

2 Sportwagen mit Rennstreifen, ein BMW und ein Dacia... OK, das ist ein Argument^^
Aber wer weis....
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« Antworten #15 am: 24. November 2012, 23:37:23 »

Also ich bleibe dran....bin gespannt  Daumhoch
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« Antworten #16 am: 25. November 2012, 00:19:54 »

Als kleine Info gibt's ein Bild von Soundwaves Altmode:




Info: Statt RĂĽcksitzen sind dort natĂĽrlich fette Lautsprecher eingebaut^^
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« Antworten #17 am: 25. November 2012, 00:23:53 »

Yeah  :thumbup:das ist genau mein Ding jetzt kann ich mir ihn noch besser Vorstellen
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« Antworten #18 am: 27. November 2012, 19:28:18 »

Ok, Kapitel 3 ist fast komplett und ein bereits bekanntes Gesicht (naja, als Bildlich) wird darin eine Rolle spielen (Mehr dazu im Spoiler) wird.

Ansonsten habe ich die ersten beiden Kapitel noch kurz mal etwas überarbeitet (nur gering um Grammatik zu verbessern, mein Schreibprogramm zeigt eben nicht alles an). Aber auch einige kleinen Textzeilen hinzu gefügt, im 1. Kapitel am Ende und in Kapitel 2 einen kleinen zusätzlichen Textausschnitt, den ich zuerst verworfen hatte, aber für wichtig für Kapitel 3 empfinde.

So jetzt aber zum bekannten Gesicht:

Havoc
NatĂĽrlich eine kleine Hommage an Lugnut...
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« Antworten #19 am: 28. November 2012, 09:42:06 »

So, da ich ja Kapitel 2 etwas gekĂĽrzt hatte (um den Rahmen nicht zu sprengen) und in letzter Zeit sogar etwas Zeit gefunden habe zu schreiben, ist Kapitel 3 jetzt schon fertig. Und jetzt wird meine AnkĂĽndigung wahr: Wer Botsfight vermisst hat, der kommt in dem Kapitel wirklich auf seine Kosten.

Wie immer freue ich mich auf Feedback und Kommentare, haut in die Tasten^^

3. Kapitel: Intervention

Fast zeitgleich geschah sowohl ein Wunder für den Todgeweihten Kampfpiloten als auch für den Doktor, der immer noch hoffte das er träumte. Denn beide starben nicht an diesem Tag. Beide wurden gerettet.

Blaue Strahlen zischten durch die Luft, während ein keuchendes Schussgeräusch ertönte und das schwarz lackierte Monster wurde mehrmals getroffen, dort wo die Geschosse auftrafen, sprühten Funken vom Energieschild und es entstanden teilweise Metallverbrennungen auf der Panzerung des Monsters. Das Monster taumelte und blickte sich gleichzeitig um, während die eine Hand sich in eine schwere einläufige Kanone verwandelte und es die andere schützend vor den Kopf hielt. Wilder schaute sich ebenfalls um und sah seinen Retter, er stürmte aus einer angrenzenden Ruine und gab aus einem dreiläufigen Blaster, der aus seiner Hand entstanden ist, konzentrierte Feuerstöße ab. Er war fast komplett in einem dunkleren rot gehalten, für Wilder sah es aus, als ob eine zweigeteilte leicht angewinkelte Motorhaube, Brust bildeten, der Kopf war sogar entfernt human, wurde von zwei (verhältnismäßig) kleinen Hörnern gekrönt und gut gepanzerte Arme und breite Schultern formten aus dem Konstrukt einen perfekten Krieger. Er war etwas kleiner als das Monster, aber er war genau wie es so ein… ein Ding. Wilder wälzte sich auf den Bauch und versuchte wegzukriechen, hielt aber den Kampf immer ein wenig im Auge.

Dies ist Cliffjumper, ein Späher und äußerst fähiger Soldat, er kämpft seit Beginn des Krieges gegen die Decepticons. Er gehört zu den Autobots und jetzt greift er einen der gefährlichsten Decepticons an: Skywarp. Der Seeker ist seinem Beschuss für einige Sekunden ausgeliefert, mehr braucht der gewitzte Autobot nicht, er nähert sich mit langen und schnellen Schritten, seine rechte Hand formt sich zu einer zweischneidigen drei Meter langen Metallklinge, er springt und dreht sich kurz um die eigene Achse um möglichst viel Schwung zu bekommen. Die Klinge scheidet in den schützenden Arm, während der Blaster- Arm immer noch feuert. Die Klinge scheidet tief und verletzt den Seeker schwer, doch mit einem kurzen Düsensprung nach hinten, zieht sich Skywarp aus dem Nahkampf und hebt seine einläufige Waffe, doch Cliffjumper ist schneller, bevor ein Schuss herausschnellt, weicht er nach links aus und gibt Skywarp eine volle Breitseite aus seinem Blaster ab.
„Was macht du hier?!“, schnauzt Skywarp und versucht den schnellen Bewegungen seinen Gegenübers zu folgen.
„Du bist echt unterbelichtet Deceptidiot!“, blaffte der Autobot- Krieger zurück und unterstrich seine Worte mit einer weiteren Salve des Blasters und einem Hieb seiner Klinge. Doch bei diesem Schlag fängt Skywarp den Klingenarm ab und wirft den Autobot einige Meter weit zurück. Kurz darauf formt sich die Kanone wieder zu einer langfingrigen Hand, nur um mit der Klaue auf eine Schaltfläche des anderen Arms zu tippen:
„Du bist der Dumme, Autobot! Ohne Verstärkung zu kommen!“
Cliffjumper wich zurück und ein Schmunzeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Aus seinen Waffen entstanden wieder Hände. Die beiden standen sich einen Augenblick lang still und ungerührt gegenüber. Dann hörte man das Geräusch von zwei Düsenjägern und über einer der zerbombten Kirchen sah man sie im nächsten Augenblick, der eine größtenteils in einem gedeckten blau lackiert, der andere in einem dunklen Grünton mit gelben Blitzen. Sie verwandelten sich noch im Flug und kamen direkt neben Skywarp auf dem Boden auf. Den einen kante Cliffjumper: Thundercracker, der andere war etwas größer als die beiden anderen, aber weitaus schlanker, überlappende Flügelpaneele bildeten einen Großteil der Brust, während die Düsen des Kampfjets die Arme bildeten, genau so ein Seeker wurde bei einem Säure- Angriff auf die Große Ratshalle gesehen, erinnerte sich Cliffjumper, ließ sich jedoch nicht ablenken und fing an zu kichern:
„Denkst du wirklich, dass ich alleine hier bin, Con?“
Eine Energieharpune, die von bläulicher Energie verfolgt wurde, schnitt durch die Luft und traf das Bein des grünen Seeker, das Energieseil strafte sich und zog den Decepticon von den Beinen. Nur einen Nanosekunde später erblühten weitere blaue Schüsse aus Energie, einige Festprojektile schwirrten ebenfalls durch die Luft und trafen die beiden noch stehenden Seeker, als Skywarp plötzlich das Gleichgewicht verlor tauchte eine, in braun gerüstete, Gestalt auf seinem Rücken auf und hieb zwei einschneidige leicht gekrümmte Schwerter in seinen Rücken. Eine Granate traf Thundercracker und warf ihn zurück. Völlig desorientiert versuchte Skywarp zu starten und trudelte nur drei Meter hoch kurz in der Luft, nur um scheppernd auf dem Boden zu landen, er drehte sich um und warf seinen Häscher von seinem Rücken.
„AUTOBOTS!“, schrie er aus vollem Halse und fokussierte seinen Gegner, während seine rechte Hand zurückklappte und eine mit Klingen und Dornen übersäter Streitkolben ausfuhr.

Wilder war gepackt von der Szenerie als der gut ĂĽber zehn Meter groĂźe schwarze Krieger auf den gut zwei Meter kleineren Kämpfer in der braunen RĂĽstung traf, der seine beiden Schwerter in Angriffstellung brachte. Der Streitkolben erinnerte in seiner Machart des Schwertes von dem Monster was den StĂĽtzpunkt vernichtet hatte und Wilder beinahe das Leben gekostet hatte. Die Schwerter dieses Kriegers waren aus strahlendem Stahl, schätzte Wilder, und einige hellblaue Intarsien, die in der Klinge leicht glĂĽhten, deuteten darauf hin, dass sie um einiges tödlicher waren, als es der Anschein war. Der Streithammer schlug zu, der  Krieger wich einfach aus und hieb mit beiden Schwertern den linken Arm des Angreifers ab, mit einem RĂĽckhandschlag brachte er sich wieder in Angriffposition und stach eines der Schwerter in die rechte Schulter, so dass die Spitze der Klinge wieder herauslugte, anscheinend ohne auf Widerstand zu treffen. Die andere Hand des schwarz gerĂĽsteten verwandelte sich wieder in die Kanone, während er versuchte sich etwas Platz zu machen, doch das zweite Schwert kĂĽrzte den Lauf mit einem schnellen Hieb. Aus dem Handgelenk erschien eine Rakete (eine aus dem Arsenal des Kampfjets) und startete und traf das Schwert des Schwertkämpfers und explodierte…

Thundercracker versuchte in Deckung zu hasten, während er mit einer Hand das Feuer erwiderte und mit der anderen versuchte einen Kontakt mit Starscream aufzubauen. Ein Tritt von der Seite erwischte ihn im Gesicht und ließ ihn taumeln. Der Autobot hatte keine richtigen Füße, sondern Räder mit denen er sich schnell durch die Ruinen bewegt hatte, er zielte mit zwei Waffen auf Thundercracker, einer schwarz lackierten Kampfpistole und dem Granatenwerfer der den Seeker bereits einmal erwischt hatte.
„Letzte Worte?“, fragte der Autobot mit einem lächeln und drückte ab.
Thundercracker sendete alle seine Energie seinem Frontschild zu aber der Explosion der Granate und das Festprojektil mit Cybertaniumkern hielt seine Rüstung nicht stand, die Granate pulverisierte seinen Schild und das Geschoss fraß sich in seine Panzerung und warf ihn um. Aber er lebte und hob mit seiner Hand ein großes Trümmerstück auf und warf es nach dem Angreifer, der damit wohl nicht gerechnet hatte und taumelte kurz. Der Seeker sprang auf und verwandelte sich in einer Sekunde in der Luft zum Kampfjet zurück, er startete sofort in der Luft und warf den rot/ weißen Autobot mit den Räderfüßen um. Staub wirbelte hinter ihm auf, jetzt konnte er Starscream berichten:
„Commander Starscream! Autobots in der Menschenstadt! Unterstützung wird benötigt!“

Das am Boden liegende von der Harpune getroffene Monster hatte keine Zeit aufzustehen, ein weiterer Roboter- Krieger, einer in strahlender weißer Farbe mit blauen Linien, kam angelaufen, in seiner Hand (oder aus seiner Hand?) hielt er eine Kanone mit zwei untereinander angebrachten kleinen Läufen, an den Seiten der Waffe waren kompakte Beschussschilde angebracht und ein Zielvisier in der Mitte, die Geschosse kamen in dreier Salven und malträtierten die Panzerung des Gefallenen Monsters. Die andere Hand hielt mithilfe einer angebrachten Vorrichtung die Energieleitung der Harpune.
Während der rote Krieger seine Feuerwaffe in die Höhe hob und mehrere Feuerstöße auf den fliehenden blauen Jet abgab.

