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Betreff: Phils Kritik zu: Power of the Primes Predaking

Beiträge 7553
Registriert: 2/11/2008
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red_folder.gif erstellt am: 13/6/2020 um 15:42 New 

http://www.transformers-universe.com/content/images/Imagemaps/PotPPredaking_Map.jpg
Mehr Bilder gibt's durch Klick auf die Grafik oben

Vorwort: Erstmal vielen Dank an Reyjin, der mir seinen Predaking für diese Rezension geborgt hat. Predaking wird gerne mal als der größte und stärkste aller G1 Combiner angesehen. Dem hat Hasbro Rechnung getragen und ihn erst als zweiten Combiner in der Titan-Klasse rausgebracht (Devastator war der erste). Also gucken wir mal, ob der König dem Hype auch gerecht werden kann. Los geht’s!

Einzelfiguren: Wenn ich normalerweise einen Combiner rezensiere, dann nehme ich mir erstmal alle Figuren einzeln vor, bevor ich mich dann an das kombinierte Ganze mache. Heute mal nicht. Ähnlich wie bei den Combiner Teams aus Generation 1 macht es nicht wirklich Sinn, die Figuren hier einzeln zu rezensieren. Nicht nur weil sie als Set kommen und man sie eh nicht einzeln kriegt, sondern auch weil, na ja, ihr werdet sehen.

Fangen wir mit Razorclaw an, dem Anführer der zu einem Löwen transformiert. Er ist ein ziemlich genaues Abbild seines G1 Vorgängers, aber leider nicht nur im Guten. Ähnlich wie schon G1 Razorclaw ist er eigentlich eine Box auf vier Beinen im Biestmodus. Und obwohl der Roboter besser beweglich ist als vor 32 Jahren, ist er doch auch eine Box auf Beinen, nur mit Armen dran. Ist jetzt nicht so überraschend, denn man braucht ja auch eine große Box um den großen Combiner-Kopf zu verstauen, den Razorclaw bei sich trägt. Trotzdem etwas enttäuschend. Klappt man das Gesicht des Löwen hoch, dann findet man darunter eine Matrix, in der der Prime Master Onyx Prime drinsteckt.

Der Robotermodus ist der bessere hier, kein Zweifel, aber für sich selbst genommen wäre diese Figur hier besser in einer Kinder-orientierten Reihe daheim als in einer Sammler-Spielzeugreihe, einfach weil er vom Look und Design her sehr einfach gehalten ist. Razorclaw trägt die hintere Hälfte von Predakings Armkanone als Waffe bei sich. Kein Schwert, was in dieser Rezension zum Trend werden wird. Unterm Strich somit: ganz klar eine neue Version von G1 Razorclaw, aber irgendwo ist es teils schwer zu sehen, wo die 32 Jahre Verbesserung in punkto Ingenieurskunst abgeblieben sind. Ich würde ja noch mehr hier schreiben, aber mir fällt nichts mehr ein.

Divebomb kennt man hauptsächlich als den Predacon, der Predaking seine Flügel verleiht. Er ist außerdem für mich der am besten aussehende Roboter des Teams. Schön beweglich, die großen Flügel, der Adlerhelm, sieht alles sehr gut aus. Natürlich ist auch er recht kantig gestaltet, aber sieht nicht ganz so quadratisch, praktisch, gut aus wie Razorclaw. Wenn er die Flügel komplett ausfährt, dann wirken sie etwas zu groß an ihm, aber das macht nicht wirklich was. Er trägt einen recht großen Rucksack mit sich rum, aber die Flügel kaschieren das einigermaßen.

Divebomb verwandelt sich in einen Adler und ähnlich wie schon in G1 ist der Adler eigentlich der Roboter. Man lege die Arme eng an, schiebe die Beine zusammen, und verstecke das Robotergesicht im Schnabel, fertig. In beiden Modi nutzt Divebomb die Schulterkanonen von Predaking als Gewehre. Leider kein Schwert. Somit in Summe: ein guter Robotermodus, aber leider ist der Biestmodus keinen Deut besser als er schon 1986 war.

