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Teletraan Board 23. September 2018, 11:20:40 *
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Autor Thema: Toys"R"Us in USA, UK und Australien am Ende - Smyths übernimmt Deutschland  (Gelesen 21511 mal)
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Nevermore
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« am: 24. September 2017, 23:52:56 »

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Die größte Spielzeugfachhandelskette der USA, Toys"R"Us, steht kurz vor der Insolvenz. Vorgeblich ist der Grund dafür wie üblich die Marksituation, die Konkurrenz durch den Onlinehandel (speziell Amazon) und der ganze sonstige Firlefanz, der immer gerne als Sündenbock genommen wird.

Tatsächlich ist das Hauptproblem jedoch ein Kredit als Folge der Übernahme von Toys"R"Us durch einen großen Investor vor zwölf Jahren. Die Methode ist ganz einfach: Man nehme einen Kredit bei der Bank auf, kaufe mit diesem Geld eine Firma, und die so übernommene Firma muss dann das Geld selbst erwirtschaften, um den für die Übernahme aufgenommenen Kredit wieder abzubezahlen. Um die Einnahmen möglichst in die Höhe zu treiben, sind bei der übernommenen Firma massive Einsparungen fällig, es werden keine Investitionen in dringend notwendige Modernisierungen mehr getätigt, es werden Arbeitsplätze abgebaut, es finden keine Schulungen statt usw. Sobald der Kredit abbezahlt ist, wird die Firma für Gewinn an den nächsten Investor verkauft, der den ganzen Prozess von vorne beginnt, mit noch mehr Einsparungen.

Nun ist die Abzahlung des Kredits für die Übernahme von Toys"R"Us durch die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft ins Stocken geraten, was wiederum die wirtschaftliche Schieflage des Konzerns ausgelöst hat.

Bislang ist nicht bekannt, ob dies irgendwelche Auswirkungen auf das Geschäft in Deutschland hat, jedoch kämpfen die Beschäftigten hierzulande seit Jahren um einen Tarifvertrag (und ganz ehrlich - die Löhne, die dort gezahlt werden, sind ein Armutszeugnis für einen derart großen Konzern!), und natürlich versucht die Konzernleitung gerade jetzt vor dem ach so wichtigen Weihnachtsgeschäft ein mögliches wirtschaftliches Risiko möglichst kleinzureden.

Ein paar Quellen hierzu:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-09/toys-r-us-spielzeugwaren-insolvenz-usa
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/toys-r-us-us-spielzeug-kette-meldet-insolvenz-an-a-1168657.html
http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/ausland/toys-r-us-ist-pleite-100.html
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/auswirkungen-finanzprobleme-toys-r-us-100.html
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/toys-r-us-meldet-insolvenz-an-ausgespielt/20351394.html

Der von mir hochgeschätzte Markus Ponto hat sich der Thematik mal angenommen und verschiedene Hintergrundinformationen in einen größeren Zusammenhang gestellt, der von den Medien in der Form nicht weiter ausgebreitet wird.
https://www.youtube.com/watch?v=YXWG2Y17ROo

Sehenswert ist in diesem Zusammenhang auch die erst vor wenigen Wochen erschienene Folge "Wenn die Heuschrecke kommt":
https://www.youtube.com/watch?v=J2w3suTbnSA

Interessant ist übrigens eine Meldung aus den USA, dass die beiden großen Spielzeughersteller Hasbro und Mattel Toys"R"Us bewusst mit Finanzspritzen und Warenlieferungen unterstützen, um den Laden am Laufen zu halten. Toys"R"Us ist seit der Pleite von KB Toys vor zehn Jahren der letzte Spielzeugfachhändler der USA. Eine Pleite von Toys"R"Us würde die Konkurrenz durch den US-Handelsriesen Walmart und den Onlinehändler Amazon weiter stärken, die dann wiederum Hasbro noch mehr als bisher ihre Konditionen diktieren könnten, was Hasbro um jeden Preis vermeiden möchte.
https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-09-20/toys-r-us-lives-on-because-mattel-and-hasbro-can-t-let-it-die

Wer sich also über die hohen Preise bei Toys"R"Us ärgert, sollte vielleicht verstehen, dass hier gerade eine Firma ums Überleben kämpft.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2018, 09:51:11 von Nevermore » Gespeichert

Bulkhead
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« Antworten #1 am: 25. September 2017, 10:14:53 »

...
Wer sich also über die hohen Preise bei Toys"R"Us ärgert, sollte vielleicht verstehen, dass hier gerade eine Firma ums Überleben kämpft.