Dies ist Jazz. Er mag nicht der größte Autobot sein, aber er gehört zu den geschicktesten, sein Motto lautet: „Wenn du etwas machst, mache es mit Stil, oder lass es sein.“ Er ist ein schnell agierender Soldat und ein geborener Kämpfer, für ihn gibt es nur Möglichkeiten, keine Hindernisse, er kann in wenigen Nanosekunden auf jede Begebenheit reagieren, genau dieses Talent hat ihn zum Special Operations- Leader der Autobots gemacht. Er hat das volle Vertrauen von denen die mit ihm kämpfen und jetzt nutzt er eine sich bietende Gelegenheit um einen von Starscreams Seekern den Spark auszubrennen.
Er nähert sich schnell, nutzt ein Trümmerstück als Sprungbrett und seine Kanone verwandelt sich in einem Augenblick zu einer blau strahlenden Energieklinge und er sticht mit der einschneidigen Klinge aus seinem Arm zu. Die Klinge trifft nicht auf Widerstand und sein Gegenüber schreit vor Schmerzen, doch er findet auch wieder zu sich und startet seine Turbinen- Hände und schleift sich mit ihnen nach hinten, noch am Boden liegenden transformiert er sich, so gut es geht, zu einem Kampfjet, doch er vergisst die Energieharpune an seinem Bein, die der weißstrahlende Autobot in der Hand hält. Zuerst kann Jazz noch mit einem schnellen Sprint mithalten, doch dann sieht er seine Gelegenheit, er nutzt ein noch annähernd intaktes Automobil der Menschen und schwingt sich darauf, als es stellenweise absackt, aber auf den Rädern bleibt, wird er von der Energieharpune einfach mitgezogen, seine Klinge ist wieder die Schildkanone und gibt Feuerstoß nach Feuerstoß auf den fliehenden Seeker ab.
„Lass los Autobot! Ich bin Acid Storm! Starscream wird dich zweiteilen!“, schreit der Kampfjet und versucht mit gewagten Flugmanövern in den Straßen und zwischen Gebäuden seinen Peiniger zu entkommen. Doch Jazz ließ nicht locker und schwang sich mit seinen magnetisierten Füßen über Hindernisse und nutzte kurz sogar ein am Boden liegendes großes Mauerstück als Rampe, Acid Storm zog rasch nach links, mit der Absicht Jazz mitten in ein Wohnhaus zu schleudern, doch der Autobot schwingt seinen Fahrbaren Untersatz in die Richtige Position und fängt den Aufprall so gut es geht ab und fuhr für einige Sekunden an der Fassade entlang, wieder zieht er das Auto etwas hoch um wieder sicher auf dem Boden zu landen. Als eine gut zwei Meter hohe Mauer vor ihm erscheint, macht sich der Autobot bereit zum Sprung. Während das Auto voll gegen die massive Steinwand kracht, hängt der Autobot immer noch an dem Schleppkabel aus Energie und als eine stabile Säule den Weg des Autobots kreuzt, wirft er das Kabel aus und greift das angespitzte Endstück, mit einer Handbewegung verankern sich kleine Greifklauen mit tief in die Säule, das Seil strafft sich aber der Seeker gibt nicht auf und verliert das Ringen, mit einem zweiten Harpunenschuss aus der Vorrichtung an Jazz linken Arm zerrt der Autobot Acid Storm immer weiter zu sich hinunter, die Sturheit im Fahrzeugmodus zu bleiben ist sein Untergang, als die Schildkanone voll auflädt und einen Schockwellen- Schuss abgab. Der Schuss rauscht einfach durch die Metallhülle des Jets und durch das Innenleben und kommt an der anderen Seite des Rumpfes wieder heraus. Im ersten Augenblick merkt der Seeker noch nicht das er getroffen wurde, im nächsten kracht er einfach zu Boden als seine Düsen versagen und seine Systeme abschalten.
„Autobots Eins, Decepticons Null“, sagt der weiß gerüstete Krieger mit den blauen Rennstreifen und dreht sich einfach um springt in die Luft und verwandelt sich in einen Blitzer- Bekannten Sportwagen zurück.

Gerade als der kleine fiese Metallmann zuschlagen wollte, fegte ihn ein Projektil weg. Kein Projektil aus einer Pistole oder einem Gewehr, es hatte ungefähr die Größe seiner Hand. Joules duckte sich weg und spürte wieder den Schmerz in seinem Genick, aber im Moment war ihm das Egal, egal was hier gerade passiert war, er hatte jetzt die Chance abzuhauen. Und hoffte immer noch irgendwie, dass er träumte. Er blickte nicht zurück und lief einfach in die Richtung der Tür, doch dann erfasste ihn etwas, eine unsichtbare Welle die ihn zu Boden warf.

Soundwave sah noch wie Frenzy von dem Geschoss getroffen und fortgeschleudert wurde und drehte sich zur Seite. Dort sah er eine vertraute Gestalt.
Der Krieger der dort stand war bekannt auf Cybertron gewesen und hatte den Ruf der beste Scout der Autobots zu sein. Der mutige Soldat war von Kopf bis Fuß vorwiegend gelb lackiert, die Beine waren breit um selbst im unwegsamen Gelände eine schnelle und stabile Fortbewegung zu gewährleisten, der gepanzerte Brustpanzer bestand vorwiegend aus gebogenen Teilen einer Motorhaube, die Arme waren im Vergleich dazu relativ schmal, ein runder Kopf mit einem heruntergeklappten Kampfvisier bildetet zusammen mit den großen Schulterpanzern den Abschluss. Die rechte Faust hatte sich zu einer großen Kampfpistole transformiert, die andere zielte gerade auf Soundwave mit einer Plasmakanone. Doch Soundwave war nicht ohne Grund der Kommandant der Bodentruppen der Decepticons, die Lautsprecher in seinen Armen fingen an zu pulsieren und bildeten sich überlagernde Schallwellen, er wich dem ersten Schuss der Plasmakanone aus und hieb seinen Arm in den steinernen Boden und warf dem Autobot- Scout einen Schallangriff entgegen als er wider in Richtung des Menschen sah, reagierte er mit der selben Attacke, jedoch mit weniger destruktiven Wellen und ließ dabei den Scout für einen Augenblick außer acht. Ein Fehler.

Dies ist Bumblebee, er ist ein treuer und verlässlicher Autobot- Scout und ein aufopferungsvoller Freund. Er ist schnell und geschickt und ist wohl das beste Beispiel dafür, dass der erste Blick oft täuschen kann. Denn früher war er nur ein Bote, doch er mauserte sich im Krieg um Cybertron zu einem mutigen Soldaten. In dem Augenblick den Soundwave brauchte um eine Schallattacke auf den Menschen auszuführen, nutzt er um den Angriff auf ihn so gut wie möglich auszuweichen, während er sich selbst in eine bessere Schussposition bringt. Dennoch wird der Scout getroffen und an einigen Stellen reißen die Schallwellen seine Panzerung auf, sein linkes Auge hat kurz Interferenzen, doch er wäre nicht mehr in der Lage gewesen zu kämpfen, hätte es einen direkten Treffer diese destruktive Energie gegeben. Soundwave blickt wieder zu ihm.
„Laserbeak- Sturzflug“, befiehlt er und wieder verschieben sich Teile seiner Brustpaneele und ein schnelles Etwas stieß daraus hervor. Es hatte Ähnlichkeit zu einem Vogel, die zwei Flügel hatten eine Spannweite von zwei Metern, ein spitzer Schnabel aus reinem Cybertanium konnte selbst härteste Panzerplatten durchstoßen, kleine Greifklauen und ein kurzer aber mit kleinen Klingen gespickter Schweif bilden den Abschuss dieses schnellen Attentäters.
Ein weiteres Geräusch klingt an Soundwaves Schallrezeptoren, mehr Schusslärm. Er hätte auch nicht gedacht, dass der Autobot alleine war…

Der braun gerüstete Krieger liegt am Boden, schwarze Explosionsrückstände überziehen seine Lackierung, doch er rührt sich noch. Skywarp, mittlerweile durch den Kampf gezeichnet hebt mit seiner verbliebenden Hand seinen abgeschlagenen Arm auf, er wird bereits wieder beschossen, Cliffjumper gibt einen gezielten Feuerstoß auf ihn ab. Unter schwerem Feuer muss Skywarp sich eingestehen das er sich zurückziehen muss.
Doch dann hört er ein vertrautes Geräusch und dann ist er sich sicher: Jetzt sollte er auf jeden Fall gehen. Ein Donner erklingt aus großer Ferne. Ohne Arm kann sich Skywarp nicht komplett transformieren, doch rennen kann er noch.
Hinter ihm kommt ein Autobot auf seinen Fußrädern angerollt und gibt einen Schuss mit der Kampfpistole ab, das Geschoss bohrt sich in seine Schulter, erst jetzt bemerkt er noch, das dort immer noch eines der Schwerter des Autobots hängt, er taumelt nur kurz, doch unterbricht seine Flucht nicht. Jetzt hören es die Autobots auch, ein Pfeifen des Windes. Und sie reagieren schnell, doch nicht schnell genug…

Wilder rennt nur noch, er vergisst jegliche Vorsicht und hasstet zu der kleinen Kapelle. Plötzlich baut sich hinter ihm eine große Explosion auf, die Druckwelle erfasst ihn und wirft ihn um. Weitere Schüsse treffen die Stadt und legen das sowieso schon zerstörte Zentrum noch mehr in Schutt und Asche, doch dann verstummt der Beschuss einfach. Hoch über Cameri fliegt ein AC- 130. Der Beschuss stammte von ihm. Und der Flieger kommt weiter herunter geflogen, gerade so als wollte es sein Werk selbst noch begutachten. Ein blauer Kampfjäger fliegt nur fünfzehn Meter an ihm vorbei, gefolgt einem in beiger Färbung. Die Kampfjets setzen zum Sturzflug an und verwandeln sich noch in der Luft.

Thundercracker kam mit einem Aufprall der die Steinplatten unter sich zerteilte runter, neben ihm setzt Thrust auf. Das Stadtzentrum, vorher schon fast komplett zerstört, besteht noch aus einzelnen herausragenden Wänden, einigen Stützpfosten und zerkraterten Straßen. Sowie etlichen Schutthaufen. Staub liegt in der Luft, er vernebelt selbst den Seekern die Sicht.
„Havoc lässt nie viel übrig, was?“, fragt Thrust sarkastisch und tritt eines der Trümmerteile auf dem Boden von sich weg.
Thundercracker geht zielstrebig weiter. Dabei seinen Blick immer auf seine Scanner- Einheit in seinen Arm gerichtet
„Meine Scanner sagen, dass darunter ein Lebenszeichen angezeigt wird“, sagt Thundercracker und deutete auf ein eingebrochenes Haus. Gerade in diesem Augenblick wird ein großes Stück noch stehende Hausfassade nach außen gedrückt und ein schwarz gerüstetes Monster kommt, sehr angestaubt heraus gehinkt.
„Nett, dass ihr auch noch kommt“, stellt Skywarp resigniert fest und schaut sich die Zerstörung um sich an:
„Havoc?“, fragt er und blickt Thundercracker an.
„Havoc“, antwortet Thrust an Stelle von dem blau lackierten Seeker.
Thrust hat breite Schultern die aus den Tragflächen entstanden sind, das Cockpit ist zweigeteilt und formt den Großteil der Beine.
„Der Scanner meldet Interferenzen“, stellt Thundercracker fest.
„Das ist nicht gut, was?“, fragte Thrust und schiebt Thundercracker beiseite und geht die zerbombte Straße herunter. Gerade als Thrust zu einer der Kreuzungen kommt, an der noch eine aufrechte Fassade steht, wird er von irgendetwas geschnappt und verschwindet hinter der Ecke.
„Los!“, schreit Skywarp und stürmt auf die Kreuzung zu, nur um wegen einer Stahlklinge mit hellblauen Energieleitungen den linken Fuß zu verlieren. Das Gleichgewicht verlierend fällt Skywarp scheppernd zu Boden. Schon ist die Luft nicht nur mit Staub durchsetzt, sondern wieder mit blauen Energieblitzen und Projektilschüssen. Thundercracker feuert einige Raketen auf anlegende Gebäude ab und reißt einige davon komplett ein.
Hinter Thundercracker bebt der Boden als Havoc aufsetzt. Das massige Konstrukt hebt seine Arme und eröffnet das Feuer…