Ähnlich wie Divebomb trägt auch Rampage einen ganz schönen Rucksack im Robotermodus, nur hat er keine Flügel, um ihn zumindest ein wenig zu tarnen. Allerdings ist Rampage der am wenigsten kantige Predacon im Roboteromdus und hat fast sowas wie passende Proportionen. Er ist gut beweglich, das einzige was man hätte besser machen können sind die Tigerbeine, die ihm an den Unterarmen hängen. Rampage trägt das vordere Stück von Predacons Armkanone als Gewehr. Auch hier kein Schwert.

Leider verwandelt sich dieser recht gute Robotermodus nicht in einen guten Biestmodus. Rampages Tigermodus ist sowohl vom Look als auch von der Beweglichkeit her nicht wirklich toll. Die Beine sind etwas beweglich, aber nicht viel. Das Gewehr dient als der vielleicht am wenigsten realistische Tigerschwanz aller Zeiten und insgesamt sieht der Biestmodus einfach nicht toll aus. Am besten machen wir einfach weiter.

Und dann sind da noch Tantrum & Headstrong, die ich jetzt mal zusammen abhandle, weil sie eh fast die gleiche Figur mit nur minimalen Änderungen sind. Sie sind die größten der Predacons und sehen als Roboter gut aus, solange man sie von vorne betrachtet. Guckt man allerdings weiter, dann sieht man einen wirklich gigantischen Rucksack, den die armen Jungs mitschleppen müssen, nämlich den Oberschenkel von Predaking. Der reicht bis zu ihren Knien runter. Er behindert zwar ihre Beweglichkeit nur geringfügig, aber ist halt sehr riesig. Außerdem müssen die armen Kerle noch die Füße von Predaking tragen. Also eigentlich sollen es große Waffenmodule sein, die sie auf der Schulter tragen, aber sein wir ehrlich: es sind Füße. Große Füße. Und keine Schwerter.

Die Biestmodi, ein Büffel und ein Nashorn (beides technisch gesehen keine Raubtiere / Predators, nur nebenbei), tun sich ebenfalls beim Verstecken von Predakings Oberschenkel schwer. Hier hängt er unterm Bauch, reicht fast bis zum Boden, und wird nur ungenügend durch die Biestbeine verdeckt. Schade eigentlich, denn davon abgesehen sind die Biestmodi eigentlich sehr gut gelungen. Aber immerhin sehen hier die Fuß-Waffen besser aus, wenn sie auf dem Rücken montiert sind. Aber auch hier: wirklich viel mit anfangen kann man nicht.

Somit mein Gesamturteil zu den Einzelfiguren: sie sind halt da. Fünf Roboter, die zu fünf Tieren werden. Und sich zu einem großen Roboter vereinen, was der einzige wirkliche Grund ist, sie sich zu holen. Also gehen wir jetzt mal dazu über.

Kombinationsmodus: Der Schwerpunkt dieses Sets ist ganz klar der Combiner. Wo die Einzelfiguren alle durch diverse Combiner-Teile eingeschränkt sind, ist der resultierende Riesenroboter sehr schlank sehr solide, hält gut zusammen und ist auch wunderbar beweglich. Predaking ist riesig, locker mal doppelt so groß wie der durchschnittliche CW Combiner. Er ist auch deutlich schlanker als sein G1 Vorgänger, was hauptsächlich daran liegt, dass er sich etwas anders zusammensetzt als damals in den 80ern.

Tantrum und Headstrong werden immer noch zu den Beinen, aber dieses Mal nicht nur zu den Unterschenkeln. Jeder hat außerdem noch einen Oberschenkel und eine halbe Hüfte dabei. Razorclaw wird lediglich zu Brust und Kopf anstatt den gesamten Torso stellen zu müssen. Rampage und Divebomb liefern neben je einem Arm auch noch je eine Schulter mit. Und der Bauch von Predaking schließlich entsteht aus Divebombs Rucksack, der (natürlich) außerdem noch die Flügel stellt.