Werden die Online-Konkurrenten nicht gerade so stark weil Toys"R"Us hohe Preise hat.  waaaaas

Andererseits, habe ich immer wieder bei Amazon geschaut, die waren eigentlich nicht wirklich günstiger, und das Sortiment ist auch ein Witz.
Wer Spielezug nicht bei TRU kauft dann doch eher bei Spielzeug-Online-Händlern, BigBadToyStore, oder hierzulande AF24, ToyPalace, ...

Vielleicht haben dann auch die kleineren, ich sag mal, Feierabend-Händler (soll jetzt nicht abwertend klingen, eben welche die einen Shop neben her betreiben, bei denen ich sehr gerne einkaufe) eine Hochkonjunktur (wobei die sind für den Markt wahrscheinlich nicht relevant).
« Letzte Änderung: 25. September 2017, 10:16:41 von Bulkhead » Gespeichert

Nevermore
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« Antworten #2 am: 25. September 2017, 10:48:29 »

Ich habe bei Amazon schon den einen oder anderen guten Deal bekommen, muss aber dazu gestehen, dass ich hier nicht wirklich neutral bin, da ich für den Laden arbeite. Fühle mich aber nach Feierabend nicht dazu verpflichtet, meinem Arbeitgeber als Kunde auf Teufel komm raus die Treue zu halten, sondern kaufe auch gerne mal bei der Konkurrenz.

Dass das Angebot bei Amazon nicht immer das Beste ist, gestehe ich ein, was zum Teil aber auch daran liegt, dass viele neue Sachen unnötig schwer zu finden sind. Immerhin gehören seit der Einführung eines individuellen EAN-Strichcodes für jede neue Figur seit Beginn des Jahres (anstelle der zuvor üblichen Einheits-EAN für das gesamte Preissegment, also alle Deluxes mit derselben Nummer, alle Voyagers mit derselben Nummer usw.) Scherze wie "man bekommt irgendeine Figur aus dem Preissegment, Vorauswahl nicht möglich" endlich der Vergangenheit an.

In den USA sieht es aber deutlich anders aus, hier hat Amazon in Sachen Transformers eine deutlich breitere Angebotspalette und macht dem Einzelhandel damit massiv Konkurrenz.

Man muss auch berücksichtigen, dass Amazon und Walmart als Preisdrücker berüchtigt sind: Da werden Sachen gerne mal ohne Gewinn, zum Teil sogar unter dem Einkaufspreis, verkauft. Damit sollen die Kunden gelockt werden, die dann bei der Gelegenheit gleich noch mehr kaufen und am Ende ihren gesamten Einkauf mit einem Schlag erledigen.

Anders gesagt: Walmart und Amazon verdienen ihr Geld nicht in erster Linie mit Spielwaren, daher können sie bei den Spielwaren Verluste in Kauf nehmen, wenn die Verluste durch Gewinne aus dem Verkauf anderer Waren an dieselben Kunden wieder kompensiert werden. Toys"R"Us verdient sein Geld dagegen fast ausschließlich durch den Verkauf von Spielwaren, daher kann dieser Händler mit den Preisen der Konkurrenz schwer bis gar nicht mithalten.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Riesen wie Walmart und Amazon auch kurzfristige Verluste in Kauf nehmen, in der Hoffnung, auf diese Weise die Konkurrenz ausbluten zu können. Ist Toys"R"Us erst mal pleite, gibt es keine ernstzunehmende Konkurrenz mehr, und plötzlich schnellen die Preise bei Walmart und Amazon in die Höhe, und die Verluste der Vorjahre werden so wieder kompensiert. Das ist brutaler Verdrängungswettbewerb in Reinkultur.

Kann auch mal in die Hose gehen. Walmarts Versuch auf dem deutschen Markt hat sich ja damals als Rohrkrepierer erwiesen.
« Letzte Änderung: 25. September 2017, 10:51:11 von Nevermore » Gespeichert

Gaja Prime
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"shit happens" oder wie war das nochmal ?!?


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« Antworten #3 am: 25. September 2017, 10:59:17 »

Zitat
Vielleicht haben dann auch die kleineren, ich sag mal, Feierabend-Händler (soll jetzt nicht abwertend klingen, eben welche die einen Shop neben her betreiben, bei denen ich sehr gerne einkaufe) eine Hochkonjunktur (wobei die sind für den Markt wahrscheinlich nicht relevant).