Mit Kopfschmerzen und blutigen Wunden wacht Wilder auf, Staub liegt in der Luft und er riecht nur noch den Sand. Er liegt in einem Haufen aus Sand und Stein, sein Rücken schmerzt schrecklich und er traut sich zu Anfang nicht aufzustehen. Was er gerade gesehen hat, muss er erst einmal verarbeiten. Als er wieder Schüsse hört zwingt er sich aufzustehen, er muss hier weg, nein. Sie müssen hier weg. Er steht wankend auf und schaut sich um und merkt erst jetzt, dass er komplett die Orientierung verloren hat. Als er ein metallisches Klicken auf dem Steinboden hört, dreht er sich um. Und wünscht sich, dass er es nicht getan hätte. Ein mechanischer Panther steht ihm direkt gegenüber. Wilder überlegt nicht, sein Überlebensinstinkt greift ein und er rennt genau in die andere Richtung weg. Doch er weis das er nicht entkommen kann. Es ist ein Ding der unmöglichkeit diesem vierbeinigen Jäger zu entkommen. Doch er stirbt an diesem Tag nicht, vermutlich hat er einfach mehr Glück als Verstand. Doch vor ihm bricht ein Schutthaufen zur offenen Straße auf und sein mechanischer Retter kommt ein zweites Mal. Statt eine Waffe aus seinen Armen zu holen, holt er die gut vier Meter lange mechanische Raubkatze von den vier Klauenbeinen und schleudert sie mit einer Schwung in ein komplett ausgebranntes grünes Auto. Noch bevor das Biest reagieren kann, schlägt der rote Retter den Schädel des Dinges ein. Es wehrt sich nur vereinzelt, ein instinktiver Hieb mit dem Streitkolbenschweif, ein Schlag mit einer der Klauen, doch das Ding kann sich nicht gegen den größeren Gegner behaupten. Dann schaut der rote Krieger Wilder an. Die blauen Augen fokussieren sich mehrfach auf ihn. Dabei lässt er das fast Tote Ding los, fast Tot. Als es sich aufrichtet und den roten Krieger angreifen will, handelt Wilder instinktiv und zieht seine Pistole. Er gibt einen Schuss ab, er trifft das Ding mitten in einem der Katzenaugen und ein jaulender Aufschrei ertönt, jetzt schlägt der rote Krieger noch einmal zu schickt das Biest endgültig auf die Bretter.
„Non male, I’uomo“, sagt der rote Roboter zu ihm.
„Was?“, sagt Wilder und befürchtet jetzt schon seinen Tod. Er hätte Italienisch lernen sollen, das klang gerade danach.
„Oh. Nicht schlecht. Ach ja: Du hast mich nie gesehen“, antwortet der Roboter auf englisch.
Ja, klar, als könnte Wilder das je vergessen…

Bumblebee nahm hinter einem Stützpfeiler Deckung und bereitete seine Kanonen vor. Das Summen von Laserbeaks Gleitflug hallte in seinen Rezeptoren wieder. Ein Schuss riss ein großes Stück Gestein aus der Säule. Soundwave hatte mittlerweile seinen Plasmablaster zum Einsatz gebracht. Die Waffe war tödlich, überhitzte jedoch bei zu langem Dauerfeuer schnell, dies wollte der Autobot- Späher zu seinem Vorteil nutzen. Er sprintete aus seiner Deckung und rollte sich die letzten Meter wieder hinter einer anderen Säule in Deckung, Die Plasmastrahlen die auf ihn abgeschossen wurden, waren einfach daneben gegangen.
Weitere Schüsse demolierten die massive Steinsäule.
Der Kampflärm von draußen wurde lauter und ein schwarz gerüstetes Etwas flog durch die massive Stahltür und landete direkt neben Soundwave. Es handelte sich um Crowbar. Dieser stand unter Ächzen wieder auf und klopfte sich den Staub von seinen Panzerplatten ab.
„Soundwave. Wir haben da ein Problem…“

Drei Minuten zuvor…

Crowbar schloss die große Stahltür zu der Haupthalle des Lagers. Es war ein Glücksgriff gewesen, dass sie diese Halle am Stadtrand gefunden hatten. Das sie dafür nur zwei dieser Fleischlinge umbringen mussten, die obendrein mit einem passendem Automobil hierher gefahren waren, hatte es den Dreads erlaubt, in Schlagreichweite zu ihrem Ziel zu kommen, ohne vor dem Anschlag Aufmerksamkeit zu erregen. Im Raum wartete bereits das vierte und letzte Mitglied der Dreads. Im Gegensatz zu diesen, bewegte sich dieser nicht auf zwei Beinen fort, sondern auf vier stabilen angewinkelten Beinen. Er teilte ansonsten aber einige Ähnlichkeiten mit seinen Teammitgliedern, so hatte er zwei rot blitzende Augenpaare, Scheinwerfer waren an den Schultern angebracht. Lange zusammengeflochtene Drähte bildeten Zöpfe die aus den Seiten des Kopfes herumwirbelten. Catalyst setzte ein gemeines Grinsen auf.
„Was?“, fragte Crowbar ungeduldig.
„Ach, nur so… Ich meine würdest du gerne mit Soundwave da drinnen stecken?“
„Ähm… nein“, gab Crowbar zu, und schüttelte dabei noch seinen Kopf hin und her, so das seine langen Stahlseil- Zöpfe mit Hin- und Herwackelten.
„Nicht wenn ich einer dieser Fleischlinge wäre.“
„Das meinte ich ja“, sagte Catalyst und setzte sich auf den abgestellten Suburban. Den Suburban der den drei Dreads als Vorlage für ihren Fahrzeugmodus gedient hatte. Unter dem Gewicht des Decepticons gab das Fahrzeug langsam aber sicher nach.
„Soundwave wird seine Antworten bekommen“, stellte Crankcase klar. Danach hörten sie einen Schuss. Kurz darauf noch einen und Catalyst von seinem Sitzplatz gefegt.
Dort wo er eben noch gesessen hatte, stand nun ein anderer Transformer.
Seine Panzerung war sandfarben, er hatte eine gedrungenere Gestalt, seine Beine erinnerten mehr an Hufe. Hinter seinem Rücken waren große Paneele aus Panzerplatten angebracht, ein Visier mit Mundschutz verbarg sein Gesicht und erinnerte entfernt an einen mehrschichtigen Stahlhelm. In seinen Händen hielt er schwere Kampfpistolen und auf seinem Rücken war ein dreiläufiges Maschinengewehr angebracht.
Bevor die Dreads reagieren konnten eröffnete der Autobot das Feuer.
Crankcase wurde von dem Pistolenschuss zurückgeworfen. Es waren also Dualpistolen die sich durch ihre reine kinetische Kraft auszeichneten. Weitere Schüsse erklangen, jedoch von einer Blasterwaffe. Ein weiterer Transformer gesellte sich dazu. Die Panzerplatten waren in einem hellen blau gehalten, an einigen Stellen verfärbten sich die Panzerplatten bis hin zu einem rosa. Da wo der erste Autobot breite Schultern hatte und wie ein geborener Kämpfer wirkte, so wirkte dieser hier schlank und agil, lange schlanke Beine und einige weibliche Rundungen unterstrichen das dies kein gewöhnlicher Cybertronischer Krieger war. Wenn sich Crankcase nicht täuschte, stand ihm gerade die berüchtigte Arcee gegenüber.
„Das war ein Fehler“, sagte Crankcase und näherte sich der Kriegerin und formte dabei seine normale Hand in eine brutal gezahnte Kampfklaue.
„Ein Fehler von dir“, stellte Arcee fest und klappte Kampfklingen aus ihren Unterarmen aus, die sich langsam vom hellblau ihrer Panzerung bis zu einem geschliffenen Silber verfärbten. Statt den Hieb mit der Klaue zu parieren, wich die Kriegerin aus und schlug stattdessen mit einem Tritt ihren Gegner von sich, nur um mit einem schnellen Sprung wieder vor ihm zu stehen und mit einer ihrer Klingen zuzuschlagen. Die Klinge schnitt durch die Armpanzerung des Dreads und ein weiterer Hieb öffnete die Verteidigung des Gegners. Sie schlug einen Salto und trat ihn im selben Aufwasch. Er taumelte und merkte, dass er seine Gegnerin unterschätzt hatte. Derweilen nutzte Crowbar seine Metallpranken und entriss dem muskulösen Autobot seine Pistolen und die beiden rangen mit ihren Händen und Fäusten gegeneinander. Der vierbeinige Hatchet stürmte auf den Autobot los, dabei seinen großen Kiefer schon aufschnappend.
„Ihr habt wohl zwei Autobot zu wenig, was?“, fragte Crowbar den Autobot.
„Du hast dich sicher verzählt…“, sagte der Autobot und verlagerte sein Gewicht und seine Muskelkraft nach vorne.
Catalyst kam wieder auf die Beine und schwang seinen Klingen- Arm über den Kopf. Wurde im nächsten Moment jedoch wieder von den Beinen gefegt. Er wurde gegen die Steinmauer geschleudert. Das er lebte, verdank er nur dem starken Energieschild, dennoch sah Crankcase das der Kampf verloren war. Vor ihnen tauchte einer des gefährlichsten Autobots auf, der je auf der Oberfläche Cybertrons gewandelt ist. Die Panzerung des Kriegers ist in einem hellen rot gehalten. Sein Oberkörper ist Breit, seine Beine sind stabil gebaut um den Rückstoß seiner Waffen zu absorbieren. Seine Arme sind mit speziellen Stabilisatoren ausgestattet und haben Stoßdämpfende und Waffenkühlende Systeme an den Anschlüssen der Waffen. Er ist gut zwei Köpfe größer als Crankcase, sein Gesicht erzählt von einem Krieg, dem er der ersten Stunde gekämpft hatte und immer von der Front. Er hatte ein Implantat auf einem seiner Photorezeptoren, auf diesem Auge war er einst schwer verletzt wurden.

Dies ist Ironhide. Er ist ein Veteran auf dem Maximum physischen Kraft und seinem Wissen des Krieges. Er hatte einst die Wahl ob er sich den Decepticons anschließt, doch lehnte ab und verteidigte die Freiheit. Jede narbe und jedes Ersatzteil an seinem Körper erzählt eine Geschichte über ein Schlachtfeld auf Cybertron. Von der Hirdrax- Schlucht bis hin zu Iacon. Den Schwefelfeldern bis zu der Stürmung von Vektor Delta. Er hebt seine schwere Plasmakanone die im rechten Arm verstaut ist und feuert ein Plasmageschoss auf Hatchet ab und trifft das offene Maul der Bestie. Er hebt den anderen Arm, an der ein Mehrfach- Raketenwerfer angeschlossen ist und gibt einen Schuss damit ab. Die Rakete wirbelt den am Boden liegenden Dread in die Luft und lässt nur Einzelteile von ihm regnen. Catalyst sah zu Crankcase der sofort verstand.
Crankcase mag ein Kommando- Soldat sein und schon selbstmörderische Angriffe ausgeführt haben, aber hier weis er das er an die Grenze seiner Kraft kommt. Ihm stehen Ironhide, Arcee und Brawn gegenüber und entscheidet sich zu einem taktischen Rückzug.
„Was machst ihr da?“, schreit ihm Crowbar hinterher und lässt dabei eine Nanosekunde etwas nach, was Brawn sofort ausnutzt und seinen Gegner weiter nach hinten drückt, mit einem energischen Schlag befreit er sich aus dem Patt und packt den Dread und schleudert ihn durch die Stahltür.
Als Crowbar wieder aufsteht, befindet er sich direkt neben Soundwave.
„Soundwave. Wir haben da ein Problem…“

Und dieses Problem verdoppelt sich genau in diesem Moment. Durch die geschaffene Öffnung marschiert ein noch größerer Transformer als Ironhide. Er bückt sich durch die Öffnung der Tür. Seine langen Beine sind verhältnismäßig gesehen schlank, doch wirken dennoch stabil, an den Seiten sind je zwei große Räder montiert, sein Oberkörperverbreitert sich und formt muskulöse und gut gepanzerte Schultern. Seine Brustpanzerung besteht aus zwei großen Windschutzscheiben und darunter überlappenden Panzerpaneelen. Sein Kopf ist durch ein silbernes Mundvisier geschützt, zwei mehrfach kombinierte Antennenohren recken sich aus der blauen Panzerung des Kopfes hervor sowie ein heraldischer spitz zulaufende Helmzier.
Die Beine sind in einem dunkleren blau gehalten, der Brustkorb und die Armpanzerung hingegen ist in rot gefärbt.
Sowohl Crowbar als auch Soundwave wird klar das sie gegen diesen Gegner zurzeit keine Mittel haben.
Der Name dieses Autobots war auf ganz Cybertron bekannt, von den Autobots als Hoffnungsschimmer gefeiert, von den Decepticons gefĂĽrchtet und verflucht.
Optimus Prime.
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"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
"Then call them out... There ist battle waiting for use
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« Antworten #20 am: 28. November 2012, 17:34:19 »

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« Antworten #21 am: 30. November 2012, 16:21:14 »

Da ich momentan gut zum Schreiben komme und ich langsam richtig drinn bin, hab ich jetzt auch das nächste Kapitel schon fertig.

Und wie immer: Immer Feedback geben, ich will hören ob es euch gefällt, was ich besser machen kann, welche Charaktere euch noch fehlen und so weiter, so weiter und so weiter...