Predaking ist der vielleicht stabilste Combiner, den ich je in Händen hatte. Man kann ihn in alle möglichen Posen stellen, ohne Angst zu haben, dass er auseinander fällt. Er ist erst der zweite Combiner, den ich erfolgreich in eine stabile Kung-Fu-Tritt Pose gebracht habe (G1 Abominus war der erste). Die Schulterkanonen sind beweglich, der Kopf kann sich drehen, er kann sogar die klassische „Ich haue den Boden“ Pose. Sehr schön. Die Flügel auf dem Rücken sind für diese riesige Figur vielleicht einen Tick zu klein, sehen aber trotzdem cool aus. Die Armkanone passt auch sehr gut, bleibt also nur eine Frage: wo ist das Schwert?

Insgesamt ist Predaking ein toller Combiner mit nur ein paar kleinen Makeln. Zum einen natürlich der hohle Rücken, nur unzureichend kaschiert durch Razorclaws Roboterbeine. Das fehlende Schwert natürlich. Und schließlich die extrem schmale Hüfte, wobei das mehr ein ästhetisches Ding ist, kein echter Makel. In Summe gefällt mir Predaking im kombinierten Zustand sehr. Er ist zwar irgendwie im falschen Maßstab für die meisten anderen Combiner, aber was soll’s. Er ist groß, er macht Spaß, er ist Predaking. Das reicht!

Partner: Wie oben schon kurz erwähnt hat Predaking einen eigenen Prime Master dabei, nämlich Onyx, der zu einer Matrix für Predaking (oder Razorclaw) wird. Onyx ist ein ganz normaler Prime Master, nichts besonderes hier. Erwähnenswert nur: es gibt ihn AUSSCHLIESSLICH in diesem Set hier. Wer also alle 13 Prime Master will, der muss sich wohl Predaking kaufen.

Bemerkungen: Obwohl G1 Predaking gerne als mächtigster aller Combiner gesehen wird, wird das von den Fakten nicht wirklich untermauert. Im G1 Cartoon war er kaum mehr als der Sandsack von Sky Lynx. In den Marvel Comics zeigte er etwas mehr, wurde aber sowohl von Megatron als auch von den Dinobots platt gemacht. In der Machinima Power of the Primes Serie konnte er sich dafür rächen, als er den Dinobot Combiner Vulcanicus besiegte, allerdings wurde ihm kurz danach von Megatronus der Kopf abgerissen. Somit... ja, Predaking muss sich da wirklich etwas mehr ins Zeug legen, um seinen Hype zu rechtfertigen.

Und was das Set angeht, nun, da kommt es drauf an. Als Combiner ist Predaking wirklich gut. Er hält gut zusammen, sehr beweglich, sieht toll aus, das ganze Packet. Die wenigen Schwächen kann man ignorieren (oder mittels Upgrade Set heilen). Nimmt man ihn aber in seine Bestandteile auseinander... nun, lasst es am besten. Die Einzelfiguren, aus denen er besteht, wurden doch recht stiefmütterlich umgesetzt. Ich könnte keine von ihnen guten Gewissens empfehlen, wären sie nicht ein Set und in Summe eine sehr gute Figur. Somit unterm Strich: Predaking lohnt sich für alle, die ihn für immer und alle Zeiten kombiniert lassen wollen. Wer allerdings ein Combiner Team mit auch einzeln gelungenen Figuren sucht, nun, euer König ist das hier dann wohl nicht.

Gesamtnote: 2



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red_folder.gif erstellt am: 13/6/2020 um 16:17 New 

Klasse, tolles Review. Ich meine mal behaupten zu dürfen, da hast du wohl auch ein bisschen an mich gedacht bei der Auswahl :partyon:
Mal gucken jetzt hab ich erstmal 2 Wochen Urlaub und dann gehe ich auf Predaking Jagd :D

"You're either lying... or you're stupid." Megatron
"Im stupid, Im stupid!" Starscream

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Antwort 1

Beiträge 7553
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red_folder.gif erstellt am: 13/6/2020 um 17:19 New 

Gern geschehen und dann viel Glück auf der Predaking Pirsch.

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Antwort 2
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