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Autor: Betreff: Tipps & Tricks zum Posieren von Transformern
Deluxe
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red_folder.gif erstellt am: 31/8/2009 um 17:01  
Jeder hat schon mal versucht ein cooles Bild von seinem Lieblingstransformer zu machen, aber scheitert einfach an der Pose. Irgendwie will es nicht cool oder nat√ľrlich aussehen. Dabei ist es gar nicht so schwierig, tolle Posen hinzukriegen, wenn man sich an ein paar grundlegende Regeln und Tipps h√§lt. Dieser Guide soll eine kleine Hilfstellung bieten, aus jedem Transformer das Beste heraus zu holen, unter Br√ľcksichtigung der individuellen Beweglichkeit. Hin und wieder werde ich mit medizinischen Fachbegriffen um mich schmei√üen, die eine Bewegung beschreiben. Nat√ľrlich werde ich sie entsprechend erkl√§ren und verst√§ndlich machen. Falls dennoch Fragen auftauchen, postet sie einfach und ich werde sie nach bestem Wissen erl√§utern.

Tipps und Tricks zum Posieren von Transformern

Um schöne Fotos von Actionfiguren zu machen, gehört leider ein bisschen mehr dazu, als die Figur mit ausgestreckter Waffe auf den Tisch zu stellen und sie aus irgendeinem Winkel zu fotografieren. Leider sieht man heute viel zu oft Bilder, auf denen die Bots mit leicht gespreizten Beinen sinnlos in der Gegend rumstehen.



Doch schon ein paar wenige Handgriffe geben der Figur ein sehr viel realistischeres und dynamischeres Aussehen. Die Figur wirkt lebendiger. Sie bekommt Leben und Charakter eingehaucht.



Dieses Tutorial soll eine kleine Inspirationshilfe sein, um seine Bots in sch√∂ne Posen zu setzen, die ihren Charakter wiederspiegeln und sie lebendiger aussehen lassen. Um dann noch ein perfektes Foto zu machen, lege ich euch Philisters Guide "Tipps und Tricks zum Fotografieren von TFs" ans Herz. Die beste Pose n√ľtzt euch gar nichts, wenn sie auf dem Foto nicht zu erkennen ist.

Kapitel 1 - Bewegungs√ľbungen
Eine G1 Figur ist nat√ľrlich was die Beweglichkeit betrifft etwas ganz anderes als eine moderne Universe oder Movie Figur. Und selbst in den moderneren Toylines haben die Figuren mit Bewegungseinschr√§nkungen zu k√§mpfen, die der normale Mensch nicht hat. Andererseits k√∂nnen auch Bewegungen m√∂glich sein, zu denen ein Mensch nicht im Stande ist. Diese Bewegungen k√∂nnen aus dem Transformationsprozess oder aus der figurentypischen Anatomie herr√ľhren.

Generell gilt:
- Posen, die ein Mensch einnehmen kann, wirken auf unser Auge nat√ľrlich, nachvollziehbar und somit sinnvoll und sch√∂n
- Bewegungen, die ein Mensch selbst nicht durchf√ľhren kann, wirken merkw√ľrdig, k√∂nnen aber den Charakter der Figur dezent unterstreichen. Immerhin haben wir es hier mit ausserirdischen Robotern zu tun und deren F√§higkeiten d√ľrfen auch schon mal √ľber die eines Menschen hinaus gehen

Um eine schöne Pose hinzukriegen, muss man sich erst einmal mit der Anatomie und den individuellen Möglichkeiten der Figur auseinander setzen. Und dazu gehört Ausprobieren. Findet die individuellen Stärken und Schwächen in der Beweglichkeit der Figur. Experimentiert herum und stellt sie immer wieder anders hin. Wo liegt ihr Schwerpunkt in welches Pose? Wann kippt sie in welche Richtung um und wie bringe ich sie am besten zum Stehen?!

Kapitel 2 - Basisposen und Vergleiche
Fangen wir mit ganz einfachen Posen an. Um eine Figur in eine sinnvolle Pose zu setzen, √ľberlegt euch zuerst:

Wo kommt sie her?
Wo will sie hin?