4. Kapitel: Errungenschaften und Verluste

Dies ist Optimus Prime. Der letzte Prime der vom groĂźen Rat von Iacon bestimmt wurde. Der letzte Prime der den Krieg und den Fall von Cybertron durchlebt hat.
Sein von natur aus edles Wesen und seine Stärke, sind genauso Teil von ihm wie sein geborenes Talent zum Anführer und sein Hoffen, das irgendwann doch noch alle eins werden. Er begegnet seinen Gegnern Angesicht zu Angesicht und kämpft zusammen mit seinen Autobot- Brüdern und Schwestern, weshalb er sich nicht nur Respekt verdient hat, sondern auch den Ruf, dass er jede Schlacht zu den Gunsten der Autobots wenden kann. Seine hellblauen Photorezeptoren visieren Soundwave an und seine rechte Hand verlängert sich zu einer langen einläufigen Kampfpistole, eine blaue Energieleitung versorgt die Waffe an den Seiten mit genügend Energie, um die hochverdichteten Cybertaniumgeschosse über beachtliche Entfernungen abzufeuern. Die Geschosse selbst verfügen über einen begrenzten eigenen Antrieb was sie äußerst Präzise macht. Jetzt hebt der letzte Prime die Waffe und zielt auf Soundwave. Dessen Lautsprecher überschlagen sich und ein schwerer Bass ertönt in der gesamten Halle. Laserbeak setzt zum Sturzflug auf den abgelenkten Bumblebee an, der Scout schlägt zurück, doch der schnelle fliegende Gehilfe Soundwaves weicht den Schlägen und Schüssen aus. Crowbar gibt mit seiner Gatlingkanone Sperrfeuer auf den Eingang ab, der annähernd seine Silhouette entspricht. Die Verzerrung der Schallwellen wird immer stärker und starke Interferenzen treten in den Photorezeptoren alle anwesenden auf, bis auf Soundwave. Als er die Arme gen Boden rammt und die destruktive Energie mit einem markerschütterten Paukenschlag freigibt, zerschneiden die Wellen die Lagerhalle komplett.
Endlich bekommt Bumblebee Laserbeak zu fassen und schleudert ihn quer durch den Raum, dieses geflügelte Biest findet zwar seine Balance im Flug wieder aber greift Bumblebee nicht mehr an, sondern hält auf Soundwave zu.
„Vorsicht, Optimus!“, schreit der gelb lackierte Scout von sich, der seine Deckung verlässt und versucht Soundwave anzugreifen.
Statt zu kämpfen öffnet Soundwave seine verschachtelte Brust und Laserbeak schwirrt wieder herein, genau wie der angeschlagene Frenzy.
Im nächsten Augenblick formt sich Soundwave im Sprung zu einem silbernen SUV, direkt hinter ihm gibt auch Crowbar den aussichtslosen Kampf auf, sieht jedoch eine Gelegenheit den Autobots noch mehr zu schaden. Vor ihm steht der gelbe Autobot- Scout der ungezielte Feuerstöße auf Soundwave abgibt. Mit einem bestialischen Brüllen wirft sich der Dread auf den Scout und holt ihn von den Beinen, seine Pranken reißen an der Brustpanzerung und finden am Kragen des Scouts halt, er reißt sie auf und ein wütender Schlag zertrümmert einige innere Teile. Als ein Geschoss ihn wegfegt sieht er Optimus in seinem Augenwinkel und transformiert sich zu einem schwarzen Suburban.
Die Autobots kämpfen sich aus den eingestürzten Steinplatten frei, Optimus rennt als erster los.
„Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte Optimus und rennt zu dem treuen Scout. In der ferne erklingt die Sirene eines Krankenwagens. Im Augenwinkel erkennt Optimus das Arcee und Brawn Anstalten machen, die Decepticons zu verfolgen.
„Arcee, Brawn! Wir nehmen keine Verfolgung auf, das war eine Rettungsmission“, sagt Optimus gelassen. Der Krieger nickt, doch Arcee schaut nur zu Optimus hinüber.
„Ich weis. Aber es wird andere Gelegenheiten geben“, sagt Optimus.
Ein Rettungswagen fährt in die fast komplett ruinierte Lagerhalle und verwandelt sich noch während der Fahrt und kommt direkt neben Optimus und Bumblebee zum Stilstand.

Eine Energieharpune steckt in der Brust von Thrust, der Seeker versucht mit aller Gewalt sie herauszubekommen, mit der anderen Hand feuert er sporadisch in den Sandwirbel vor sich.
Dann hört er ein Laufgeräusch von Servoeinheiten. Und gibt genau in diese Richtung mit seiner Kanone Sperrfeuer, plötzlich erklingt es von der anderen Seite und er wechselt sein Ziel. Verdammter Staub, denkt er sich. Und dann erkennt er eine weiße Rüstung vor sich und versucht sich vor dem Angriff abzuschirmen. Der Schlag kommt, jedoch nicht frontal sondern von der linken Seite und schneidet tief, sofort greift Thrust wieder an aber bekommt seinen Gegner nicht zu fassen, der macht, für ihn kaum sichtbar, einen seitlichen Salto über ihn und schlägt gleich darauf von der linken Seite zu, nur um sich dann unter dem Gegenangriff wegzuducken und eine Rolle zu machen und am Rücken seines Gegners anzugreifen. Doch statt eines Schlages feuert der Autobot eine weitere Harpune auf ihn ab, die Schulter schmerzt, doch jetzt hat Thurst die Gelegenheit seinen Gegner zu erreichen. Als hätte Jazz nicht damit gerechnet und zieht die Schlinge zu, er tänzelt unter dem Schlag durch und zieht die Energieleitung unter dem Arm des Decepticons durch, mit einer raschen Bewegung umwickelt er das Bein damit und zieht den Seeker zu Boden. Doch dieser hört nicht auf sich zu wehren und gibt mehrere Schüsse auf ihn ab, ein paar treffen Jazz und zerkratzen ihm den Lack, doch aufhalten kann er ihn nicht, seine Klinge fährt hinab und Starscreams Seekern fehlt eines weiteres Mitglied.

Havocs Kanonen jaulen, die eine gibt in moderater Geschwindigkeit große Geschosse auf die umliegenden Gebäude ab, die andere spuckt Explosivgeschosse in hoher Schussfolge aus. Der braun gerüstete Autobot kommt direkt auf Thundercracker zu, doch dieser ist nicht so stur wie Skywarp und weicht den geschickt geführten Schlägen der Klinge aus, als er genug Platz zwischen sich und den Autobot gebracht hat, feuert er mit seinem Neutronen- Sturmgewehr und verschießt ein komplettes Magazin. Am Ende liegt der Autobot am Boden, mehrere Schüsse haben ihn am Bein getroffen, noch mehr in der Schulter und dem rechten Arm.
Ein neues Magazin wird automatisch in die Waffe gelegt und der Lauf zuckt schon hin und her um sich aufzuwärmen…

Dies ist Sideswipe. Er ist ein geschickter Krieger und der wohl Beste in Sachen Geschwindigkeit im Bodenkampf. Seine Füße bestehen aus den Reifen eines Sportwagens, die Aufhängung ist mit Stoßdämpfern ausgestattet und sein schlanker Unterbau formt sich zu einem perfekten Krieger. In seinen Händen hält er eine Mark IV Kampfpistole, die verdichtete Techyonen- Geschosse abfeuert, die sich durch ihren Bohrkopf am Projektil ausweisen. Die andere Hand hat sich hingegen in einen Granatwerfer geformt, der magnetisierte Geschosse abfeuert. Er ist ein erfahrener und gewitzter Soldat, doch seine Schüsse prallen einfach an der starken Panzerung seines Gegenübers ab. Havoc ist mehr als dreimal so groß wie Sideswipe und selbst die Techyonen- Geschosse können seine Panzerung nicht durchdringen. Doch was Sideswipe in diesem Kampf an stärke fehlt, macht er durch seine hohe Geschwindigkeit wett, er weicht dem Beschuss des riesigen Monsters aus und ärgert es immer wieder mit Schüssen aus seinen beiden Waffen, doch selbst wenn Havoc dumm ist, so kann er dieses Spiel nicht ewig mit ihm spielen.
„Bleib… endlich stehen… Autobot!“, schreit ihm der Riese hinterher und gibt noch mehr erfolglosen Beschuss ab.
„Sorry, kann ich nicht, dann verlier ich das Gleichgewicht!“, antwortet Sideswipe und unterstreicht seinen Sarkasmus mit zwei Salven aus seinen Waffen.

Er weis nicht was ihn treibt, aber Wilder folgt seinem rot lackierten Retter, er muss verrückt sein, er will zwar einfach nur wegrennen, aber etwas treibt ihn auch an, diesem Ding zu folgen, egal was es ist, er ist eigentlich erleichtert das er immer noch lebt, und das reicht ihm im Moment. Er ist sich Bewusst das er sich nur wieder in Gefahr begibt. Aber er ist gerade nicht er selbst. Der rote Krieger schwingt sich geradezu spielerisch über das unwegsame Gelände und gibt jetzt schon vereinzelte Salven aus seiner Kanone ab, unter der Vorraussetzung das er eine Position hat, die hoch genug gelegen ist. Wilder sieht kaum etwas durch den Staubvorhang, er hat schon hin und wieder Schwierigkeiten den Roten zu sehen. Doch dann auf einmal nicht mehr, den der Krieger fliegt direkt in seine Richtung und landet nur einen Fingerbreit neben ihn. Wilder erstarrt und wagt nicht einmal nach vorne zu sehen. Tatsächlich erkennt er sogar eine vertraute Silhouette: Es sieht aus wie das Ding was den Stützpunkt vernichtet hat. Als es näher kommt, sieht Wilder das es sich nicht um das Ding handelt, sondern um eines in einer grau/bläulichen Färbung mit Highlights in rot und Silber.
Jetzt kommt sich Wilder wieder einmal komplett dämlich vor. Doch eine kleine Granate explodiert an der Außenhaut des Monsters, er verfolgt die Flugbahn zurück und sieht eine vertraute Gestalt. Es ist keiner diese Roboter, es ist der US- Soldat Vincent der den montierten Granatwerfer an seinem Sturmgewehr abfeuert. Hinter ihm kommt der Italiener herangestürmt und gibt mit zwei Pistolen ebenfalls Beschuss auf das Ding ab. Und wilder wird von jemanden zurückgezogen, es ist Mike, der eine blutige Wunde am Kopf hat.
„Komm!“, schreit er und zieht ihn mit.

Cliffjumper dachte kurz er sei erledigt, doch dann rettet ihm einer dieser Menschen das Leben. Tapfer sind sie ja, dass muss er ihnen lassen. Am boden liegend formt er seine Hand wieder zum Blaster und nutzt Thundercrackers Verwirrung aus. Der Seeker zieht sich form Beschuss zurück und läuft unabsichtlich Jazz genau in die Arme. Beide sehen sich nur kurz, doch jazz reagiert schnell und sein Schildblaster feuert zwei Salven auf den Feind ab, Staub wirbelt als Thundercracker die Düsen auf seinem Rücken nutzt und springt über den Autobot.
„Autobots! Rückzug!“, schreit Jazz. Und transformiert sich in den weiß/blauen Sportwagen (der mittlerweile so aussieht, als hätte er einiges durchgemacht) zurück. Im Sandvorhang sieht man wieso jazz so reagiert, Havoc ist nah und kommt direkt in ihre Richtung. Aus dem Vorhang bricht Sideswipe auf seinen Rädern und wicht dem Beschuss der Explosivgeschosse aus. Direkt hinter ihm fährt ein in Mitleidenschaft gezogener Dacia. Der rote Krieger verwandelt sich in weniger als zwei Sekunden in einen roten BMW und schließt sich der Flucht an.

Wilder rennt so schnell er kann, doch dann kommen die Autos an ihm vorbei, der rote BMW bremst stark und kommt neben ihm zum halten.
„Wenn ihr leben wollt, steigt lieber ein!“, sagt eine Stimme die Wilder zwar kennt aber deren Ursprung sie nicht nachvollziehen kann. Doch er handelt Instinktiv und zieht Mike mit hinein. Wieder denkt er erst nachdem er gehandelt hat und fragt sich, ob das ein Fehler war. Er schätzte ja. Denn der Wagen hatte keinen der ihn fuhr.