Zitat
Werden die Online-Konkurrenten nicht gerade so stark weil Toys"R"Us hohe Preise hat.

Wenn man weiss wie der Online Handel funktioniert der weiß auch das Amazon zb Dick im Geschäft ist....selbst die Kleinen Onlinehändler haben probleme ...vorallem die die mit dem hiesigen Plattform fusionieren ( sprich seine Waren über Marketplace in Amazon anbieten) ....hier werden im 10 minuten takt die Preise angepasst...und meist immer zugunsten von amazon...nicht des Händlers.

Was die Verfügbarkeit angeht ...muss ja nicht erwähnen das kleine Onlinehändler  ihre Waren meist über andere Quellen beziehen als ein Spielzeug - Größhändler
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Ian
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« Antworten #4 am: 25. September 2017, 12:41:32 »

Mir tun die beschäftigten Leid die sich sorgen um ihren Arbeitsplatz machen denn die können am wenigsten dafür...

Aber...

Ich würde dem Konzern Toys'r'us keine Träne nachweinen... Wo dieser Konzern seine Filialen aufgemacht hat sind die kleinen Spielzeugläden verschwunden, haben dicht gemacht, sind pleite gegangen... und in eben solchen kleinen Läden gab es (meiner meinung nach) immer ein besseres Transformers (und andere) Sortiment als beim Spielzeugriesen. Auch die Preise waren humaner.
Ein gutes aktuelles Beispiel ist heutzutage Bochum. Da gibt es zwar einen Toys'r'us, der ist aber so weit vom schuss dass es fast schon in Dortmund ist und nicht zählt. Aber da er eben so weit weg sind, halten sich in der Bochumer innenstadt viele kleinere Spielzeugläden. Deren Sortiment an Transformern ist zwar nicht alzu groß, aber da bekommt man die Toys die es sonst "nirgendwo" gibt. RID Bludgeon zum beispiel...
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Mikao
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« Antworten #5 am: 25. September 2017, 21:46:59 »

Bei mir in Nürnberg ist TRU (der auch etwas abseits liegt, und nicht direkt in der Innenstadt) eine der eher verläßlichen Anlaufstellen für TF-Figuren, da die meisten Spielwarengeschäfte in der Innenstadt ein recht mageres Sortiment führen, was sie auch nur schleppend aktualisieren (wenn sich bestimmte Waves auch nicht verkaufen und dann zeitgleich drei verschiedene Serien Figuren bekommen sollen, hilft das natürlich auch nicht weiter). Für mich wäre es insoweit Schade, wenn TRU hier dicht machen würde.
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Ich weiß, dass ich nichts weiß.
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« Antworten #6 am: 25. September 2017, 21:50:37 »

Ein gutes aktuelles Beispiel ist heutzutage Bochum. Da gibt es zwar einen Toys'r'us, der ist aber so weit vom schuss dass es fast schon in Dortmund ist und nicht zählt. Aber da er eben so weit weg sind, halten sich in der Bochumer innenstadt viele kleinere Spielzeugläden. Deren Sortiment an Transformern ist zwar nicht alzu groß, aber da bekommt man die Toys die es sonst "nirgendwo" gibt. RID Bludgeon zum beispiel...

Der Toys"R"Us in Dortmund-Kley liegt gerade mal eine halbe Stunde mit dem Rad vom Ruhr Park Bochum entfernt, so nach liegen sonst keine Filialen aneinander... Was haben die sich dabei gedacht?

Spiele Max in der Bochumer Innenstadt ist eigentlich auch ein Trauerspiel (das ist TRU besser bestückt), aber Spielzeug Paradies Wagner kann ich nur wärmstens empfehlen, die sind häufig erstaunlich aktuell mit der Ware und die Preise schneiden im Vergleich zur Konkurrenz auch oft gut ab.
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Ian
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« Antworten #7 am: 25. September 2017, 22:34:56 »

Ich meine ich hätte den Bludgeon bei Wagner gesehen... angabe ohne Gewähr.
Und auch wenn ich dir beipflichte der im wahrsten Sinne des Wortes unterirdische Spiele Max ist meh, habe ich da dennoch RID legion Cyclonus gefunden den ich sonst nirgends sah.