Hei√üt im Klartext: Wo kommt die Figur gerade her und was will sie als n√§chstes machen? Tritt sie gerade aus einer T√ľr und entdeckt einen verb√ľndeten Kameraden oder hat sie sich vorsichtig um die Ecke geschlichen und m√∂chte vor einem Feind unentdeckt bleiben? Versucht euch in die Situation hinein zu f√ľhlen und nehmt die Pose als erstes selbst ein! Denn nur so k√∂nnt ihr ein Gef√ľhl daf√ľr bekommen, wie man in dieser Momentaufnahme stehen w√ľrde. Dann versucht ihr die Pose mit der Figur abzubilden. Begebt euch immer wieder in die Pose und baut sie nach. Ist es der Figur in der Pose nicht m√∂glich zu stehen, spielt die Sequenz mit dem eigenen K√∂rper so lange nach, bis ihr den geeigneten Schwerpunkt gefunden habt.



Sunstreaker schlendert hier ganz easy mit der Waffe in der Hand durch die Gegend. Er sieht cool und unbeschwert aus. Sein Charakterprofil beschreibt ihn als arrogant und selbstbezogen.
Wichtig bei Posen, die aus dem Gang heraus resultieren ist zu beachten, wie die Extremit√§ten zueinander stehen. Wenn ein Arm vorne ist, dann ist das gegen√ľberliegende Bein immer auch vorne. Das liegt am aufrechten Gang. Dabei wird der K√∂rperschwerpunkt immer in der Mitte ausbalanciert. Jeder von uns macht das beim Laufen ganz unbewusst. In der Mitte der Bewegung sind alle Gliedma√üen zur Mitte ausgerichtet. Das hei√üt Arme und Beine sind zum Torso parallel. Achtet darauf, die Arme nicht zu weit nach vorne zu bringen, das wirkt unnat√ľrlich. Anders beim Rennen, wobei die Arme durchaus weiter nach vorne und hinten geschleudert werden. Dann m√ľssen aber auch die Beine weiter auseinander stehen. Dabei bekommt aber fast jede Figur Probleme mit der Balance.



Hier blickt Sideswipe achtsam oder neugierig um die Ecke um einen eventuell herannahenden Decepticon oder Kameraden zu erblicken. Seine Extremit√§ten sind in dieser Pose eher passiv. Dennoch habe ich die Beine dezent posiert, damit es nicht so aussieht als w√ľrde er stramm stehen. Jeder Mensch verlagert seinen Schwerpunkt beim Stehen hin und wieder auf das eine oder das andere Bein. Warum sollte ein Transformer das nicht tun? Au√üerdem sind die F√ľ√üe auch niemals geradeaus gerichtet sondern leicht V-f√∂rmig. Das gibt nicht nur mehr Stabilit√§t, sondern ist auch weniger anstrengend.
Auch die Arme sind nicht ganz gerade, sondern in den Ellbogen leicht angewinkelt. Jeder von uns macht das, beim normalen Stehen. Das nennt man die "physiologische Mittelstellung". Hier sind die Muskeln und ihr jeweiliger Gegenspieler gleich angespannt und entspannt, quasi "locker". Man steht "bequem". Das selbe kann man auch bei den Beinen machen, damit sie nicht wie in Stein gemei√üelt aussehen. Hier ist es nicht ganz so wichtig, sieht aber trotzdem nat√ľrlicher aus. Je nachdem wie extrem man die Knie beugt, erscheint es, als ob der Bot sich vor etwas in Acht nimmt oder einer potenziellen Bedrohung entgegen sieht.
Die Arme kann man ausserdem (je nach M√∂glichkeit) so drehen, dass die Handr√ľcken von vorne zu sehen sind. Diese Bewegung nennt man Pronation. Soll der Transformer einem Gegen√ľber Friedfertigkeit oder freundliche Absichten signalisieren, zeigt er seine Handfl√§chen. Dieses Zeichen wird in allen Kulturen verstanden. Die Bewegung nennt man Supination.



Jazz steht hier √§hnlich locker in der Gegend rum. Der Unterschied ist die Waffe. Er h√§lt sie mit angewinkeltem Ellbogen nach oben, damit er sie schnellstm√∂glich bereit hat, falls eine Gefahr lauert. Das Gewicht der Waffe dr√ľckt seinen Oberarm leicht nach unten, daher ist dieser nicht parallel zum Boden, sondern zeigt etwas nach unten.