In der Uni war einiges los, die meisten waren geflohen, die halbe Stadt war bereits leer. Alex hatte sich entschlossen hier weiterzuarbeiten, er lenkte sich damit ab. Irgendwie fĂĽhlte er sich verantwortlich fĂĽr Joules Tod. Es bestand eigentlich keine Chance, dass sein treuer Assistent noch lebte. Viktor war noch hier, vermutlich schwirrte er noch in der Gegend rum. Doch Alex  wollte die Werte der Energiequelle noch einmal durchchecken. Die Werte sahen eigentlich gut aus, einer der AnschlĂĽsse war etwas locker, doch da konnte nichts passieren, dieser Anschluss war fĂĽr das Notfallsystem zuständig. Danner war ziemlich ĂĽberrascht gewesen, aber jetzt hatte er auf jeden Fall dessen Aufmerksamkeit. Kurz hatte er sogar mit dem Rauswurf gerechnet, doch Tagaki hatte mit seiner Rechnung ĂĽber die Nutzungsdauer der Energiequelle das Ruder rum gerissen. Dieser war kurz nach der Meldung aufgebrochen um seine Familie zu sehen. Er war in seinen silbernen SUV gestiegen, ein Auto um das ihn nicht nur Viktor beneidete, und losgefahren. Vorher hatte er noch seinen groĂźen Koffer aus der Uni gepackt. Gepackt war eigentlich falsch. Nur wenige wussten was er in dem Koffer transportierte, doch Alex wusste es. Es war eine TĂĽftelei von ihm. Er hatte vor einigen Jahren in der Computertechnologie geforscht und hatte den Prototyp eines mittlerweile in die Jahre gekommenes Computer in seinen eigenen Koffer untergebracht, so gesehen trug er einen ĂĽbergroĂźen Laptop bei sich. Schon lächerlich, fĂĽr einen so hellen Kopf, weshalb er es auch geheim hielt, aber jeder hatte so seine Macke. Und lieber das, als wie einen psychisch labilen Mitarbeiter. Er hing eben daran.
Er war überrascht als es an der Tür klopfte und nicht Viktor dort stand, sondern ein örtlicher Polizist. Dieser musterte ihn kurz.
„Doktor Alex Müller?“, fragte er.
„Ja. Was… Oh nein…“, antwortete Alex und ihm wurde offenbar, das gerade das passierte was er schon die ganze Zeit erwartet hatte: Joules war tatsächlich Tod. Da er erst vor gut drei Jahren nach Deutschland gekommen war und er nicht wirklich viel mehr kannte als die Arbeit, war es gut möglich, das Alex einer der ersten Ansprechpartner im Falle für sein Ableben dessen Ableben war.
„Kommen sie bitte mit“, sagte der Polizist und winkte den Doktor mit sich.
Alex folgte ihm, mit etwas widerstreben, vor allem weil der Polizist noch nicht den Grund dieser Visite gesagt hatte. Viktor kam ihnen entgegen.
„Was geht hier vor?“, fragte er eher Alex als den Beamten.
„Sind sie Doktor Viktor Kurze?“, warf der Mann eine Frage ein.
„Ähm… ja? Was ist los?“, antwortete dieser etwas suspekt.
„Sie sollen auch mitkommen.“
„Geht es um Joules? Joules Merel?“, fragte Viktor ganz unverblümt
„Kommen sie mit“, sagte der Polizist mit etwas Nachdruck. Er führte sie raus, dort standen einige Streifenwagen, außerdem ein großer schwarzer Chevrolet Suburban.
„Die wollen mit ihnen reden“, sagte der Polizist und deutete zu dem Fahrzeug, „Ach, noch eine Frage: Wo ist Doktor Tagaki Chang?“
„Der ist schon weggefahren, aber einen Moment, was wollen sie von uns?“, fragte Alex etwas desorientiert.
„Keine Ahnung, die werden ihnen vermutlich einige Fragen stellen“, antwortete der Polizist und stellte eine weitere Frage: „Was fährt ihr Kollege Doktor Chang für einen Wagen?“
„Einen Lamborghini Urus SUV, was sollen die Fragen?“, antwortete jetzt Viktor, der Tagaki schon immer wegen des schicken Autos beneidet hatte.
„Steigen sie bitte ein“, sagte ein anderer Mann von der Seite zu ihnen. Er trug einen schwarzen Anzug und trug keine Marke, dennoch wirkte er vom Auftreten wie ein Beamter, er hatte einen englischen Akzent und dunkles Haar, er war etwas kleiner als Alex, aber auch etwas breiter, vermutlich nur wegen seinen muskulösen Schultern.
„Noch einmal: Was ist los?“, fragte Viktor.
„Es geht um sie und ihre Kollegen, wir haben da einige Fragen“, sagte der Anzugträger.
Alex ergriff die Initiative und stieg in den Suburban, gefolgt von dem leicht murrenden Viktor.
Drinnen saß ihnen ein großer dunkelhäutiger Mann, ebenfalls in einem schwarzen Anzug gegenüber, er hatte militärisch kurzes Haar, und sah auch sonst so aus, als könnte er kämpfen.
„OK, sind wir hier bei diesem Film mit den schwarzen Anzügen und den kleinen Blitzdingern?“, fragte Viktor sarkastisch.
„Nein, ich bin nicht Will Smith“, merkte der dunkelhäutige Mann an und blickte die beiden Doktoren an. Der etwas kleinere stieg zu ihnen in den Wagen und schob die Tür hinter sich zu. Viktor wollte sich schon fast wieder wehren, doch Alex bremste ihn mit seiner Hand auf der Schulter.
„Kennen sie diesen Mann?“, fragte der dunkelhäutige Mann und zeigte ihnen ein Foto, das Joules Merel abbildete.
„Ja, den kennen wir, sie kennen wir nicht“, antwortete Viktor mit giftig.
„Oh, tut mir leid, dass wir uns nicht vorgestellt haben: Ich bin Agent Paul und mein geschätzter Kollege hier heißt Bruce, wir sind von der CIA.“

Er wachte auf, konnte sich jedoch nicht rühren, er war vermutlich noch in der Lagerhalle, die Decke sah so aus, wie die in der Lagerhalle, oder täuschte er sich? Nein, er wurde bewegt. Oder doch nicht? Komischerweise spürte er keinen Schmerz. Konnte er sich doch bewegen… Ja, konnte er, er hob seine Hand und hielt sie sich vor sein Gesicht, aber er spürte nichts, er war nicht müde, aber wollte schlafen. Doch etwas in ihm schrie: „Steh auf!“
Doch er wollte nicht. Wieder einschlafen… Ja, das wollte er. Doch dann holte ihm ein stechender schmerz zurück, kurz bevor er seine Lider komplett schließen konnte. Schlief er noch in seinem Auto? Vermutlich hatte er den Termin mit dem Vorstand verpassen. Wie dumm. Andererseits, er war nie den großen Robotern begegnet. Nie dem Silbernen. Und dann verschwammen seine Erinnerungen. Wie sehr er sich wünschte noch zu schlafen. Aber dann sollte er langsam aufwachen. Wieder dieser Schmerz, er strahlte von seiner Schulter bis in seine Brust, doch dann war er wieder weck.
„Wir verlieren ihn“, hörte er eine Stimme sagen.
„Noch mal!“, befahl eine andere.
Und wieder dieser stechende Schmerz. Diesmal intensiver.
„Das wird nichts!“
„Zufuhr erhöhen“, sagte die andere Stimme wieder.
Und dann wachte er auf.

Was wäre geschehen, wenn er nicht in den roten BMW gestiegen wäre? Was wäre passiert, wenn er einfach weggelaufen wäre? Was wäre passiert wenn er an diesem Morgen nicht von Warren aufgeweckt worden wäre? Was waren diese Dinger? Wieso töteten sie Menschen? Wieso gab es andere die sich gegenseitig bekämpften? Wie konnten sie sich in Kampfflugzeuge verwandeln? Woher kamen sie? Wer hatte sie hergestellt? Und wer fuhr diesen Wagen? Das waren die Fragen die sich Wilder im Moment stellte. Die Auto- Kolonne fuhr so schnell aus der Stadt wie irgend möglich. Hinter ihnen kamen Schüsse runter, doch sie verfehlten sie alle. Sie fuhren in den angrenzenden Wald. Mike und er saßen auf den Hintersitzen des Autos, vorne saß kein Fahrer, das Lenkrad drehte sich von selbst, der Gang legte sich selbst ein und bei genauem Hinsehen fiel Wilder auf das selbst das Gaspedal, die Bremse und die Kupplung von selbst bedient wurden. Als sie weit genug im Wald waren verlangsamte sich die Kolonne aus den vier Autos etwas, blieb aber in Bewegung.
„Also? Wer hat Lust auf etwas Musik?“, fragte eine Stimme die aus dem Auto kam, aber anscheinend keinem gehörte.
„Wer hat das gesagt?“, fragte Mike hektisch und nahm dabei Wilder die Worte aus dem Mund.
„He! Wir kennen uns! Du warst der den ich vor dem Kätchen gerettet hat!“, sagte die selbe Stimme zurück.
„Ruhe! Wo- Was? Mist, was ist hier los?“, fragte diesmal Wilder.
„Okay, Fragen werden beantwortet, ich bin Cliffjumper und bitte übergebt euch nicht auf meinen Rücksitzen, okay?“
„Ich verlier den Verstand- die werden uns töten“, stammelte Mike leise.
„Ich glaube das hätten sie dann schon längst getan“, stellte Wilder klar, war dieses Auto der rote Krieger? Gut möglich, die Farbe passte, selbst die Brust des Roboters sah so aus wie die Motorhaube des Autos, auch einige andere Teile, wie die Schultern passten zu den Seiten des BMWs. Und die Stimme passte auch. Ja, dieser Wagen, dieser Roboter hatte ihn vor diesem metallischen Panther gerettet. Und ihm am Leben gelassen. Aber das hieß… das dieses Ding auch so ein… Ein Formwandler war.
„Du bist der rote Krieger, richtig?“, fragte Wilder immer noch ungläubig.
„Roter Krieger, das gefällt mir… aber ich bevorzuge Cliffjumper“, sagte das Auto.
„Ja, gehört und verstanden“, sagte die selbe Stimme, aber nicht zu Wilder oder Mike.
„Was?“, fragte Mike diesmal.
„Wir haben befehle bekommen… Wolltet ihr schon mal nach Deutschland? Ich leg etwas Pop und Rock auf, ist das Okay?“, fragte Cliffjumper.