Als ich noch im Schwarzwald gelebt habe war auch da für mich Toys'r'us der Anlaufpunkt für Transformer, da man da unten, tief im Süden kaum Spielzeugläden fand...
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Philister
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« Antworten #8 am: 26. September 2017, 13:57:01 »

Mir würde Toys R'Us definitiv fehlen. Kann mich noch erinnern wie ich als kleiner Stepke erstmals in den USA war und dort in einen Toys R'Us hineinging. So was gab's da bei uns noch garnicht. Bis heute hält sich da bei mir so ein kindliches Wow-Gefühl. Aber realistisch gesehen hat TRU einfach ein wenig den Anschluss verpasst bzw. sich teils auch verzettelt. Weiß noch als hier in Deutschland der Monster High Boom ankam (meine Nichte liebte die Dinger). Anfangs gab's fast nichts bei TRU und dann waren plötzlich die Regale so brechend voll, dass sogar neue Regale aufgebaut wurden... und da blieben die Dinger dann wie Blei liegen.

Hoffe trotzdem dass Toys R'Us überlegt, vielleicht ein wenig gesundgeschrumpft.
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Nevermore
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« Antworten #9 am: 26. September 2017, 20:05:18 »

"Gesundschrumpfen", das ist wieder so ein ekelhafter Euphemismus, der verschleiern soll, was gemeint ist: Die Entlassung von (zudem unterbezahlten) Mitarbeitern.

Zumal es ja wie schon erwähnt nicht das operative Geschäft ist, das die Probleme verursacht hat, sondern die Auswirkungen der perversen Praxis, eine Firma auf Pump zu kaufen und den Kredit dann über die abgeschöpften Einnahmen der Firma wieder abzubezahlen.

Hedgefonds sind, wie der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering schon vor zwölf Jahren feststellte, Heuschrecken.
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Philister
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« Antworten #10 am: 28. September 2017, 13:10:32 »

"Gesundschrumpfen", das ist wieder so ein ekelhafter Euphemismus...

Ich weiß, mag das Wort normal auch nicht. In diesem Fall meinte ich aber nicht, dass Mitarbeiter abgebaut werden sollten (sind eh irgendwie meist zuwenig da, immer wenn man mal was fragen will), sondern das Toys RUs eher mal auch beim Sortiment-Einkauf mehr Augenmaß zeigen sollte. Mit den neuen Star Wars Sachen war es ja wieder das gleiche. Alles massenhaft in den Regalen und vier Wochen später die Hälfte davon (wenn's reicht) immer noch da.
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« Antworten #11 am: 28. September 2017, 14:10:12 »

Ernsthaft, die Löhne bei Toys"R"Us sind ein Witz, da traue ich mich gar nicht, meinen Stundenlohn zu nennen... und selbst der ist schon nicht der beste.
https://handel.verdi.de/unternehmen/s-v/toys-r-us/++co++720b154a-388f-11e6-b68a-52540059119e

9,50 Euro nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit, 10,50 Euro nach fünf Jahren... ein Armutszeugnis. Die sollten sich eher Lohndumping"R"Us nennen.

Immerhin gibt's dort ein Urlaubsgeld, das bekomme ich nicht... dafür ein mickriges "Weihnachtsgeld".
« Letzte Änderung: 28. September 2017, 14:13:13 von Nevermore » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 06. Dezember 2017, 01:24:01 »

In Großbritannien soll mindestens jede vierte, wenn nicht gar jede dritte Filiale geschlossen werden:
https://www.presseportal.de/pm/17620/3805982
http://www.lebensmittelzeitung.net/handel/Insolventer-Spielwarenhaendler-Toys-R-Us-macht-jede-dritte-britische-Filiale-dicht-132831?crefresh=1
https://www.reuters.com/article/us-toys-r-us-uk-restructuring/toys-r-us-uk-to-close-stores-in-restructuring-idUSKBN1DY16C
https://www.theguardian.com/business/2017/dec/04/toys-r-us-close-uk-stores
http://www.independent.co.uk/news/business/news/toys-r-us-store-closures-christmas-job-loss-workers-retail-a8090361.html
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« Antworten #13 am: 19. Dezember 2017, 19:19:40 »

Schließungen jetzt auch in den USA: 100 bis 200 Filialen müssen wohl dran glauben.
https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-12-18/bankrupt-toys-r-us-is-said-to-mull-closing-at-least-100-stores
http://www.al.com/news/index.ssf/2017/12/toys_r_us_may_close_up_to_200.html
https://www.ft.com/content/ddd0fd78-e4a8-11e7-8b99-0191e45377ec
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« Antworten #14 am: 19. Dezember 2017, 21:01:02 »