Kapitle 3 - Sonderfälle
Manche Figuren sind von der Körperstatur eher bullig und kolossal. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihren Körperbau zu unterstreichen. Oft hat ihre Anatomie auch Einfluss auf ihr Profil. Sie werden häufig als brutal, riesig, dumm, schwerfällig, langsam oder waffenstrotzend beschrieben.



Brawl ist der Inbegriff eines riesengro√üen, waffenbeladenen Decepticons. Obwohl er recht beweglich ist, wirkt er dennoch immer am besten, wenn er wie ein unzerst√∂rbarer Gigant auftritt. In dieser Pose sind die Arme stark vom K√∂rper abgespreizt. Dadurch wirkt er imposanter, aggressiver und st√§rker. Er hat sein Hauptgesch√ľtz im Anschlag und w√ľrde es beim n√§chsten Schritt nach vorne in Anschlag bringen um den ersten Schuss abzufeuern.

Kapitel 4 - Kampfposen
Hier sind wir schon in der K√∂nigsklasse des Posings. Das macht nat√ľrlich am meisten Spa√ü, denn immerhin sind unsere Transformer alle bewaffnet und im st√§ndigen Krieg gegen ihre Feinde. Auch hier gilt es die Posen als erstes mit dem eigenen K√∂rper einzunehmen und nachzuvollziehen, was der Bot da gerade macht. Worauf w√ľrde er achten? Wer ist er? St√ľrzt er sich heldenhaft in die Schlacht oder w√ľrde er eher Deckung suchen?



Bonecrusher wirkt durch seine langen Arme und seine insektoide Optik sehr agil und kriegerisch. Hier kommt er gerade wie im ersten Movie angeskatet. Beim skaten nutzt man die Arme extrem um sich nach vorne zu werfen und die ungew√∂hnlichen Bewegungsabl√§ufe auszubalancieren. Da Bonecrusher einen gro√üen Aufbau auf seinen Unterarmen hat, nutzt er ihn hier als zus√§tzliches Standbein. Er k√∂nnte sich jetzt nach vorne schleudern um seinem Gegner die R√ľckenklaue ins Gesicht zu jagen. Vielleicht bleibt er auch so stehen und h√§lt eine bedrohliche Rede.



Sunstreaker richtet seine Waffe auf einen entfernten Gegner. Dabei h√§lt er den Arm zur Seite anstatt ihn gerade nach vorne zu richten. So bietet er seinem vielleicht ebenfalls bewaffneten Gegner m√∂glichst wenig Angriffsfl√§che. Seine F√ľ√üe stehen "V" f√∂rmig auseinander um ihm m√∂glichst viel Standfl√§che zu geben. Der unbewaffnete Arm ist abgespreizt um das Gewicht und den Impuls vom R√ľcksto√ü auszubalancieren.



Starscream hat hier nat√ľrlich kein Problem mit der Standfestigkeit, da er an Seilen befestigt ist. Diese Pose ist an ein Bild aus dem Revenge of the Fallen Prequel Comic Alliance Issue 02 angelehnt. Starscream kommt angeflogen, transformiert sich im Flug und st√ľrzt sich aus der Luft auf Wreckage und ein heftiger Kampf entbrennt. Starscream fixiert seinen Gegner mit dem Blick und holt mit der einen Hand schon zum Schlag aus. Die andere Hand h√§lt er vor den K√∂rper um zum einen aerodynamisch zu sein, sich aber auch vor einem eventuellen Gegenangriff zu sch√ľtzen. Die Beine sind eher passive Extremit√§ten in dieser Pose. Das Bein, das auf der gleichen Seite wie der angreifende Arm ist, wurde ausgestreckt, weil dadurch der Angriff extremer wirkt und es so aussieht, als w√ľrde Starscream maximal ausholen um seinem Gegner einen m√∂glichst heftigen Schlag zu versetzen.

Kapitel 5 - Individuelle Posen
Hier nur ein paar Beispiele, wie meine Figuren bei mir (in der Regel) im Regal stehen. Sie bilden die jeweiligen Eigenschaften der Figur, sowie ihre anatomischen Fähigkeiten und ihren Charakter ab.