Die Sonne ging unter nach diesem ereignisreichen Tag. So viel war passiert. Starscream ging gerade die Berichte durch, sowie die Aufzeichnungen die er von Thundercracker erhalten hatte.
„Soundwave wurde ebenfalls angegriffen… Das Ziel wurde verloren“, stellte er fest. Er war bei dem Kampf bei Cameri nicht anwesend gewesen, aber seine Luftangriffs- Streitmacht war kläglich gescheitert. Zwei seiner Seeker waren nur noch Altmetall. Thundercracker baute gerade Skywarp wieder zusammen. Nur Havoc, diesem dummen Haustier, war es zu verdanken, dass die Autobots zurückgeschlagen wurden.
Thundercracker nutzte einen HochleistungsschweiĂźer, der wie sein Neutronensturmgewehr aus seiner Hand entstand, um Skywarps geretteten Arm wieder an seinen Anschluss zu bringen.
„Du kannst froh sein, dass die Klinge des Autobots so gut geschliffen war.“
„Halt die Klappe, Thundercracker! Ich hab wenigstens gekämpft“, beschwerte sich Skywarp.
„Wahrlich… Nach einer kurzen Analyse deines Gegners hättest du gewusst, dass du ihn besser aus der Entfernung abgeschossen hättest“, hielt Thundercracker dagegen.
„Halt die Klappe, und mach weiter“, maulte der angeschlagene Seeker.
Starscream kam zu ihnen, sie hatten sich ein Versteck in den nahen Bergen gegraben, die Menschen nannten diese Aneinanderreihung von Gestein die Alpen. Irgendwann würden es selbst diese Fleischlinge bemerken, dass einer ihre Städte komplett vernichtet war. Und Starscream war sauer, das seine Seeker, die einst auf Cybertron zu den gefährlichsten Verbänden der Decepticon- Armee gehört hatten, so kläglich an vier Autobots gescheitert waren. Thundercracker hatte zwei der vier ohne Zweifel identifiziert, der eine war Jazz gewesen, Optimus’ kleiner Gehilfe, der andere Cliffjumper, der Scout und Soldat der mit verantwortlich dafür war, das die Gefängnisfelder von Kaon mittlerweile leer waren (ein dunkler Tag, der auf Soundwaves miserablen Gegenmaßnahmen beruhte, dass jedenfalls hatte stets Starscream gesagt).
„Also, welcher von euch beiden Narren hat die Autobots verloren?!“, fragte der Anführer der Seeker aufgebracht.
„Du warst nicht dort, Starscream! Ich konnte nicht fliegen, du musst schon unseren… Wissenschaftler fragen“, schnauzte Skywarp zurück und wurde wegen seines Kommentars mit einem Schweißstrahl an einem seiner Nervenzentren belohnt: „Autsch!“
„Ruhe, Skywarp! Wie gesagt, wir waren in Unterzahl. Und die Autobots fuhren mitten in bewaldetes Gebiet, wir mussten die Verfolgung abbrechen“, hielt Thundercracker dagegen und korrigierte den Winkel seines Schweißers.
„Ihr seid beide Narren! Havoc hätte aus diesem Wald Kleinholz gemacht!“
„Negativ, Commander Starscream- Meine Scans haben ergeben das Havocs Munitionsreserven- zu diesem Zeitpunkt- nicht mehr ausgereicht hätten um den Wald zu zerstören, wir haben zu viel Energon bei dem Kampf und der Zerstörung der Stadt verbraucht.“
„Ich habe genug von deinen Scans, Thundercracker!“
„Wir haben kaum noch Energon, es derartig zu verschwenden, wäre ein Fehler gewesen“, rechtfertigte sich Thundercracker
„Ach, dass darfst du dann auch Megatron erklären, wenn er hier ankommt“, entgegnete Starscream.
„Megatron? Er kommt hier her?“, fragte Skywarp.
„Ja… Soundwaves Bericht zufolge ist er einer vielversprechenden Spur auf den Versen und außerdem hat er einen alten Bekannten getroffen“, sagte Starscream mit freudigem Unterton.
„Ist es der, an den ich denke?“, fragte Skywarp ungeduldig.
„Seit wann kannst du denn denken?“, fragte Thundercracker dazwischen.
„Genug! Ja, Optimus Prime hat sich gezeigt“, antwortete Starscream und legte ein nachdenkliches Gesicht auf.
„Aber nun, da mein Heer Verluste erlitten hat, muss ich den Zeitpunkt, meines Angriffs besser planen“, sagte er nachdenklich und leise genug damit Havoc sie nicht hörte.
„Dann sollten wir- ich meine ihr- eure Pläne vielleicht verschieben?“, fragte Thundercracker.
„Nein! Optimus wird ihn ablenken, wenn das Licht des letzten Primes erlischt und Megatron genug geschwächt ist, werde ich meine Chance ergreifen. Und meine Bestimmung erlangen. Als Anführer der Decepticons!“

Und dann wachte er auf.
Und fand sich in seinem Alptraum wieder. Er sah am Anfang nur die Kristallaugen. Grün und rund. Doch dann sah er mehr, als er wollte. Über ihm stand einer dieser Roboter. Sein Körperbau war asymmetrisch, dass Grundgerüst war gleich, aber auf der einen Schulter war ein großer Schild angebracht, vermutlich um ihn vor Beschuss zu schützen, der Kopf vermittelte zwar etwas Edles und auch beruhigendes. Die andere Schulter waren ein Flickenteppich aus Scheinwerfern und Leuchten, kombiniert mit einem Drahtgestell und einer Ansammlung von verschiedenen Werkzeugen. Die Brust war symmetrisch aufgebaut, die Panzerung war sicherlich stabil, auch wenn sie weniger auf direkte Kämpfe ausgelegt war. Die Beinpanzerung hatte dasselbe Konzept wie die Panzerung der Schultern, die eine Seite gepanzert, die andere mit Werkzeug bespickt. Er war in einem leicht grünlichen gelb lackiert, einige Stellen waren in rot und in weiß gehalten.
Im ersten Moment wusste er nicht was er sagen sollte.
„Wo bin ich?“, fragte er geistesabwesend.
„In Sicherheit“, antwortete der Riese und ein zweiter trat an seine Seite. Dieser war geringfügig kleiner als der andere, sein Torso hatte die Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks, er war an den meisten Stellen blau lackiert und angewinkelte Fensterscheiben bildeten den Brustpanzer. Seine Arme waren recht lang und endeten in langgliedrigen Fingern, sein Kopf war sogar fast menschlich, bloß aus Metall. Dünne Drähte stellten fallende Haare dar, inklusive eines kleinen Schnurrbartes.
„Du hast ihn repariert Ratchet, nicht schlecht.“
« Letzte Änderung: 30. November 2012, 19:04:54 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #22 am: 20. Dezember 2012, 15:48:32 »

So, das nächste Kapitel ist in der Endfertigung und wird noch vor Weihnachten (und wie einige glauben), dem Weltuntergang fertig gestellt werden, damit ihr am JĂĽngsten Tag auch was zu lesen habt  Zwinkernd

Wie immer als Spoiler, der Titel:

Tod aus den Sternen

AuĂźerdem wird Kapitel 5 das vorletzte aus Teil 1. Und soviel will ich schon mal verraten, in kapitel 2 wird es einige...

RĂĽckblicke nach Cybertron geben.
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« Antworten #23 am: 20. Dezember 2012, 18:39:16 »

So, viel SpaĂź beim lesen, ich muss noch einige Fehler ausbessern, aber ich wollte das Kapitel noch vor Weihnachten zu Ende bringen, daher gilt: "Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten."
Ansonsten wieder das ĂĽbliche:
- Konstruktive Kritik ist erwĂĽnscht
- Wer tolle Ideen hat, darf sie posten
- Ăśber Feedback freue ich mich sogar sehr
Oder kurz: KIF (sorry, fĂĽr das zweite "F" ist mir nichts eingefallen...)


5. Kapitel: Tod aus den Sternen

Sie fuhren die Nacht durch. Obwohl er sich gewehrt hatte einzuschlafen, war er mit der Zeit eingedöst. Sie saßen auf den Rücksitzen, während das Auto von selbst gesteuert wurde.
Wilder nutzte seinen ganzen Mut und zog sich etwas aus seinem Sitz heraus und blickte ĂĽber den Fahrersitz aufs Lenkrad.
„Also… was bist du?“, fragte er vorsichtig.
Das Auto fuhr weiter, er war ein guter Fahrer, auch wenn er meistens die Geschwindigkeit übertrat. Hatte er ihn nicht gehört? Sie fuhren wieder an einem Verkehrsschild vorbei, darauf stand klar und deutlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60. Dieser Cliffjumper fuhr hingegen mit 85 km/h daran vorbei.
„Diese Schilder mit den Zahlen bedeuten außerdem langsamer fahren…“, sagte er.
„Eh… was?“, fragte der BMW verwirrt.
„Das ist ein Verkehrsschild, darauf steht wie schnell man fahren darf“, stellte Wilder klar und legte dabei einen Ton auf, als würde er es einem Kind erklären.
„Nicht frech werden… Ich weis was die zu bedeuten haben“, antwortete Cliffjumper.
„Entschuldige, aber es kann sein das man geblitzt wird, wenn man zu schnell fährt.“
„Geblitzt?“
„Oh man… geblitzt, weist schon, Blitzer und zu schnell fahren- Blitzerfoto?“, fragte Wilder mit etwas Sarkasmus in der Stimme.
„Ach! Das war also dieses Ding am Straßenrand!“, jubilierte das Auto zurück.
„Oh man. Das man das euch nicht beigebracht hat…“, sagte Wilder und sank zurück auf seinen Sitzplatz.
„Beigebracht hat man uns nichts, wir haben es gelernt, als wir herkamen“, sagte Cliffjumper
„Was?“, fragte Wilder von frischer Neugier gepackt.
„Wir haben es gelernt, über ein weltweites Informationsnetz.“
„Das Internet?“, fragte Wilder zurück.
„Ja.“
„Moment! Herkamen?“, fragte Wilder und glaubte jetzt wirklich an Vincents Alien- Theorie. Er zog sich wieder hoch.
„Herkamen, ja, wir sind vor gut einem Solar Zyklus gelandet… Tschuldigung vor einem Tag.“
„Von wo?“, fragte Wilder aufgeregt.
„Na von da oben…“, sagte Cliffjumper und auf dem Display erschien eine nach oben deutende Hand.

