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Autor Thema: Transformers Prime RID Deluxe Arcee generalüberholt  (Gelesen 7310 mal)
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nurzubesuch
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Beiträge: 79


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« am: 06. August 2016, 17:13:41 »

Rezept für Arcee à la Transformers Prime

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Man nehme:

1 Transformers Prime Robots in Disguise Deluxe Arcee, vollständig mit allen beiden Waffen
ca. 3 EL lufttrocknende Modelliermasse
1 kleine Platte Polystyrene (Modellbau-Plastik )
1 Modellbausäge
1 Bastelmesser
je 1 Hammer, abgeschliffener Nagel und Holzbrett für das „Entpinnen“
Minifeilen und Schleifpapier
wasserbasierende Modellbaufarben:  Blau glänzend, Weiß seidenmatt, Eisen, Aluminium von Revell, Decorlack Violett-Rötlich und Metallic-Anthrazit von Marabu
1 MetallicLiner in Petrol von Marabu
feine Modellbau-Pinsel in unterschiedlichen Breiten

Garnitur: 1 Doppel-Kugelgelenk von Shapeways

Zubereitungszeit: mehrere Monate (variiert je nach Geschick, zur Verfügung stehender Freizeit und Grad des Perfektionismus)




Ungefähr zwei Jahre bevor Pharma entstand, erwarb ich kostengünstig eine Transformers Prime Deluxe Arcee aus der Robots in Disguise-Subline. Da ich mit der First Edition Arcee bereits eine wesentlich seriengetreuer gestaltete tranformierbare Ausgabe dieser Figur besaß, war ein weiteres Motorrad in meiner Sammlung an und für sich überflüssig. Warum also nicht mal eine Art „Robot Replica“ für die Prime-Linie erschaffen?

Eine handwerkliche Odyssee nahm also ihren Lauf. Zu meinem Erstaunen war es bei dieser Figur gar nicht so schwer, an den notwendigen Stellen die Pins zu lösen, um die Räder bzw. „Flügel“ zu entfernen.

Die Flügel habe ich aus dem vorhandenen Material neu gestaltet und versucht, das winzig kleine Autobot-Logo darauf zumindest anzudeuten. Eigentlich wollte ich noch Decals aufbringen, habe mich aber wegen der zu geringen Größe und Wirkung letztlich dagegen entschieden.



Die für die Körpergröße der Figur ohnehin viel zu groß geratenen Räder habe ich durch selbstgebaute Imitate aus Polystyrene ersetzt und versucht, die komplexe Struktur im Wadenbereich möglichst realistisch durch Neuanordnen der vorhandenen Teile nachzubilden.

 

Der Rückenbereich sowie die hohlen Stellen an den Unterschenkeln mussten natürlich neu gestaltet werden, wobei lufttrocknende Modelliermasse sehr gute Ergebnisse brachte.




Bei der Bemalung wollte ich insgesamt keinen allzu realistischen, d. h. metallischen „Robolook“ erzielen, sondern mich am „Spielzeuglook“ der bereits vorhandenen weniger stark customisierten Prime-Figuren im heimischen Regal orientieren. Die im „Rezept“ angegebenen Farben habe ich überwiegend unvermischt verwendet. Lediglich der Rosa-Farbton stellte eine gewisse Herausforderung dar, da so in der Revell-Palette nicht vorhanden. Mischungen aus gewöhnlichem Rot und Weiß brachten eher ein „Schweinchenrosa“, welches mir persönlich nicht zusagte. Als einzige Alternative kam damit der Decorlack Violett-Rötlich von Marabu in Frage, mit dem bei Ausmischen mit Weiß ein kühles Rosa ganz nach meinem Geschmack herauskam. Ich schätze, das Blau glänzend dürfte ungefähr den Farbton einer Takara-Ausgabe der Basisfigur getroffen haben, was ja auch gewünscht war. Ein wenig Metallicfarbe kam dann aber doch zum Einsatz, und zwar überall dort, wo zuvor einfaches schwarzes Plastik im Bereich der Gliedmaßen vorhanden war und vor allem an der Armklinge, an den Schultern und im Brust- und Rückenbereich.