Wahnsinn...
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...und alle transformers transformierten sich zurück in trucks und autos. ENDE
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« Antworten #15 am: 20. Dezember 2017, 03:55:18 »

Und in Großbritannien könnte Toys"R"Us bald komplett der Vergangenheit angehören:
https://www.theguardian.com/business/2017/dec/18/toys-r-us-faces-collapse-with-loss-of-3500-uk-jobs
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« Antworten #16 am: 24. Januar 2018, 23:58:13 »

In den USA werden 180 Filialen geschlossen:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/toys-r-us-schliesst-jede-fuenfte-filiale-in-den-usa-a-1189536.html
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Bulkhead
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« Antworten #17 am: 25. Januar 2018, 16:14:02 »

Natürlich bin ich zuerst mal aus egoistischen Gründen geschockt - vor allem falls das in Deutschland auch passieren wird - da ich sehr gerne dort gestöbert, gebummelt und auch gekauft habe.  Weinen

Aber mir tut es für die Mitarbeiter Leid, da werden Existenzen vernichtet weil die oberen offenbar ihre Finanzen nicht geregelt bekommen.  Daumrunter

Kann hier nur für SW und TF Figuren sprechen, glaube aber das es in TRU noch massenweise Ladenhüter gibt die in großen Mengen eingekauft werden und dann verstauben weil die niemand will.
Sage nur "One Step Changer" und "Jakks Pacific".
« Letzte Änderung: 25. Januar 2018, 16:16:49 von Bulkhead » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 28. Februar 2018, 11:46:34 »

In den USA sollen noch mal 200 Filialen geschlossen werden:
https://www.wsj.com/articles/toys-r-us-plans-to-close-another-200-stores-1519254948
https://www.nytimes.com/2018/02/22/business/toys-r-us-stores.html
https://www.polygon.com/2018/2/22/17040182/toys-r-us-more-store-closings


In Großbritannien wurde Toys"R"Us derweil unter Zwangsverwaltung gestellt.
https://www.theguardian.com/business/2018/feb/28/toys-r-us-falls-into-administration-putting-3200-uk-jobs-at-risk
https://www.theguardian.com/business/2018/feb/27/toys-r-us-administration-jobs-risk
http://www.bbc.com/news/business-43225248
https://www.ft.com/content/c09115e6-1c6a-11e8-956a-43db76e69936
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Nevermore
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« Antworten #19 am: 02. März 2018, 00:03:21 »

Aktuell können über die britische Toys"R"Us-Website keine Bestellungen getätigt werden.
http://www.toysrus.co.uk

News in deutscher Sprache:
http://de.euronews.com/2018/03/01/toys-r-us-in-gro-britannien-vor-dem-ende
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/us-spielzeugkette-toys-r-us-droht-in-grossbritannien-das-aus/21013498.html
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10332489-zapf-aktie-toys-r-us-grossbritannien-abgewickelt
« Letzte Änderung: 02. März 2018, 01:08:26 von Nevermore » Gespeichert

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« Antworten #20 am: 02. März 2018, 13:14:19 »

Und jetzt gibt es einen "alles muss raus"-Ausverkauf in allen britischen Filialen.
http://www.toysrus.co.uk/toys/

Jessas, das geht jetzt aber schnell...
« Letzte Änderung: 02. März 2018, 13:27:56 von Nevermore » Gespeichert

Zodius
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« Antworten #21 am: 02. März 2018, 15:16:27 »

Zwar "Alles muss raus" und trotzdem keine Preisreduktion?
Also es lohnt sich nicht, übers Wochenende nach England zu fahren.
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Reyjin
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« Antworten #22 am: 02. März 2018, 16:24:00 »

Doch doch^^, die geben 20 % auf Actionfiguren.
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« Antworten #23 am: 09. März 2018, 00:03:35 »

In den USA steht Toys"R"Us nun offenbar kurz vor der Abwicklung:
https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-03-08/toys-r-us-said-to-be-prepping-liquidation-of-u-s-operations
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« Antworten #24 am: 09. März 2018, 10:03:20 »

Und Toys R'Us Europa sucht scheinbar nach einem Übernahme-Interessenten. Klingt auch nicht gut.
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