Am Ende kamen sie zu einen etwas verfallenen Parkplatz, ein „Geschlossen“ -Schild an dem Schranke des Parkplatzes sollte eigentlich deutlich machen, dass hier niemand mehr parken sollte, doch da ein Großteil der Schranke bereits in Einzelteilen auf dem Boden lag, hatte das wohl nichts mehr zu sagen.
Die Kolonne hielt an, das Rucken bewirkte das Mike endlich aus seinen Träumen aufwachte.
Der weiße Sportwagen verwandelte sich als erstes zum Roboter, dass Gesicht dieses Roboters wurde zum Teil von einem hellblauen Visor verdeckt. Die Seitenteile der Front formten die Schultern, während ein großer Teil der Motorhaube die Brust panzerte. Danach verwandelte sich das rote Auto mit den weißen Rennstreifen ebenfalls in einen Roboter, der jedoch gut mehr als einen Kopf größer war als der weiße. Er stand gut ausbalanciert auf zwei Rädern, er war offensichtlich dafür konstruiert möglichst schnell und beweglich zu sein. Die beiden Rennstreifen waren an die Arme des Roboters gewichen, jedoch waren einige Stellen der Brust (die ebenfalls rot war und, wie Wilder vermutete, aus einigen inneren Teilen des Autos bestanden) ebenfalls mit weißen Markierungen versehen, so auch der Kopf der in vier Kämmen endete, wo an jedem ein kleiner weißer Streit aufgetragen war. Dann öffnete Cliffjumper die Türen.
„Die Fahrt endet hier, bitte alle aussteigen“, sagte er mit etwas Witz in der Stimme.
Mike tat sich sichtlich schwer damit auszusteigen, er war noch immer schläfrig. Aber Wilder ging es nicht besser, er hätte ebenfalls schlafen sollen, denn er war Todmüde. Seit dem er auf dem Stützpunkt in seinem zerstörten Flieger aufgewacht war, hatte er kein Auge mehr zugemacht. Und das kam ihm wie eine Woche vor. Er fühlte sich alt. Richtig alt. Seine letzte Mahlzeit war auch schon lange her, aber darüber wollte er nicht wirklich nachdenken, dann bekam er nur Hunger.
Kurz nach dem sie ausgestiegen waren, wurden die Reifen des Autos eingezogen, Aus den Kotflügeln formten sich Schultern und Teile des Innenlebens hoben die Karoserie an, aus dem Heck entstand gut gepanzerte Beine und die Motorhaube formte sich zum Brustpanzer. Der letzte der Roboter verwandelte sich und vor ihnen stand ein weiterer Metallmann. Die braune Panzerung an den Schultern und den Beinen war von der Fahrzeughülle, die Brust war aus Teilen des Motors und einigen Innenteilen des Autos entstanden, hinter seinem Rücken stachen vier einzelne Flügel, die vermutlich eher zur Dekoration dienten und beim Laufen hin und wieder ein klapperndes Geräusch erzeugten. Tatsächlich waren die zwei inneren und voluminöseren die Schwertscheiden des Kriegers. Die Griffe der einschneidigen Schwerter ragten etwas daraus hervor.
Zu Wilder und Mike gesellten sich, die aus dem braunen Auto ausgestiegenen, bekannten Gesichter Vincent und Andrè. Beide sahen genauso mitgenommen aus, wie sich Wilder fühlte. Der Italiener hatte eine kleine aber blutige Kopfwunde erlitten.
Doch sie waren nicht alleine auf diesem Parkplatz. Aus einer dunkeln Ecke warfen plötzlich Scheinwerfer ihr Licht auf die Anwesenden. Der Wagen kam näher. Es war ein eckiger SUV in Silber. Auf der Motorhaube befand sich das komische Symbol das Wilder schon zuvor an einige Stellen auf der Außenpanzerung von den anderen Vieren gesehen hatte. Es handelte sich um seltsames teils eckiges Gesicht, was es damit auf sich hatte, wusste Wilder nicht, vermutete aber das dies eine Art Herkunftssymbol war. Mitten in der Fahrt drehte sich der vordere Teil des SUV bis zu den Vordertüren einmal um die eigene Achse, dass komplette Dach brach auseinander und die Vordertüren wurden unmöglicher weise ins innere gezogen. Aus der Motorhaube entstanden Füße und aus dem hinteren Teil des Autos wurde ein gedrungener Torso. Die breiten Arme endeten in großen Fäusten.
„Wieso habt ihr so lange gebraucht?“, fragte der gedrungene Faustkämpfer und blickte dann auf die vier Menschen: „Wer sind die?“
„Freunde“, antwortete Cliffjumper und tauschte einen kurzen Blick mit Wilder.
„Ah, nun gut“, sagte der Faustkämpfer.
„Also… habt ihr was genaueres rausgefunden?“, fragte Vincent leise.
„Nicht viel…“, flüsterte Wilder zurück: „Aber sie sind… Außerirdische.“
„Wir sind keine kleinen grünen Männchen, Kleiner“, antwortete der Faustkämpfer.
„Wo sind unsere Manieren?“, fragte Sideswipe und schaute kurz in der Runde rum, während er die Arme theatralisch hob.
Cliffjumper nickte dem weiĂźem Roboter zu.
„Du kennst mich bereits- Mein Name ist Cliffjumper und das sind…“, sagte er zu Wilder und den anderen Menschen und deutete auf den weißen Roboter mit den blauen Streifen: „… ist Jazz, unser Teamleader…“, dann deutete er auf den rot lackierten Krieger mit den Reifenfüßen: „das ist Sideswipe und der schweigsame da…“, jetzt deutete er auf den Schwertkämpfer: „ist Stormblade, der Nörgler dort ist Gears.“
Der Faustkämpfer blickte zu Cliffjumper hoch:
„Musst du grade sagen, Cliff!“, beschwerte er sich.
„Ja, sehr schön. Jetzt wissen wir eure Namen, aber nicht was ihr seit, von wo ihr kommt, wer euch gemacht hat, was ihr wollt, wieso ihr…“, schimpfte Vincent wurde jedoch unterbrochen.
„Ganz cool, Junge, reg dich ab“, warf Jazz ein.
„Wir sind Autobots, um eure erste Frage zu beantworten, kleiner Soldat“, beantwortete Sideswipe eine der Fragen. Dabei ging er etwas in die Hocke, was mit den Rädern an den Füßen für so eine große Gestalt einiges an Balance verlangte, schätzte Wilder.
„Die Jungs die euren Stützpunkt zerstört haben und die Stadt, dass sind die Decepticons“, klärte Cliffjumper auf. Wilders inneres Auge wanderte zurück zu dem Zeitpunkt als sein Kampfjet sich in einen riesigen Roboter verwandelt hatte. Nie im Leben hatte er solche Angst verspürt.
„Und das sind eure Feinde, oder? Ich meine ihr habt sie sicher nicht angegriffen weil ihr uns verteidigen wolltet, oder?“, fragte Mike und nahm Wilder wieder die Worte aus dem Mund.
„ist richtig, aber wir wollen euch helfen, alles klar?“, fragte Jazz und ging einen Schritt zurück, während er an einem seiner Arme herumfummelte.
„Ja, aber wo kommt ihr her?“, fragte Wilder. Ihm war schwindelig. Ja, klar Außerirdische. Das erklärte einiges, warf aber noch mehr Fragen auf.
 â€žWir kommen vom Planeten Cybertron“, antwortete Cliffjumper.
„Ja und wieso bekämpft ihr euch nicht dort?“, fragte Vincent langsam ungeduldig.
Eines musste man dem Mann lassen, er war entweder tapfer oder ziemlich dumm, sich so weit vorzuwagen.
„Weil unsere Welt zerstört wurde, von diesem Krieg. Deshalb. Und wir wollen eure Welt vor demselben Schicksal retten“, antwortete Sideswipe und rollte einige Meter zu ihm und bückte sich gerade weit genug hinunter um Vincent folgendes zuzuflüstern: „Und solltest du uns noch mal unterbrechen… Nun du hast gesehen, was wir anrichten können.“
Ein Grinsen breitete sich auf dem Gesicht von Sideswipe aus, Cliffjumper legte seine Hand auf die Schulter und drĂĽckte ihn etwas zurĂĽck. Bemerkenswert war jedoch, das Vincent keinen Zentimeter gewichen war, dass war kein Mut, das war einfach Dummheit.
„Aber wieso die Erde?“, fragte Mike und schaute in die Gesichter der riesigen Roboter.
„Nun, die Decepticons sind hier gelandet wegen des Energons“, sagte Cliffjumper.
„Dem was?“, fragte Mike zurück.
„Also echt! Energon?! Ihr wisst wohl gar nichts, was? Es ist unser Treibstoff, ohne es funktionieren wir nicht, wir treiben unsere Maschinen damit an, wir laden damit unsere Waffen und… nun wir nutzen es für alles“, erklärte Gears verärgert.
„Die Decepticons sind hier… nun, wir können nur vermuten das sie Energon wollen.“
Mike sah zu Wilder, der zuckte nur mit den Achseln.
„So was hab ich noch nie gesehen…“, überlegte Mike.
„Nicht? Aber warum sind die Cons dann noch hier?“, fragte Cliffjumper mehr zu seinen Kameraden. Jazz wechselte kurz einen Blick mit den anderen Teammitgliedern.
 â€žNoch eine Frage: Wer hat euch hergestellt?“, fragte Mike.
„Wer hat euch hergestellt?“, fragte Sideswipe zurück und legte ein strahlendes Lächeln auf.
„Also… ihr seid Lebewesen?“, fragte Mike ungläubig und wich dabei einen Schritt zurück.
„Einhundert Punkte“, sagte Jazz, dann blinkte ein bläuliches Licht an seinem Handgelenk auf.
„Woher könnt ihr so reden?“, fragte Mike.
„Sie haben es… gegoogelt“, antwortete Wilder bevor einer der Autobots antworten konnte.
Mike schaute ihn verdutzt an.

Das neue Versteck der Dreads war eine geschlossene Fabrik, das heruntergekommene Gebäude war einsturzgefährdet und sollte bald abgerissen werden.
Soundwave war schon lange weg, er hatte eine neue Spur und hatte seine kleinen Gehilfen mitgenommen.
Crowbar stand schweigend an einem der Fenster, weit genug weg um nicht gesehen zu werden, aber auch nah genug daran um die vorbeifahrenden Autos zu sehen. Er hasste sie. Er hasste eigentlich alles. Deshalb hatte er sich den Decepticons angeschlossen. Diese Insekten, die diesen ganzen Planeten bevölkerten, was waren sie schon? Sie sollten sie einfach alle töten. Sie sollten ihre Städte einfach einreißen. Aber Soundwave hatte diesen Vorschlag verneint. Er hatte ihnen einige Daten vorgelegt, anscheinend war dieses Insekt das sich Joules Merel nannte, oder genannt hatte, ein Wissenschaftler, der derzeit an einem Energieprojekt gearbeitet hat, tatsächlich sprach vieles dafür das er genau das hatte, was die Decepticons brauchten. Nun war Soundwave wieder unterwegs, eine zweite Spur, wie er gesagt hat. Nicht das sich der Bodenkommandant rechtfertigen musste. Er hatte die Dreads nicht mitgenommen, Crowbar war das nur Recht, er mochte Soundwave nicht, er war ihm zu… zu fanatisch. Zu rechtschaffen gegenüber Megatron. Er schaute zu Crankcase, den hasste er auch.
Crankcase reinige seine Kanone, die er sonst auf seinem RĂĽcken verstaut hatte. Catalyst richtete den StĂĽtzpunkt weiter ein, er hatte einige Computer der Menschen umfunktioniert und sich zusammen mit den anderen Decepticons auf der Erde auszutauschen.
Dieser Narr Starscream! Den hasste Crowbar auch. Und seine Seeker. Der Dummkopf Havoc war auch bei ihnen, er fragte sich ob er endlich einen vollen Satz aussprechen konnte, vermutlich nicht ohne Denkpausen. Das die anderen beiden Dreads einfach abgehauen waren, das hatte Crowbar wirklich enttäuscht. Diese Feiglinge…
Dann hörte er Catalyst.
„Starscreams Seeker hatten Feindkontakt… Also ist Optimus nicht alleine hier“, sinnierte Catalyst. Er richtete seinen Blick nicht von dem grün schimmernden Bildschirm.
„Autobots sind nie alleine“, stellte Crankcase fest, ohne dabei die Augen von seiner Kanone zu nehmen. Er reinigte gerade die Beschleunigerkammer.
„Halt, dass ist nicht möglich…“, Catalyst klang schockiert.
„Was ist? Hat der Narr sich selbst hochgejagt?“, fragte Crowbar ungeduldig.
„Er kommt hierher.“
Crankcase schaute auf. Crowbar kam einige Meter auf Catalyst zu. Er schaute ihn fragend an.
„Megatron.“

Ratchet hatte dem Menschen eine Beruhigungsinjektion gegeben, er war hysterisch geworden, einerseits verständlich. Aber trotzdem. Er schlief jetzt auf der improvisierten Trage, aus einigen Tüchern und einem Metallgestell. Sie würden, wenn sie noch länger hier blieben, bald entdeckt werden, dass wusste Ratchet. Jeder von ihnen wusste es. Brawn und Arcee waren auf Patrollie. Wheeljack durchsuchte grade die Reste des Decepticon- Verstecks, um eventuell noch etwas Brauchbares zu finden. Die Cons waren geflohen, dass sie einige Daten zurückgelassen haben, war wahrscheinlich. Bisher hatte Wheeljack jedoch nichts gefunden.
Er überprüfte kurz die Vitaldaten des Menschen. Nichts ungewöhnliches, jedenfalls nicht für einen Menschen, der all das durchgemacht hatte. Er musste in naher Zukunft in ein Krankenhaus. Einige der Rippen waren angeknackst. Er hatte einige Entzündungen und Ratchet hatte vorsichtig einige Splitter aus dem Rücken und den Schulter entfernt. Ratchet war geschickt und hatte den Menschen so gut wie irgend möglich verarztet und er war auch stabil. Hinter ihm verband Wheeljack einige Konsolen mit seinen Daten- Anschlüssen. Er murmelte etwas vor sich her. Der Boden erzittere etwas als Optimus einen Schritt neben Optimus tat.
„Und? Wie geht es ihm?“, fragte Optimus.
„Besser, er ist stabil. Aber, er benötigt dennoch einen Arzt… einen menschlichen Arzt“, antwortete Ratchet und schaute zu seinem Anführer hoch.
Optimus nickte: „Was wollte Soundwave von ihm?“
„Ha!“, schrie Wheeljack hinter ihnen und die beiden Autobots drehten sich zu dem Wissenschaftler um.
„Was ist?“, fragte Ratchet.
Wheeljack drehte sich zu ihnen um und übertrug die Daten der Decepticon- Konsolen zu seinem eingebauten Projektor in seiner Handfläche. Das Bild baute sich schnell auf.
Es zeigte mehrere geöffnete Datenfenster, Personalausweise, Krankenakten und alles was es über diesen Menschen zu wissen gab. Joules Merel. Einige der Daten waren nutzlos für Soundwave gewesen, doch Wheeljack hatte etwas von Belang gefunden: Merel hatte an einem Energieprojekt gearbeitet, oder er arbeitete noch daran. Natürlich war Soundwave darauf angesprungen.
„Also suchen sie hier tatsächlich Energon?“, fragte Ratchet etwas ungläubig.
„Mehr als das. Es scheint Soundwave hat weitaus mehr als diesen einen Menschen gefunden. Hier sind drei weitere Namen: Alex Müller, Viktor Kurz und Tagaki Chang. Alle möglichen Daten zu diesen Personen.
„Wir müssen diese Männer finden. Sie sind in größter Gefahr“, stellte Optimus fest.
„Moment… Was ist das?“, fragte Wheeljack laut. Plötzlich veränderte sich das Bild wieder. Eingehende Daten. Dann erschien eine Anzeige aus dem Orbit. Ein Bild. Ein Signal. Ein Umriss eines Schiffes. Die Nemesis.
„Megatron…“, sagte Optimus mit tiefen Schmerz in der Stimme.