Um die blauen Lichteffekte zu imittieren, verwendet ich an den Beinen und an der Handfeuerwaffe meine „Geheimwaffe“, den petrolfarbenen Metallicliner. Diesen wollte ich ursprünglich auch für die Augen einsetzen, entschied mich aber dagegen, um das einwandfreie Lightpiping nicht zu behindern.

Am kompliziertesten gestaltete sich die Handfeuerwaffe. Diese wollte ich ähnlich dem 3rd-Party-Produkt von Dr. Wu so gestalten, dass sie größenmäßig zur Figur passt und an bzw. anstelle der Hand angebracht werden konnte. Ich zerlegte zunächst die übergroße „Knarre“ in zwei Hälften. Unglücklicherweise befand sich gerade am nicht benötigten hinteren Ende der „Stöpsel“, mit dessen Hilfe die Figur die Waffe normalerweise hält. Kurzerhand entschied ich mich, Arcee einen Unterarm vorläufig zu amputieren und den verbliebenden Gewehrlauf an der vorhandenen Schnittstelle mit Modelliermasse zu einer Gelenkpfanne so zu modifizieren, dass das Kugelgelenk des Oberarms hineinpasst.

       


Mit dem Ergebnis war ich so zufrieden, dass ich die Figur nach der Fertigstellung für ungefähr zwei Jahre so belassen habe.



Erst jetzt, da ich die Fotos für diesen Beitrag geschossen habe, kam mir ein neuer Einfall: Ich hatte ja noch ein Doppel-Kugelgelenk von Shapeways, das schon einige Zeit lang ungenutzt herumlag. Für die letzten Fotos habe ich die Waffe nun mit dem (unbemalten, daher im Bild noch gut sichtbaren) Doppelkugelgelenk direkt am Handgelenk des anderen Arms befestigt. So erhielt Arcee nach ihrer jahrelangen Empurata-Phase nun wieder beide Arme zurück und kann jetzt beide Waffen gleichzeitig am selben Arm tragen.



Sie ließ sich nicht zweimal bitten und hat die neue Armfreiheit umgehend genutzt, um sich am Mörder ihres geliebten Partners Cliffjumper zu rächen.



„Rache ist eben „Köpfchensache“, lieber Starscream.“

Und zum Abschluss hier noch ein kleines Bild-Experiment von unserer „strahlenden Heldin“:


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Megatron_Zero
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« Antworten #1 am: 07. August 2016, 17:42:00 »

Schönes Mädel!!! Daumhoch
Ich nehme aber an, dass die Verwandlung vom Tisch ist, oder? gruebel
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« Antworten #2 am: 09. August 2016, 18:31:29 »

Vielen Dank, Megatron_Zero!  BigSmile

Angesichts der "heiligen Arcee-Dreifaltigkeit", die in ihrer ganzen First Edition-Pracht im Altmode mein Regal ziert, war die Transformierfähigkeit bei dieser Figur ein Opfer, das ich gern gebracht habe, um einen möglichst seriengetreuen Botmode zu erhalten.

Jetzt da die Gute wieder beide Unterarme hat, bedauere ich nur, dass Hasbro die Figur lediglich mit einer Armklinge ausgestattet hat. Die von den FE-Ausgaben sind ja leider noch etwas überdimensionierter und daher kein guter Ersatz.
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nurzubesuch
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« Antworten #3 am: 28. August 2016, 16:31:57 »

Habe mich nun doch entschieden, auf Arcees Optics etwas Farbe aufzubringen, um ihren Blick auch bei weniger guter Beleuchtung "lebendiger" aussehen zu lassen. Natürlich sollte das Lightpiping nicht darunter leiden. 

Ein kleiner Vorher-Nachher-Vergleich, jeweils ohne direkte Beleuchtung von hinten:

            
Vorher                                  Nachher       

Und so sieht Arcee jetzt aus, wenn sie mal Sonnenlicht tankt (war heute ja genug davon vorhanden BigSmile):

 
Lightpiping trotz Bemalung intakt - Mission erfüllt!


Und das Balljoint am Handgelenk hat jetzt auch die passende Farbe, auch wenn's in den Bildern kaum sichtbar ist.

Hat sich die Bemalung gelohnt, was meint ihr?
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