Jetfire ist mit Waffen nur so √ľberladen und bringt sie hier alle gleichzeitig zum Einsatz. Er ist bereit jeden Moment anzugreifen. Er ist leicht in die Knie gegangen, um eventuellen Gegenattacken m√∂glichst schnell entgegnen zu k√∂nnen. Ausserdem ist sein Schwerpunkt durch den gro√üen Rucksack sehr weit hinten, wodurch man ihn etwas nach vorne lehnen muss. W√ľrde man die Beine gerade lassen, statt sie in den Knien anzuwinkeln, w√ľrde es aber aussehen, als wenn er gerade einen fahren l√§sst.



Animated Activators Starscream ist ein eingebildeter Kerl. Er nimmt keine R√ľcksicht auf seine Deckung und m√∂chte am liebsten Angriffen von allen Seiten begegnen. Sein Blick geht eher zuf√§llig in irgendeine Richtung. Die gespreizten Beine symbolisieren seine Kampfbereitschaft.



Sideswipe ist ein wendiger und schneller Kerl. Er skatet gerade auf einen Feind zu und holt mit einer seiner Klingen bereits zum Schlag aus. Sein Blick ist auf den Gegner gerichtet und er nutzt seine beweglichen Beine voll aus.

Kapitel 6 - Zusätze
Zusätzlich zu einer tollen Pose sind noch andere Dinge wichtig, das Foto möglichst gut aussehen zu lassen.

Perspektive
Stellt die Figur irgendwo hin, von wo aus ihr sie von allen Seiten ansehen k√∂nnt, ohne sie bewegen zu m√ľssen. √Ąndert euren Blickwinkel von oben nach unten in alle Richtungen, bis die Pose eurer Meinung nach am besten zur Geltung kommt.

Hintergrund
Der Hintergrund sollte die Kriterien aus Philisters Guide (s.o.) erf√ľllen. Wenn ihr k√∂nnt, baut eine Kulisse. Wenn nicht, w√§hlt einen m√∂glichst neutralen Hintergrund, damit eure Figur gut zur Geltung kommt. Der Hintergrund sollte vielleicht nicht einfarbig sein, das wirkt langweilig. Ausserdem sollte er sauber sein. Nichts sieht bl√∂der aus, als irgendwelche Staubwolken oder Spinnweben, die den Hintergrund verunreinigen.
Ich vermeide es ausserdem Gegenstände, die einen Größenvergleich möglich machen in das Bild mit einzubringen. Die Figur soll aussehen, wie ein real existierender Roboter und nicht wie ein Spielzeug neben einem Colaglas.

Ende

Und jetzt bitte selbst machen. Nehmt eure Transformers und werft sie in tolle Posen. Probiert ganz viel rum und zeigt eure Ergebnisse im Thread "Coole Toy-Posen". Wenn ihr Probleme mit einer Figur habt, ihr einfach nicht wisst wie ihr noch was aus ihr rausholen sollt, macht einfach ein Foto von dem Problemkind, am besten in dem Zustand, den ihr bisher hinbekommen habt. Vielleicht k√∂nnen wir das Problem zusammen l√∂sen. Falls ihr fragen wollt, wie lasse ich meine Figur am besten dies oder jenes ausdr√ľcken, bitte stellt sie. Vielleicht m√∂chte das auch jemand anders wissen und wir k√∂nnen Vorschl√§ge sammeln
Viel Spaß


[Editiert am 9/9/2009 um 19:25 von Sam]



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"B√ľrger des Menschenschwarms..."
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Voyager
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red_folder.gif erstellt am: 31/8/2009 um 19:36  
extrem gut gemacht :thumbup: , gleich mal einiges ausprobieren ^^


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...und alle transformers transformierten sich zur√ľck in trucks und autos. ENDE
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Ultra
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red_folder.gif erstellt am: 31/8/2009 um 19:48  
Ein paar wirklich schöne Tipps, Sam.


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NTF Board-Magnus
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red_folder.gif erstellt am: 31/8/2009 um 21:38  
Wow, Respekt!! :thumbup:
Ich liebe es ja, Poser-Fotos zu machen.
Die Tipps werden mir wirklich helfen.
Vielen, vielen Dank!! :D


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