„Was ist mit der Nemesis?“ fragte Skywarp als er den Flug des dreizackförmigen Schiffes zur Erde auf dem Display sah.
„Sie ist zu schnell… Wenn sie nicht bald bremst wird sie unangespitzt in den Boden rammen“, informierte Thundercracker die anderen beiden Seeker.
„Sollten wir sie nicht informieren?“, fragte Skywarp.
„Ein Witz, Skywarp? Wenn Megatron auf der Erdoberfläche zerschellt, brauchen die Decepticons einen neuen Anführer!“, sagte Starscream, immer noch leise genug damit Havoc, der den Eingang zur Höhle bewachte, sie nicht hören konnte.
„Wartet… das ist keine Landung…“, sagte Thundercracker und tippte mehrmals auf einige der Schaltflächen, der Bildausschnitt vergrößerte sich.
„Sie ist schwer beschädigt. Interessant. Das ist ein Absturz“, klärte Starscream die anderen beiden auf.

Der Komet schnellt Richtung Erde. Als er die Atmosphäre durchdringt steht er in Flammen, Panzerplatten reißen ab. Explosionen erschallen. Wrackteile trennen sich von dem flammenden Metallklumpen und rasen mit ihm zur Erde. Durch starken Wind wirbelt das Schiff hin und her. Die Trümmerteile zerspringen und werden ebenfalls vom Kurs abgebracht. Der nächtliche Himmel färbt sich rot.

Es war eine unwirtliche Kälte. Wäre Dimitri nicht hier aufgewachsen, würde er wahrscheinlich noch mehr zittern. Er stampfte durch den hohen Schnee und hatte stets Mühe den versunkenen Stiefel wieder mit aus der Schneemasse zu ziehen.
Vor ihm sah er Marko und Joseph. Beide in ihre gefütterten Unformen eingewickelt wie er. Zum Glück schneite es nur etwas, daher war die Sichtweite sehr gut. Worum gingen sie eigentlich Patrollie? Russland war doch nicht in Gefahr. Hätte er das gewusst, hätte er sich nie freiwillig gemeldet. Er schaute in den klaren Sternenhimmel.
„Dimitri! Halt schritt!“, sagte Marko und winkte den vermummten Soldaten nach vorne.
Er beschleunigte seinen Schritt etwas, in Anbetracht des Schnees war das gar nicht so leicht, und fing an zu schwitzen.
„Und wie geht’s Kaya?“, fragte Joseph Marko.
„Der geht’s gut, und jetzt halt die Klappe“, antwortete Marko und schlug seinem Kollegen sanft auf die Schulter. Als Nachdruck, damit Joseph endlich aufhörte zu nerven.
Wieder schaute Dimitri in die Sterne.
„Äh… Marko?“, fragte Dimitri und deutete gen Himmel.
„Was?“, fragte Marko und schaute zuerst zu Dimitri und dann in den Sternenhimmel.
„Was zum…“, sagte Joseph als er den langsam immer rötlicher werdenden Himmel.
„Los! Zum Stützpunkt!“, schrie Marko und bewegte sich so schnell er konnte in Richtung der Drahtumzäunung des Stützpunktes.
Dimitri lief etwas langsamer, seine Augen von dem Schauspiel im Nachthimmel angezogen. Er sah die flammenden Lichter. Sie kamen näher. Schnell näher…

Dies ist das Ende der Nemesis, Megatrons persönlichem Schlachtschiff. Schnell, gut gepanzert und überdurchschnittlich gut bewaffnet. In der Schlacht von Iacon hat die Nemesis tausende Autobots vernichtet aber der berühmteste Abschuss war das größte Bollwerk der Autobots: Fortress Maximus.
Megatron hatte schon viele Schiffe. Die Harbinger, zerstört bei einem Angriff auf die Hydrax- Schlucht. Die Prosecutor, verloren beim Kampf in den Sonic Canyons. Und noch einige mehr. Der Anführer der Decepticons wirft sich mitten in den Kampf und seine Schiffe leiden nicht selten daran. Und nur die tapfersten (und todesmutigsten) Piloten dienen und dienten an Bord dieser Schiffe.

Das Hauptwrack selbst schlägt einige Kilometer weit entfernt in einem vereisten See ein. Eine Welle aus aufgewirbeltem Schnee überflutet im Umkreis von hunderten Metern die Ebenen. Trümmerteile schlagen in weitem Umfeld ein und richten Zerstörungen an. Doch es ist nicht vorbei. Bevor die drei russischen Soldaten ihren Stützpunkt erriechen treffen sieben flammende Kometen kurze Zeit nach den Trümmerteilen auf der Oberfläche auf. Einige schlagen in Gebäuden auf, andere landen direkt auf den betonierten und verschneiten Plätzen, andere reißen flammende Gräben in den Stützpunkt. Dutzende sterben. Doch das ist nur der Anfang. Der aufgewirbelte Schnee nimmt einen die Sicht. Rauch steigt auf und erfüllt die Nasen der russischen Soldaten. Ihre Augen füllen sich mit Tränen durch den stechenden Rauch.
Jetzt rennt Dimitri an Marko und Joseph vorbei durch den kniehohen Schnee.
„Was war das?“, schrie Marko über den allgemeinen Lärm, in dem die Station jetzt lag.
„Weis nicht, wo will der Kleine hin?“, fragte Joseph.
Doch dann sahen sie es schon. Ein riesiger Metallklumpen. Doch er sah nicht so aus, wie Marko sich einen Meteoriten je vorgestellt hatte. Er sah eher so aus, als hätte man verschiedene Panzerplatten übereinander geschoben.
Dimitri nährte sich zuerst vorsichtig und watete schließlich durch den schmelzenden Schnee und Schlamm. Seine Hand legte sich auf das seltsame Metall. Und dann begann ein Alptraum.

Die Platten schoben sich zurĂĽck, einige teilten sich und andere verbanden sich wieder miteinander, der Metallklumpen verlor seine Form, nur um eine andere zu erriechen. Der sowieso schon groĂźe Metallklumpen vergrößerte sich und neben Dimitri kam etwas herunter, das ein wenig wie ein Arm aussah.  Ein ĂĽberdimensionaler Arm. Durch den Rauch des verdunsteten Eises und es Rauches vom StĂĽtzpunkt und dem herumwirbelnden Schnees sahen Marko und Joseph nur die Silhouette. Eine entfernt humanoide Silhouette. GroĂź und bullig, breite Schultern und muskulöse Arme. Standfeste FĂĽĂźe und ein, im Vergleich, klein wirkender Kopf.

Major Petruv verlieĂź sein Quartier im Sturm. Sein gefĂĽtterter Mantel wehte hinter ihm her. Und er musste nicht weit gehen um zu sehen, weshalb der ganze StĂĽtzpunkt in Aufruhr war.
Er sah nur die Umrisse im Schneewirbel. Ein riesiger Metallmann mit starken Armen und Beinen marschierte durch den Schnee.
Petruv nahm sich einige Soldaten und hielt auf das Ding zu. Sie hatten zwei Raketenwerfer dabei, dass sollte reichen.
„Halt! Ergeben sie sich und steigen sie aus, sonst schießen wir!“, schrie Petruv dem riesigen Konstrukt entgegen und schätze die zwei Raketenwerfer nicht mehr ganz so positiv ein.
Ein einzelnes rotes Licht erschien dort wo der Kopf sein sollte. Hinter ihnen fuhr ein BTR mit gehobenem GeschĂĽtz vor.
„Schockwaves Logbuch: B2- 73A. Der Landeplatz Beta ist mit der einheimischen fortschrittlichsten Spezies bevölkert. Aktuelle Sprache ist russisch. Lade Daten runter… Die einheimische Spezies, ist durchschnittlich einhunderteinundsiebzig- komma-fünf Zentimeter groß. Unterteilen sich in zwei Geschlechter. Weitere Daten werden herunter geladen…“, sagte eine tiefe Stimme.
„Feuer frei!“, schrie Petruv frustriert und seine Worte wurden mit dem beginnenden Feuer des BTR unterlegt.
„Ergebt euch im Namen Megatrons“, sagte das Monster.
Dann feuerten die Raketenwerfer. Die Geschosse explodierten einfach an der AuĂźenhaut des Monsters.
„Einheimische Spezies verweigert friedliche Unterwerfung“, stellte das Monster fest ohne irgendwelche Emotionen zu zeigen. Und dann begann das sterben, als das metallische Ungeheuer zuerst einen roten Laser aus seinem einen Auge auf den BTR warf und die Silhouette komplett überwarf. Erst dann eröffnete das Ding mit seiner großen Kanone, die aus dem nichts auf seinem rechten Arm erschien, dass Feuer. Und Major Petruv war nur noch ein Aschehaufen.
„Lang lebe Megatron!“, sagte das Ding genauso emotionslos wie immer und zerstörte den BTR mit einem einzigen Schuss.
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« Antworten #24 am: 30. Dezember 2012, 21:16:03 »

So, damit ihr nicht denkt das ich komplett untätig herumsitze und mir noch die Reste des Weihnachtsmahls aufwärme (schön wär's^^) oder beim Einkauf von Böllern und Co. bin (ich weiß nichts mit Böllern anzustellen, halte ich für sinnlos) oder den ganzen Tag faul auf der Haut rumliege.

Ă„h... wo war ich?

Ach ja. das sechste und letzte Kapitel aus Teil 1 ist im vollem Gange und wer will kann schon mal nen kleinen Ausschnitt lesen.
Der Titel wird natĂĽrlich auch preisgegeben...


6. Kapitel: Megatron



Der Beschuss auf die Station wurde langsam beantwortet, gut drei Dutzend Piloten rannten ziellos auf dem Flugfeld herum und behinderten damit, sehr zum Leidwesen der Offiziere, die an die Front marschierenden Soldaten. Die meisten hatten kaum mehr an als eine Jacke und eine dĂĽnne Hose. PelzmĂĽtzen saĂźen schief und Westen waren ungeknöpft. Es war das reinste Chaos. In einem der Hangars, war einer der Meteoriten gelandet, das teils angekokelten und zerrissenen Schott kĂĽndigte von der Aufschlagswucht des Meteors. Doch von dort waren, trotz der heulenden Sirenen und schreienden Befehlen und den entfernteren SchĂĽssen und Aufschreien, ein klopfen und dröhnen zu hören. Einige Soldaten hatten sich um das Tor des Hangars auf die Lauer gelegt, einige Piloten wurden schaulustig und wurden wie die Fliegen von Mist angezogen.  Ein Zugoffizier stieĂź einige der Piloten beiseite. Bei einem hielt er an und drehte sich zu dem Schaulustigen.
„Was war dort drin?“, fragte er brüsk und hielt den Mann am Kragen fest, nun dass hätte er, wenn der Mann überhaupt eine Jacke angehabt hätte, er stand hier in einem Unterhemd unter einer dicken Wolldecke.
„Ein einzelner MiG- 25 Interceptor. Was geht hier vor?“, fragte der Pilot zurück.
„Wenn ich das nur wüsste“, sagte der Offizier und schaute zurück zum Hangar, der auf einmal aufplatzte und der besagte Flieger geradezu herausgeschleudert wurde und mitten in der Feuerlinie der Soldaten landete. Ein zweiter Flieger kam mit kreischenden Triebwerken herausgeflogen und wehte Unmengen an Schnee auf und schleuderte die Überlebenden zu Boden, die meisten rappelten sich wieder auf, einige hatten Verbrennungen, andere blutige Schnittwunden, wieder andere mit sichtbaren Knochenbrüchen. Ein Sanitäter kam bereits angelaufen.
„Ich dachte dort war nur eine MiG drin?!“, schrie der Offizier den Piloten an und zerrte ihm die Decke vom Leib. Erst jetzt wurde dem Mann klar, das er nur einen Schlüpfer und ein Paar gefütterte Stiefel anhatte.
„Dort war nur eine drin“, wurde dem fast nackten Piloten klar und dann schaute er schon gen Himmel, nur um zu sehen das der Kampfjet eine Rolle machte und im Sturzflug auf die Menge hielt. Und dabei seine Waffen abschoss.
Mit einem höhnischen und herzlosen Lachen verkündete der Jet:
„Die Decepticons haben die Lufthoheit erlangt! Nehme Aufklärungsposition ein!“


Hoffe es gefällt euch bisher und will natürlich auch Feedback und Vorschläge für die Zukunft hören. Ansonsten wünsch ich (etwas voreilig) einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gespeichert

"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
"Then call them out... There ist battle waiting for use
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